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Strompreisexplosion: Ökostrom-Förderung soll eingefroren werden

Der deutsche Umweltminister Peter Altmaier (CDU) plant, die Förderung von regenerativen Energien auf bisherigem Niveau einzufrieren um damit die starke Strompreissteigerung etwas abzumildern.

Altmaier will noch vor den Bundestagswahlen neue Gesetze durchsetzen, unter denen die Produzenten von Strom aus Solar-, Wind- und Biogasanlagen jedoch finanziell leiden werden. Damit will er die einseitige Belastung der Stromverbraucher beenden.

Altmaier fordert, die Industrie stärker als bisher an den Kosten der Energiewende zu beteiligen. Gegner der Gesetzesänderungen ist insbesondere die Öko-Lobby und die Partei Die Grünen. Unterstützt wird er dagegen vom Energieverband BDEW. Auch Verbraucherschützer zeigen sich sehr zufrieden.


WebReporter: JohnKlautPickert
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Förderung, Strompreis, Ökostrom, Peter Altmaier, Einfrieren
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2013 14:23 Uhr von Thallian
 
+20 | -2
 
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Das halte ich für pure Wahlkampftaktik - zumal das Einfrieren nur bis 2014 andauern soll. Ein kleines Wahlgeschenk das schnell wieder vorbei ist, falls man wiedergewählt wird.
Falls jedoch Rot/Grün o.ä. gewinnen sollte und die das wieder rückgängig machen - wovon man sicher ausgehen kann - kann man wunderbar die Schuld für die hohen Strompreise als Opposition der dann neuen Regierung zuschieben.

Hier wird eine Preissteigerung, die eigentlich schon Fakt ist, aus wahltaktischen Gründen quasi im Nachhinein bis nach der Wahl verschoben.
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28.01.2013 15:06 Uhr von MC_Kay
 
+11 | -14
 
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Nicht der "Ökostrom" sondern die fossilen Energieträger führen zu einer erhöhung der Stromkosten!

Man wirft häufig zu unrecht (!) den regenerativen Energieträgern viel zu hohe Kosten vor um die "altbewärten" fossilen Energieträger weiterhin nutzen zu können.

Kurzum: Lobbyarbeit für die großen Energielieferanden, die ihre Kohlekraftwerke, Gaskraftwerke, Atomkraftwerke, etc. gefährdet sehen!
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28.01.2013 15:29 Uhr von BalloS
 
+10 | -1
 
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Die guten Damen und Herren sollte sich mal lieber über andere Dinge Gedanken machen. Ich denke da laufen noch ganz andere Sachen schief.

http://www.abendblatt.de/...

Vielleicht sollten sie damit anfangen den Strom nicht mit einem von uns gezahlten Bonus ins Ausland zu verschenken, sondern lieber den eigenen Bürgern mal etwas gutes tun und die Preise senken lassen ???
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28.01.2013 15:38 Uhr von jo-82
 
+3 | -7
 
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@MC_Kay

Weder Sonne scheint rund um die Uhr, noch bläst der Wind rund um die Uhr.
Die Grundlastsicherung kostet Geld, ebenso wie der Ausbau der Trassen quer durch Deutschland.

Den Murks haben wir der Privatisierung zu verdanken, ohne derer der Strompreis dann aber etwa 150% teurer wäre wie jetzt.
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28.01.2013 15:43 Uhr von Hidden92
 
+2 | -0
 
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Ich bin zu Blöd es zu verstehen.

Wenn die Stromproduzenten mehr bezahlen müssen wird der Preis ja wohl steigen um die Mehrkosten wieder einzuspielen. Dementsprechend zahle ich doch mehr und nicht weniger / gleichviel?

Kann mir das mal jemand erklären?
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28.01.2013 17:00 Uhr von generalviper
 
+4 | -0
 
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@ Hidden92:

Der Strompreis, denn wir auf der Abrechnung zu sehen bekommen, ist eh von vorne bis hinten gelogen.

Egal ob Kernkraft, Braun- o. Steinkohle, Solar, Wind, Wasser, alles wird irgendwo vom Staat subventioniert, und zwar von der Kostenhöhe in der Reihenfolge der Auflistung.

Und bei der Kernkraft steht schon im Gesetz, dass der Staat für die Endlagerung sowie den Abbau aller Kraftwerke verantwortlich ist. Die Kosten sind noch gar nicht abzuschätzen.
Das einzig unsinnige ist diese Meinungsmache gegen Ökostrom, weil die EEG Umlage eine Subvention ist, die hier auf einmal mit auf der Stromrechnung auftaucht. Die Milliarden, welche in die fossilen Energieträgern fliessen, werden dafür von deiner Lohnsteuer bezahlt, da merkst du also nichts von.

