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"Schwulenpropaganda" in Russland wird verboten

Mit einem neuen Gesetz will die Regierung in Russland Minderjährige vor den Auswirkungen der Homosexualität schützen. Homosexuelle Propaganda schränke "das Recht der Minderjährigen zur freien Entwicklung" ein.

74 Prozent der Russen finden Homosexuelle unmoralisch oder "geistig unzureichend". (Umfrage 2010) Diese Einstellung hat auch etwas mit der Haltung der Kirche in Russland gegenüber Schwulen zu tun.

Orthodoxe Christen bewarfen vor der Abstimmung homosexuelle Aktivisten, die vor dem Unterhaus einen "Kuss-Protest" abhielten, mit Farbe und Eiern. Festgenommen wurden allerdings nur Homosexuelle.


WebReporter: Maaaa
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Russland, Verbot, Homosexualität, Propaganda, Duma
Quelle: www.n-tv.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2013 09:08 Uhr von Maaaa
 
+7 | -14
 
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Welchen Einfluss die Orthodoxe Kirche auf Putin hat wissen wir.
Die armen jungen Frauen. Für ein paar Minuten Gesang in der Kirche, jetzt fern im Straflager, getrennt von ihren kleinen Kindern.
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26.01.2013 09:26 Uhr von uhrknall
 
+7 | -11
 
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Und wieder ist ein Schuldiger gefunden: nicht die Kirche, sondern das böse Russland.
Das Feindbild ist wie immer sorgfältig ausgewählt.

[ nachträglich editiert von uhrknall ]
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26.01.2013 09:38 Uhr von gogodolly
 
+5 | -6
 
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@maaaa
hab die "shortnews" und ebenso deinen kommi 3x gelesen; was hat diese"schwulenpropaganda"mit irgendwelchen armen frauen zu tun? wen meinst du da? hab ich etwas verkannt?
...oder war es nur ironie?
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26.01.2013 09:55 Uhr von Again
 
+14 | -7
 
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@ gogodolly:
Pussy Riot.77

@ colomb23:
" Guter Gedanke die Jugend vor der zunehmenden Sexualität in allen Medien zu schützen."
Klar. Schwule waren ja in Russland auch total omnipräsent und sie konnten sich überall total frei ausleben. Unsinniges Gesetz.

"Zu meiner Zeit gab es keine Schwulen im Fernsehen oder in der Werbung."
Und? Zu meiner Zeit gabs keine MP3-Player.

" Ich kann es mir auch nicht Vorstellen, dass die natürlich vorkommende Homosexualität in dem Maße zugenommen haben soll, wie die Darsteller in den Medien uns glauben machen wollen."
Zunehmen wird es wohl auch nicht. Aber der gesellschaftliche Druck sowas im verborgenen auszuleben hat bei uns halt nachgelassen.

"Ein Jugendlicher in der Pubertät ist sich seiner Ausrichtung heute immer unsicherer, da Homosexualität anscheinend so verbreitet und Salonfähig ist. "
Wo hast du denn das her? Ich gehe mal davon aus, dass du Hetero bist. Aber bist du das nur, weil die Gesellschaft es von dir will?
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26.01.2013 10:44 Uhr von aberaber
 
+3 | -5
 
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jede regierung, welche mit solchen schurkenstaaten politische und wirtschaftliche zusammenarbeit betreibt unterstützt dies.

es ist heuchlerisch im eigenen land sich für die liberale gesellschaft zu loben und schwulen ihre freiheit zu geben und dann gleichzeitig mit solchen hinterwälder regierungen geschäfte zu betrieben und deren haltung damit zu stützen...
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26.01.2013 11:22 Uhr von d-fiant
 
+10 | -2
 
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Dass die Menschen einander nicht einfach in Frieden leben lassen können..

