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YouTube-Streit: GEMA-Chef strebt trotz Klage Einigung an

Nachdem YouTube die Verhandlungen im Dezember vergangenen Jahres abgebrochen hatte, reichte die GEMA die angedrohte Unterlassungsklage ein (ShortNews berichtete). GEMA-Chef Harald Heker betonte jedoch bei einem Interview: "Wir sind nach wie vor guten Mutes, dass wir doch noch zu einer Einigung kommen werden".

Heker warnt darüber hinaus vor einer Förderung der "Discount-Mentalität" oder der Unterstützung von Unternehmern wie Kim Schmitz, denn dies bedrohe die Existenz vieler Musikurheber.

Im Streit zwischen Google und GEMA konnten sich beide Parteien in den Verhandlungen seit 2009 noch über keine Mindestvergütung einigen. Google lehnte bislang die Forderung der GEMA von 0,375 Cent pro Aufruf ab.


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WebReporter: Selle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Chef, Streit, Klage, YouTube, Einigung, GEMA
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2013 15:12 Uhr von Katzee
 
+15 | -0
 
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Die GEMA schadet mal wieder der Musikindustrie. Wieviele Musikstücke werden wohl verkauft, nachdem sie bei Youtube per Video beworben wurden? Müssen demnächst Werbeagenturen an die Firmen, deren Produkte sie bewerben, auch Lizenzgebühren bezahlen? Einfach nur lächerlich, was die GEMA da abzieht. Eigentlich sollte man gar keine CDs mehr kaufen, um den Künstlern, für die die GEMA kassiert, zu zeigen, was ihnen die GEMA antut.
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28.01.2013 15:54 Uhr von zipfelmuetz
 
+6 | -0
 
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GEMA sterben...
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28.01.2013 17:57 Uhr von TheUnichi
 
+4 | -0
 
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Bevor sich hier einige GEMA-Verteidiger melden und meinen, Youtube hätte ja die Wahl, sie sollen einfach zahlen, sollte man sich eines im Klaren sein:

YouTube ist ein Video-Portal, in dem Nutzer Videos hochladen und anderen zur Verfügung stellen können.
In keinem Land dieser Welt muss YouTube dafür zurzeit Zahlungen entrichten, jeder kann die Videos uneingeschränkt nutzen, sehen und weiter verteilen (Abgesehen von spezifischen Ländern, um die es hier aber nicht geht)

Für YouTube, dass Google, einem amerikanischen Unternehmen, gehört stehen auf einmal Deutsche vor der Tür, die Geld von ihnen wollen, dafür, dass sie den Leuten Videos in ihr Land bringen. YouTube soll dafür zahlen, dass sie uns eine Dienstleistung bieten....oder zahlt ihr an der Infrastruktur von Google mit? Zahlt ihr die Server? Die Storages? Die Anbindungen?

Da würde ich auch nicht zahlen wollen, effektiv würde das niemand wollen.

Die GEMA ist womöglich nicht "schlecht", der Grundansatz ist ja gar nicht vekehrt, aber die Umsetzung passt einfach nicht mit dem modernen Entertainment-Konzept zusammen

Was die GEMA braucht, ist frische Luft und mal ein paar Ideen. Es wird hier nicht helfen, mit aller Gewalt seine Forderungen durchklagen zu wollen, YouTube und GEMA sollten sich in Frieden zusammensetzen und eine neue, kreative und womöglich auch lukrative Lösung finden, die alle Seiten glücklich macht. Dass diese Lösung existiert, steht außer Frage

Generell, dafür, dass wir im Kommunikationszeitalter sind und jeder mit jedem zu jeder Zeit sprechen und meeten kann, spielen die Global Player der Entertainment-Industrie viel zu wenig zusammen.

Es wird an der Zeit, hier ein einheitliches, global durchgesetztes und nicht von lokalen Rechten eingeschränktes System für die Nutzung und Verbreitung von Medien zu finden.
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29.01.2013 02:44 Uhr von mcdar
 
+2 | -0
 
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Vergleicht man den Sound von YouTube und CDs, kann man einen deutlichen Qualitäts-Unterschied hören, man kommt nicht um das Original(CD o.ä.) herum. Für den heruntergesetzte YouTube Sound(Audio-Kassetten Qualität) noch 30 Cent? In den 80ern gab es auch Kassetten und Aufnahmemöglichkeiten, Post und Tausch, nur in der heutigen Neuen Zeit zockt igw. jeder jeden ab.

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