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Mindestlohn: Rainer Brüderle (FDP) ist weiterhin dagegen

Rainer Brüderle, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag, hat sich vor dem Koalitionsausschuss weiter gegen einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland ausgesprochen.

Brüderle sagte auch in einem "Focus"-Interview: "Mir ist wichtig, dass die Tarifpartner über die Höhe der Löhne entscheiden, und nicht der Staat."

Nach Brüderles Meinung würde ein gesetzlicher Mindestlohn Unterschiede, die zwischen den einzelnen Regionen und auch den einzelnen Branchen bestehen, außer acht lassen. Zudem gefährde ein Mindestlohn auch Arbeitsplätze.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Mindestlohn, Rainer Brüderle
Quelle: www.open-report.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2013 12:28 Uhr von Pils28
 
+12 | -1
 
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Ein Mindestlohn ist ein MINDESTlohn. Da wird nichts außer acht gelassen und nur festgelegt was in D mindestens gezahlt werden muss. Besser laufende Branchen, Regionen oder was auch immer aufgeführt wird, zahlen halt entsprechend mehr.
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27.01.2013 12:32 Uhr von SNArtanis
 
+15 | -0
 
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Immer dieses Arbeitsplatz-Gelaber der Regierung. Die protzen immer damit, dass die Arbeitslosenquote so niederig ist und dass die so toll regieren. Kann ja sein, dass die Quote niedrig ist, wenn man den Leuten nurnoch halb so viel Geld zahlt kann man auch doppelt so viele einstellen. Und die Ein Euro Jobber, Leiharbeiter, Praktikanten und Teilzeitangestellten zählen ja nicht als arbeitlos. Es ist zum kotzen wie asozial die Regierung ist. Aber nicht nur die, eingeführt wurde das ganze ja von SPD und Grünen, das vergessen die Menschen immer vor der Wahl. CDU, FDP, SPD und Grüne sind asoziale Rotzparteien.
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27.01.2013 12:35 Uhr von artefaktum
 
+21 | -1
 
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"Zudem gefährde ein Mindestlohn auch Arbeitsplätze."

Zudem gefährde ein Mindestlohn die Gewinne von Interessengruppen, die die FDP vertritt.

So ist´s richtig.
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27.01.2013 12:45 Uhr von generalviper
 
+10 | -0
 
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Brüderle sagte auch in einem "Focus"-Interview: "Mir ist wichtig, dass die Tarifpartner über die Höhe der Löhne entscheiden, und nicht der Staat."

Die leben in ihrer eigenen Welt. Und es gefällt ihnen dort. Das die Leute, welche bei einer 40 Stunden Woche noch Hartz IV bekommen, keinen Tarifpartner haben, hat er wahrscheinlich vergessen.
Das jeder 400,- bzw 450,- Euro Minijobber gar keine Rechte hat, scheint im auch völlig egal zu sein. Minijobber bekommen keinen Urlaub, Weihnachtsgeld, Krankengeld, nur einen Stundenlohn von 2,- bis 6,- Euro.

Und wenn Arbeitsplätze, welcher der deutsche Staat bezahlen muss wegfallen, wenn interessiert das?

Ich möchte als deutscher Steuerzahler keinen Arbeitsplatz unterstützen, bei dem ein Deutscher Bürger arbeiten geht, und dann trotzdem noch aufstocken muss.
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27.01.2013 12:46 Uhr von Maaaa
 
+5 | -0
 
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@Ming-Ming

Guter Hinweis!

Wieviele Jahre fordern Gewerkschaft und Sozialverbände 8,50€? Seit 2008??
Jetzt wollen die mit der SPD 8,50€ durchsetzen, wir haben 2013!
Nur Die Linken fordern 10€.
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27.01.2013 12:47 Uhr von bpd_oliver
 
+10 | -1
 
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Wie konnten die Freien Demokratischen Parasiten mit solchen Gestalten auf 9,9% kommen? Ein Mindestlohn hat für den Staat den Vorteil, dass der Arbeitnehmer nicht zusätzlich ergänzende Sozialleistungen bezieht, um wenigstens an den Rand des Existenzminimums zu kommen. Und wenn ein Mindestlohn Arbeitsplätze gefährdet? Wen kümmerts, solche prekären und vom Staat subventionierten Beschäftigungsverhältnisse gehören eh verboten.
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27.01.2013 13:45 Uhr von generalviper
 
+6 | -1
 
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@Ming-Ming:

Schonmal drüber nachgedacht, dass die FDP Wähler am Wahltag auch zu Wahl gehen?
Was kann die FDP dafür, dass inzwischen fast 50% ihr Recht auf Wahlen nicht wahrnehmen?

Es ist in Deutschland nun einmal so, dass nur abgegeben Stimmzettel gewertet werden.

Wenn an der Bundestagswahl nur 10 Menschen zur Wahl gehen würden, und alle 10 ein Kreuz bei der CDU machen, hat die CDU 100%, unabhängig der Tatsache, dass 80 Millionen Menschen in diesem Land dann nicht wählen waren, oder auch nicht einverstanden sind mit der CDU.