Homosexualität hat es schon immer gegeben, sie wird von Jahrhundert zu Jahrhundert anders bewertet. Was dabei ausser Acht gelassen wird ist dass Menschen dahinter stecken die glücklich und zufrieden leben könnten, wenn andere sich einfach nur um ihre Angelegenheit kümmern würden.

Gleichberechtigung ist richtig, schwule Paare und Liebende gibt es genau so wie heterosexuelle. Das muss in den Medien auch so dargestellt werden. Keine von beiden Richtungen ist mehr oder weniger wert als die andere.

Auch wenn viele das nicht verstehen werden, es ist nicht der Sinn des Lebens und der Existenz von uns Menschen nur Nachwuchs zu produzieren. Wie wir leben und wie wir lieben ist viel wichtiger - insbesondere in einer überbevölkerten Welt.
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26.01.2013 12:18 Uhr von Tank0r
 
+2 | -10
 
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Richtig so! Diese Propaganda hier in den letzen Jahren das Schwulsein ja so normal ist etc geht mächtig auf den Sack. Homosexualität ist eine Krankheit und sollte behandelt werden!
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26.01.2013 12:21 Uhr von Again
 
+8 | -1
 
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@Tank0r:
Falsch. Homosexualität ist keine Krankheit. Homophobie könnte aber behandelbar sein.
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26.01.2013 12:27 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -4
 
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man wird nicht schwul, sondern man wird bereits schwul geboren. die veranlagung zur homosexualität liegt schon in den genen. ein späteres erwerben von homosexualität durch äußere einflüsse ist daher nicht möglich. man kann lediglich seine bereits vorhandene homosexualität entdecken, z.b. durch bestimme schlüsselerlebnisse. dieses gesetz in russland verpufft daher wirkungslos und schafft lediglich diskriminierende energie und schürt noch mehr hass innerhalb der bevölkerung.
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26.01.2013 12:30 Uhr von bankratte
 
+2 | -2
 
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Homophobie ist aber zu fast 100% religiös bestimmt.Und dabei machen diese Religionsanhänger egal welcher Konfession auch kein Sex nur der Fortpflanzung wegen , sie halte sich auch nicht daran nicht zu lügen oder zu stehlen, oder schlecht über Nachbarn zu reden . Im übrigen kann jeder das gleiche Geschlecht , sie haben nur ein schlechtes Gewissen und verdrängen es . Hauptsache die einschlägigen Medien zeigen nackte Frauen die es scheinbar nicht aushalten können Sex miteinander zu machen. Die Patriarchen lassen grüßen.

[ nachträglich editiert von bankratte ]
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26.01.2013 13:05 Uhr von DevilsD
 
+8 | -1
 
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Hier gibt es anscheinend tatsächlich User, die predigen dass Homosexualität nicht normal, und eine Krankheit sei - und im nächsten Islam-Thread behaupten, dass andere Kulturen im Mittelalter leben.

Genau, und Fotoapparate klauen Seelen.
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26.01.2013 13:31 Uhr von creek1
 
+2 | -5
 
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Homosexualität ist keine Krankheit, aber es ist auch nicht unbedingt normal sondern eine Ausnahmeerscheinung der Natur.
Ich finde man muß damit nicht angeben oder noch Werbung machen " wie toll doch die Homosexuellen sind ".
In jeder " Soap " wird immer irgend eine Frau oder ein Mann zum
Lespentum oder zum Schwul sein bekehrt. Total unrealistisch.
Mich stört am meisten das Homos heiraten können, damit ziehen sie eine richtige Ehe in den Dreck. Ansonsten gibt es unter Homos wie überall im Leben gute und schlechte Menschen.
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26.01.2013 13:33 Uhr von Maaaa
 
+2 | -2
 
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@ Again
Danke -
Das noch soviel Aufklärungsbedarf besteht, hätte ich nicht gedacht.
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26.01.2013 15:38 Uhr von Akaste
 
+4 | -1
 
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als ob sich jemand ders ekelhaft findet, sich zum homo bekehren lässt?