Schlussendlich brauchen wir einen gesunden Mix aus Ökostrom und fossilen Brennstoffen. Und Ökostrom kann umgewandelt werden:
Sonne -> Solarzelle -> Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff...

Ist nur teuer. Aber hier stellt sich die Frage: Ist dies teuerer als die Kernkraft, mit all ihren Kosten und Folgen,die noch entstehen werden?

Edit:
http://www.heise.de/...

[ nachträglich editiert von generalviper ]
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28.01.2013 17:23 Uhr von generalviper
 
+1 | -3
 
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@JohnKlautPickert

Inzwischen wäre mir lieber, es gäbe keine Subventionen mehr.
Denn der Mensch an sich ist faul. Wenn die Medien schreiben, der Strompreis steigt wegen dem Ökostrom, ist der Mensch erstmal sauer auf der Ökostrom.
Und weil ja bei der guten alten Kernkraft alles so sicher ist, und so billig war, war sie gut.
Der normalsterbliche Mensch hat gar keine Lust, sich dann auch noch hinzusetzen, und mal selbst nachzuforschen, ob das nun wirklich auch so stimmt, was geschrieben wird.

Nicht umsonst haben spezielle Medien gute Arbeit geleistet, sei es Terrorismus, Hartz IV Empfänger, Migranten, Islam, Ökostrom, Griechenland, um dem deutschen Bürger Feindbilder und Ängste zu suggerieren, die es so in dieser Art kaum gibt. Alles im Sinne der Freiheit und Gerechtigkeit natürlich.

Sowas nennt man bewusste Manipulation.

Dann doch lieber einen Strompreis von 50 Cent KW/h, wo aber auch aufgesplittet ist, welche Energie wieviel kostet.

[ nachträglich editiert von generalviper ]
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28.01.2013 18:05 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -3
 
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Atomstrom ist mit bisher über 300 Milliarden € subventioniert.
Von dem was noch für den Abfall und Demontage der AKWs anfällt möchte ich nicht nicht mal sprechen.

Kernenergie ist die teuerste nur vorstellbare Energie.
Jedes hochmoderne Kohlekraftwerk mit Filtern etc ist im Betrieb etc viel billiger.

Ein AKW erzeugt halt nur leider 1 Million € Gewinn pro Tag für den Betreiber. Daher für die eine Seite eine sehr lukrative ANlage die auch höchstsubventioniert ist.

Übrigens sind die Betreiber für die folgen eines GAUS oder mehr nicht versichert. Mit einer solchen Versicherung wäre sofort Schluss mit Atomkraft.
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28.01.2013 18:34 Uhr von wrazer
 
+1 | -0
 
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Ja ökostrom ist günstiger.

@neu555
dur redest vom Preis, welcher vom Markt geschaffen wird. Und der Energiemarkt in Deutschland ist nun mal murks. Zuviel große Player, Zuviel Lobby.
Die meisten hier meinen die Erzeugungskosten. (Neue Anlage, Wartung, Rohstoffe????, Anbindung etc.). Und die sind bei weitem günstiger pro KW/h als alle anderen Erzeugungsmöglichkeiten.

Die großen wollten sich aber nicht drauf einlassen, also mussten jungen Firmen die Möglichkeit gegeben werden.
Jetzt wollen die großen aber auch Ihre altbewärten Anlagen nicht Abschaffen, also wird viel mehr produziert als verkauft werden kann bzw. Fixkosten bleiben bei Nichtproduktion bestehen. Damit werden Preiserhöhungen begründet und auf die Erneuerbaren geschoben, um den Vormarsch zu mindern. Geht doch nicht, dass jede kleine Firma plötzlich in Energie machen kann ;-).

Ähnliches konnte man übrigens auch beim Telefonnetz beobachten.

Achso für die, die Quellen mögen:
DIE ZEIT - Wirtschaft am 23. August 2012 "Die Strompreislüge"

Hab online leider nicht den erwähnten Artikel mit Charts etc. gefunden, aber vielleicht geht auch der: http://www.zeit.de/...

[ nachträglich editiert von wrazer ]
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28.01.2013 18:51 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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Mit anderen Worten:
Der Häuslebauer der sich ein paar Quadratmeter auf´s Dach geschraubt hat macht Verlust, die Investoren die ganze Felder mit Chinapanels zugepflastert haben müssen ein halbes Jahr länger auf den Breakeven warten und die Industrie zahlt nach wie vor gar nichts während die Strompreise trotzdem steigen weil der Wind weht, die Sonne nicht scheint oder Montag auf Sonntag folgt...
Das ist Energiepolitik, wie sie von der Union nicht anders zu erwarten ist.
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28.01.2013 19:02 Uhr von Leeson
 
+1 | -1
 
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Umweltschutz!?
Es soll doch so dringend sein.
Warum zahlt man dann drauf?
So wird das nichts...
Daraus folgt für mich, Umweltschutz ist nur eine Geldmacherei.

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