28.01.13 15:02 Uhr
 2.732
 

Islands Regierungschef fordert: "Lasst die Banken pleitegehen"

Der isländische Präsident Olafur Ragnar Grimson hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Europäer zu radikalen Maßnahmen im Umgang mit der Schuldenkrise aufgefordert.

In Island hat man die Macht der Banken mit großem wirtschaftlichem Erfolg eingeschränkt und Grimson sagt: "Lasst die Banken pleitegehen, sie sind keine heiligen Kirchen!".

Seit die Banken in Island beschnitten wurden, blüht der Technologie-Sektor im Land.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Pleite, Forderung, Schuldenkrise, Island, Regierungschef
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Erstes Luxushotel auf Kuba eröffnet
Niederlande wird Gaslieferung an Deutschland nach Erdbeben einstellen
USA: Trump-Regierung kürzt Lebensmittelmarken - "Leute sollen arbeiten gehen"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.01.2013 15:08 Uhr von Katzee
 
+44 | -1
 
ANZEIGEN
Ein kluger Rat. Daran sieht man wohl, dass in Island die Politik die Wirtschaft reguliert (wie es sein sollte) und nicht wie bei uns die Wirtschaft die Politik kontrolliert. Wenn die Banken merken, dass sie keinen "Verlustausgleich" aus Steuergeldern mehr bekommen und ihr Institut pleite geht, wenn sich ihre "High-Roller" verspekulieren, müssen sie ihre Arbeitsweise ändern, wenn sie überleben wollen.
Kommentar ansehen
28.01.2013 15:32 Uhr von Mailzerstoerer
 
+37 | -0
 
ANZEIGEN
RICHTIG so Mister Präsident!!!
Deinem Beispiel müssen Taten folgen.
Wieviel hat denn uns Steuerzahlern die deutsche Bankenrettung gekostet-Milliarden die in den dringend notwendigen Strassenbau hätten fliessen können und keine Flickschustereien.
Dem kleinen Bürger der pleite ist, wird ja auch nicht vom Staat geholfen- indem er die Schulden bezahlt.
Kommentar ansehen
28.01.2013 15:48 Uhr von Hidden92
 
+4 | -27
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
28.01.2013 16:32 Uhr von Bigobelix
 
+16 | -0
 
ANZEIGEN
Wichtig ist, dass alle im Aufsichtsrat mit ihrem persönlichen Hab und Gut gerade stehen! Dann hört das Gezocke auf.
Kommentar ansehen
28.01.2013 16:40 Uhr von Captnstarlight
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Der Mann spricht mir aus dem Herzen!!!
Kommentar ansehen
28.01.2013 16:53 Uhr von tafkad
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Lieber isländische Präsident,

dafür muss man auch Eier in der Hose haben. Da wir aber in D nur ein Ferkel als oberster Boss haben wird das wohl nix. Zumal der Rest der Regierung eh durch die Banken korrumpiert ist.

Und ehrlich, wäre die Sprachbarriere nicht würde ich gern zu euch auswandern. Von daher sollten wir in der EU mal über eine einheitliche Sprache nachdenken, vielleicht klappt es dann irgendwann auch mal mit dem kompletten zusammenleben in der EU, weil ich ehrlich gesagt bezweifle das die normalen Bürger es nicht schaffen würden. Die wirklichen Probleme kommen doch eher von denjenigen die versuchen auf teufel komm raus Ihre Macht zu behalten.

[ nachträglich editiert von tafkad ]
Kommentar ansehen
28.01.2013 16:54 Uhr von TK-CEM
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Die könnens halt . . . die Isländer. Jetzt Bundesferkel - wenn sie Arsch in der Hose hat *hüstel* . . . . .

Vieleicht liegt es auch daran, dass wir keinen aktiven Vulkan wie der Eyjafjallajökull haben . . . . .

So what - my mine only.
Kommentar ansehen
28.01.2013 17:14 Uhr von cruelannexy
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
stimme dem mann 100% zu!
Kommentar ansehen
28.01.2013 19:05 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Ok, meinetwegen...
Mit sicherem Job, ohne Sparbuch und ohne Hypothek auf Wohnung oder Haus ist das völlig in Ordnung...
Alle anderen sind dann allerdings am Arsch, aber sowas von!
Und nachdem sich dann das Wohneigentum auf Investoren umverteilt hat und es nur noch reich und arm, aber nichts mehr dazwischen gibt, geht der Kapitalismus auch ohne die Banken fröhlich in die nächste Runde. Dann noch verbitterter, weil es um den nackten Statuserhalt geht.
Wer jetzt glaubt, die isländischen Arbeitslosenzahlen wären "gar nicht mal so schlimm", vergisst dass dort nicht nur vorher nichts schöngerechnet wurde, sondern im Verlauf der Krise auch zigtausende Arbeiter aus Europa das Land verlassen haben.
"Die Banken" einfach pleite gehen zu lassen klingt wie eine tolle Idee, ignoriert aber leider den Umstand dass das Geld das dann fehlt von Sparern und aus der Wirtschaft kommt.
Und nicht alle die deswegen ihr Dach über dem Kopf verlieren, werden dauerhaft besonders viel Erfüllung darin finden, Eier auf´s Parlamentsgebäude zu werfen...
Kommentar ansehen
28.01.2013 19:35 Uhr von DerMaus
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Island hat am Anfang der Kriese die Bänker haftbar gemacht und den Bürgern ein bailout gegeben. Gleichzeitig hat das Volk (nicht die Politiker, sondern ganz normale Bürger) eine neue Verfassung erstellt und in Kraft gesetzt.

Die Methode war mehr als erfolgreich und Island hat die Kriese längst hinter sich gelassen.Dennoch habe ich in den Mainstreammedien noch rein garnichts (dieser Artikel ist der erste überhaupt, sofern SN denn ein Mainstreammedium ist) darüber gesehen/gelesen. Ein Schelm wer da an böse Wörter wie "Zensur" denkt...
Kommentar ansehen
28.01.2013 21:45 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Der wird sicher bald Zwangspsychiatriesiert, so wie die paar Fahnder, die unsere Bank inflitriert haben ^^
Kommentar ansehen
29.01.2013 01:24 Uhr von Fomas
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ja und amen.
Kommentar ansehen
29.01.2013 06:01 Uhr von Iprah
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@tafkad tolle idee mit der einheitlichen sprache in der EU. würde dich bei Island nur nicht weiterbringen die sind nämlich kein EU mitglied ;)
Kommentar ansehen
29.01.2013 10:10 Uhr von tafkad
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Iprah

Noch nicht... Aber als Beitrittskandidat denke ich mal bald drin.
Kommentar ansehen
29.01.2013 10:35 Uhr von Iprah
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@tafkad dann wärn sie schön blöd :D.
die EU wird sie dann schon zwingen Ihre banken zu retten und nicht pleite gehn zu lassen ;) die anziehungskraft der EU für reiche technologie nationen lässt zunehmend nach ..

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Achim: Junger Mann fuhr unter Drogeneinfluss
Meinkot: Storchenbaby gewinnt Storchenkampf, Geschwisterstörche sterben
Amazon startet mit neuem Dienst "Amazon Channels" in Deutschland


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?