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Studie: Die häufige Einnahme von Aspirin kann zu Augenschäden führen (Update)

Wissenschaftler der University of Sydney haben in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "JAMA Internal Medicine" eine Studie veröffentlicht, die das Risiko einer altersbedingten Makuladegeneration durch die Einnahme von Aspirin untersucht.

Demnach führt die regelmäßige Einnahme des Aspirin-Wirkstoffs Acetylsalicylsäure (ASS) zu einem deutlich erhöhten Risiko der Augenerkrankung. Von 2.389 untersuchten Patienten erkrankten 9,3 Prozent der Patienten, welche Aspirin mindestens einmal pro Woche einnahmen, an einer Makuladegeneration.

Bei der Vergleichsgruppe, welche kein Aspirin nahmen, waren es lediglich 3,7 Prozent. Neben diesem Risiko hat Aspirin aber auch noch andere Nebenwirkungen, beispielsweise kann es zu inneren Blutungen führen.


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WebReporter: FraxinusExcelsior
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Update, Einnahme, Aspirin
Quelle: lifestyle.t-online.de

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25.01.2013 19:10 Uhr von Pils28
 
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Gott, wenn man einen Artikel schreibt, der irgendwie gewissen wissentschaftlichen Standard heuchelt. dann sollten Sätze wie "ASS hat den Effekt, das Blut zu verdünnen" definitiv nicht fallen. Die Widergabe hier ist dreimal besser als der Originalartikel von T-Online.de. Bei Erkrankungen der Coronararterien aber auch peripheren Artienerkrankungen ist Aspirin oder ein anderes Antiaggregant enorm hilfreich die Mortalität zu senken, da es die Bildung von Thromben deutlich verlangsamt oder sogar verhindert. "Besonders Herzpatienten, bei denen eine Verengung der Arterien droht, wird diese Behandlung [regelmäßige Einnahme von ASS] manchmal sogar vom Arzt angeraten" Nicht manchmal, sondern nahezu immer! Da Thrombenbildung der erste Schritt bei der körpereigenen Stillung von Blutungen ist, erhöht Aspirin natürlich die Gefahr von Blutungen. Zudem blockt Aspirin nicht nur irreversibel Cyclooxygenase1, welche die negative Gerinnungswirkung verursacht, sondern auch COX2, was die Bildung von Prostaglandinen vermindert. Das führt zum einen zur schmerzmildernden und entzündungshemmenden Wirkung aber auch zur verminderten Durchblutung der Magenschleimhaut, welche dadurch in ihrer Widerstandfähigkeit gegen die Magensäure geschwächt wird. Bei Medikamenten ist immer alles sehr komplex und das Risikomanagement nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. All diese Studie fließen regelmäßig in die Richtlinien für Indikationen und Kontraindikationen von Arzneimitteln ein und bilden quasi das Rückrad fast jeder ärztlichen Behandlung.

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