entweder ist mans oder nicht.

aber völlig egal was man ist, bedenklicher finde ich die ganze schweinebande die einem vorschreiben will wie man zu sein hat.
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26.01.2013 20:12 Uhr von d-fiant
 
+3 | -2
 
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Leser28: du hast auch gelitten oder?
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26.01.2013 20:23 Uhr von mayan999
 
+0 | -5
 
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@nebelfrost
so einfach wie du glaubst, -und andere es gerne hätten- ist es nicht. ^^

es gibt viele ex-schwule, -und lesben wahrscheinlich auch- die durch schlüsselerlebnisse erkannt haben, dass sie bisexuell sind/waren. nun wurde ihnen aber seit anbeginn erzählt, sie seien homosexuell. dies half ihnen nicht gerade zu sich selbst zu finden ;-) man beschränkt sich ja auch immer durch das bild, dh. die vorstellung die man selbst von sich hat.

es gibt auch homos die hetero wurden,- ihre homoerotischen empfindungen aber nicht verlieren. die bleiben wahrscheinlich ein leben lang.

es heißt ja immer häufiger, es würde etwas unterdrückt usw. dies ist aber faktisch gesehen nur dann tatsächlich so, wenn aufgrund psychischer probleme sonst keine sexuelle aktivität mehr möglich ist.

nach eigenen erfahrungen weiß ich, jeder mensch wird bisexuell geboren. ich habe selbst homoerotische erfahrungen machen dürfen und kenne viele homosexuelle, von denen die meisten -in diesem fall frauen- sogar zugeben, ihre heterosexuellen "anteile" zu unterschätzen, oder lange zeit geleugnet zu haben. ich sehe zb. sehr schnell ob jemand homoerotische auslebt, aber wo ganz offensichtlich heteroanteile vorhanden sind. es gibt aber auch transsexuelle die durch eine geschlechtsumwandlung die heterosexuellen anteile in sich quasi "auslöschen."

leider sehr unnatürlich das ganze.

prinzipiell hat aber JEDER heterotyp auch die veranlagung zum gleichgeschlechtlichem sex. hier kommt es viel mehr auf die umstände und persönliche einstellung an, als auf genetische veranlagungen.

darüberhinaus - und ich finde das sollte schon erwähnt werden- gibt es keine wissenschaftlichen belege für genetische veranlagungen dieser art.

und nur weil genetisch angelegt ist, dass ich "lieber" weizenbrot esse als vollkornbrot, hat nichts darüber zu bestimmen, ob ich nun bock auf vollkorn haben kann oder nicht. prinzipiell ist es auch hier so, dass geschmack sich entwickelt, je länger man eben die -in diesem fall- geschmackssensoren daran gewöhnt.
und natürlich ist auch hier wieder die einstellung mehr wert als alles andere. kennst du das nicht auch von dir ? als kind ist man immer "krüscher" als erwachsene.


zb. im model-business sind die allermeisten models lesbisch eingestellt. das ist seit einigen jahren -laut lagerfeld- "in", bzw. "topmodern".


-> es gibt keine starren gene, sondern nur abdrücke vorhergegangener generationen. diese sind aber weit schwächer als viele heute noch glauben.


und ich WETTE, dass in spätestens 100 jahren die bisexualität des menschen global anerkannt sein und positiven einfluss darauf haben wird, wie wir miteinander umgehen werden.

ich denke daraufhin wird auch die vorstellung von ehe und familie geändert werden.

und dann würde auch erkannt werden, das die homoehe ideologischer schwachsinn ist.

kinder brauchen eine ganzheitliche erziehung und müssen beide seiten kennenlernen. VORALLEM ABER DIE MUTTER ist durch NICHTS zu ersetzen.
alles andere ist pure ideologie und beruht auf dubiosen studien in denen homos "sich selber einschätzen" sollten. kein witz.