So funktioniert nun einmal Demokratie. Da kann die FDP ausnahmsweise einmal nichts dafür.
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27.01.2013 14:03 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -10
 
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27.01.2013 14:33 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -0
 
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"Zudem gefährde ein Mindestlohn auch Arbeitsplätze."

Macht der Dumpinglohn auch, zumindest dann wenn die Arbeit keiner mehr machen will, für das Geld.
Es sieht dann natürlich so aus, als ob es noch viele freie Arbeitsplätze gibt, aber die kann man nicht wirklich so bezeichnen.

Ich hab daheim auch immer arbeit und bekomme nichts dafür, also warum sollte ich eine Fremdarbeit annehmen, bei der ich fast genau so viel wie daheim verdiene...nämlich "nichts" ? Sinnvoller wäre es da fast "Eigenversorger" zu werden...wieder Gemüse anbauen, paar Tiere halten, dann lässt es sich sogar besser leben, als mit so nem Dumpinglohn, der komplett für den Lebensunterhalt draufgeht und oft nicht mal ausreicht, ohne Unterstützung ^^

Von nem "Fremdarbeitsplatz" muss man mehr verlangen können, als die Sicherung des eigenen Lebens, dafür muss man "eigentlich" nicht fremdarbeiten und sich den ganzen Tag wien Depp hin und her schicken lassen, das geht auch anders *g

Eine Lüge ist es auch, dass man dabei was für die "Allgemeinheit" im Lande tut....das würde man doch sehen, dem Land und seinen Menschen geht es dabei "allgemein" immer schlechter. Ok, es wird viel Gift produziert in den Fabriken und gewinnbringend unters Volk gebracht, die Schulen verrotten, die Waldwege verkommen....für die Allgemeinheit sorgt doch nur der ehrliche Bürgerarbeiter, der dies alles für wenig Geld saniert, alle anderen arbeiten gegen die Allgemeinheit, könnte man fast meinen....so wie der Brüderle uns eine Partei eben auch, das sollte man nicht unterstützen, wenn man pro Volk ist ^^

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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27.01.2013 15:00 Uhr von perMagna
 
+3 | -1
 
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Mindestlohn ist sinnvoll, aber er muss zwei Bedingungen erfüllen:

1. Er muss so hoch sein, dass sich Arbeitslosigkeit nicht mehr lohnt

2. Er darf nicht so hoch sein, dass die Arbeit in Niedriglohnländer ausgelagert wird.
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27.01.2013 15:26 Uhr von Maaaa
 
+2 | -0
 
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@ perMagna
Diesen Spruch leiert die FDP seit Jahren.

@ generalviper
Die FDP wäre in Niedersachsen ohne die Zweitstimmen der CDU unter 5% gekommen.
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27.01.2013 16:06 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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Manchmal kommt es mir so vor, als ob diese Parteien nur die Spendengelder(Bestechungsgelder) von Unternehmen bekommen, damit man sie nicht in die Verantwortung zieht und alles auf den Staat, Steuergelder der Bürger abwälzen kann. Und der Brüderle erzählt dann was von "Tarifpartner", die sich darum kümmern sollen, die sitzen doch zum größten Teil mit im Bot der Unternehmen, kriegen vermutlich auch "Spendengelder" lool

So wie eben die Subventionierung der Dumpinglöhne, die durch Hartz4 aufgestockt werden, damit der "Arbeitssklave" leben und arbeiten kann....nebenbei noch etwas beten, wenn sie auf den Papst bauen, Stichwort "Ora et Labora" lol

Das riecht alles schwer nach Korruption und Verschwörung, was da so in der Welt passiert, meine Meinung :)

Gestern ein Spiel gespielt, da kam ein geiler Spruch vor, der ging so "Besser verkrüppelt, als einen korrupten Geist zu besitzen", war son "teuflisches" Ballerspiel ^^

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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27.01.2013 16:37 Uhr von perMagna
 
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@ Maaaa

Ehrlich gesagt habe ich das aus Helmut Schmidts Buch:
"Helmut Schmidt außer Dienst"
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27.01.2013 17:35 Uhr von Suffkopp
 
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loooooooool - nennt man sowas Eigentor @Maaaaaaaaa
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27.01.2013 21:29 Uhr von Maaaa
 
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Bücher von Helmut Schmidt zu lesen finde ich super.
IRONIE: Dann hat die FDP also mal wieder ein Plagiat losgelassen!!!!
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29.01.2013 13:23 Uhr von reisecamper
 
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Mein Beitrag zur "sozialen Gerechtigkeit": Ich hätte gerne einen gesetzlich festgelegten Mindestumsatz, keinen Wettbewerber um die Ecke, keine ewig nervenden Rabattdiskussionen meiner Kunden und einen gesetzlich garantierten Mindestertrag für meinem Betrieb, von dem ich dann jedem ungelernten Hilfsarbeiter, Schul- und Ausbildungsabbrecher z. b. den Deutschkurs und einen Mindestlohn von 25.-€/Stunde zahlen kann.
Gerne übernehme ich die Krankenkassenbeiträge meiner Mitarbeiter zu 100% statt zur Hälfte. Frei nach dem Motto: Wohlstand für alle !

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