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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26.01.2013 22:10 Uhr von d-fiant
 
+2 | -4
 
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traurig
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27.01.2013 01:05 Uhr von hofn4rr
 
+4 | -6
 
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es sollte eigentlich selbstvertändlich sein, dass homosexuelle ihr neigung "nicht" öffentlich zur schau stellen und dafür werben.

wenn die russen "schwulenpropaganda" verbieten lassen, ist das ihr gutes recht.
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27.01.2013 01:58 Uhr von Again
 
+4 | -4
 
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@ hofn4rr:
" es sollte eigentlich selbstvertändlich sein, dass homosexuelle ihr neigung "nicht" öffentlich zur schau stellen und dafür werben."
Warum sollte man es nicht zur Schau stellen? Machen Heteros auch.

"wenn die russen "schwulenpropaganda" verbieten lassen, ist das ihr gutes recht. "
Mag sein, dass es mit dem Recht vereinbar ist. Das macht es aber nicht richtig. Robben zu knüppeln ist das gute Recht von Robbenknüpplern.
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27.01.2013 13:28 Uhr von cheetah181
 
+1 | -4
 
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leser28: - Abneigung gegen Frauen
- glaubt Homosexualität kann "verbreitet werden"

Du musst deinen Selbsthass nicht auf andere projizieren!
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27.01.2013 15:02 Uhr von mayan999
 
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@again
die frage ist doch eigentlich:
warum muss man seine sexuelle orientierung generell zur schau stellen ?

das gleiche gilt auch für fleischesser und vegetarier.
oder theisten und atheisten.
sportler und nicht sportler.
usw. usf.

...

ich laufe auch nicht durch die gegend und reibe den leuten meine meinung unter die nase, nur um mein selbst-darstellungszwang ausleben zu können.

das ist doch genau das gleiche wie mit den islam-karikaturen und dem propagierten hass auf die "westliche zivilisation". WEM nützt dat ?
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27.01.2013 15:09 Uhr von Again
 
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@ mayan999:
"warum muss man seine sexuelle orientierung generell zur schau stellen ?"
Darüber kann man diskutieren, aber ich würde für Homo- und Heterosexuelle das gleiche Maß verwenden.

"ich laufe auch nicht durch die gegend und reibe den leuten meine meinung unter die nase, nur um mein selbst-darstellungszwang ausleben zu können. "
Ja, was ist das bloß für ein Selbstdarstellungszwang, wenn man seinen Partner mit einem Kuss begrüsst und dann vielleicht Arm in Arm wohingeht.
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27.01.2013 15:23 Uhr von cheetah181
 
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@mayan999: "warum muss man seine sexuelle orientierung generell zur schau stellen ?"

Warum liest man sowas denn immer nur in Homosexuellen-News und nicht zum Beisiel in der aktuell beliebtesten News?
http://www.shortnews.de/...

"das gleiche gilt auch für fleischesser und vegetarier."

Und dennoch bekommen die abgedroschensten Vegetarier-Witze 97 Upvotes.

"ich laufe auch nicht durch die gegend und reibe den leuten meine meinung unter die nase, nur um mein selbst-darstellungszwang ausleben zu können."

Doch mayan, genau das scheint dein Anliegen hier auf SN zu sein. Du schickst manchen Leuten sogar ungebeten irgendwelche Esoterik-Links per PN.

Die Ironie ist wirklich köstlich.
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27.01.2013 16:38 Uhr von Again
 
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@ leser28:
"und gegen frauen hab ich nix...nur gegen schlampen u.feministen..."
Die Liste von Dingen gegen die du was hast, kann man bestimmt noch erweitern. Um "Niveau" zum Beispiel.
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27.01.2013 16:39 Uhr von cheetah181
 
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Ist RTL nicht eher in deinen Kreisen verbreitet?
Vielleicht solltest du mehr als SN-News und die Programmzeitung lesen, dann würdest du nicht so einen erbärmlichen Diskussionspartner abgeben, "leser28".

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