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Annette Schavan: Spielt das ZDF in seinen Berichten den Plagiatsfall herunter?

Im Plagiatsverdachtsfall um Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat die Universität Düsseldorf vor Kurzem die Einleitung des Hauptverfahrens beschlossen. Das ZDF nahm sich dieser Thematik im "heute-journal" an. Doch statt kritischem Journalismus wurde das Thema nach Meinung des Medienportals "MEEDIA" heruntergespielt.

So leitete Ansager Claus Kleber den Dreiminüter mit den Worten ein, dass es sich um eine Sache von "vor über 30 Jahren" handele, in der "mit unsauberen Mitteln gearbeitet" wurde. Weiter werde behauptet, dass die Geschichte durch einen anonymen Vorwurf im Internet begann, was so nicht richtig ist.

Dass die Einleitung des Hauptverfahrens eine kritische Situation für die Ministerin darstellt, wird beim ZDF als eine schwierige Situation einer ergebnisoffenen Prüfung dargestellt. Letztlich schließt Kleber den Beitrag dann mit vielsagendem Zitat ab: "Das Eine ist das Recht, das Andere die Politik".


WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: ZDF, Plagiat, Berichterstattung, Annette Schavan, Bildungsminister
Quelle: meedia.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2013 12:48 Uhr von ghostinside
 
+22 | -2
 
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Das ZDF ist doch hinlänglich bekannt als Hofberichterstatter der Regierung. Die Geschichte erinnert hier doch arg an unseren ehemaligen Bundeskanzler in spe...
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25.01.2013 15:58 Uhr von Ic3frog
 
+0 | -7
 
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Naja...ich bin mal gespannt was dabei herauskommt. Ich gehe nämlich davon aus, dass man in jeder deutschen Bachelor, Master, Diplom und Doktorarbeit eine "unsaubere Arbeitsweise" finden kann, die dann als Plagiat ausgelegt werden kann.

Man darf außerdem nicht vergessen, dass damals als Frau Schavan ihre Diss schrieb es noch nicht die Möglichkeiten gab, wie das heute der Fall ist. Internet etc. zum Beispiel. Ich denke das spielt auch nochmal eine Rolle. Es ist damals garnicht ohne weiteres möglich gewesen im großen Stil Dinge zu kopieren. Andererseits war es damals auch nicht so einfach möglich solche Kopien nachzuweisen.
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25.01.2013 17:24 Uhr von Atatuerke
 
+6 | -1
 
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Wer hat was anderes vom Staatsrundfunk erwartet.
Und dafür zahlen wir auch noch GEZ Steuern.
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25.01.2013 19:13 Uhr von Maaaa
 
+3 | -2
 
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Oeffen./rechtliche Sender begründen ihre Daseinsberechtigung und GEZ auch damit, wahre und unparteiische Berichterstattung zu leisten!!

Sinngemäß habe ich eine @ an den ARD Programmdirektor geschickt. Ebenfalls darauf hingewiesen, dass in den Talk-Runden selten einer von der Linkspartei vertreten ist bzw kaum zu Wort kommt. Von wegen "ausgewogen"

Seitdem werden meine Kommentare zu den polit.
Sendungen gesperrt.
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25.01.2013 20:05 Uhr von DarkBluesky
 
+2 | -2
 
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Da zeigt sich wieder wofür die da sind, zur Berichterstattung ohne jeden Zweifel (Ironie). Das ist 30 Jahre her, ja und das Zdf ist ja auch 30 Jahre her, darf ich es auch einstampfen????? Immer diese Propaganda Sender, fehlt nur noch die Ansprache zur Nation von der Merkle dazu. Es wird Zeit das sich eine Unbeugsame Berichterstattung ala, N24 stattfindet. Lasst den Friedmann (Koksnase) auf die Scharvan los, dann sehen wir ob Sie es wusste. Betrug ist Betrug auch wenn es vor 30 Jahren war, Sie hätte es wissen müssen. Nicht nach dem Motto, wer ohne Schuld ist der Werfe den ersten Stein, dann werfe ich eine Mauer.
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26.01.2013 00:08 Uhr von hofn4rr
 
+4 | -2
 
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nicht nur beim zdf wird der plagiatsfall heruntergespielt.

bei sämtlichen sendern wird der "bildungsministerin" eine gelegenheit gegeben ihre "unschuld" zu beteuern, ohne kritisches nachhaken der journalisten.

der fall erinnert stark an von und zu guldenberg, wo er bis zum schluss gelogen und abgestritten hat.

in unserer bananenrepublik scheinen solche fälle der dreistigkeit wohl schon zum alltag zu gehören.
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26.01.2013 19:55 Uhr von Technetium
 
+4 | -0
 
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Das ist ja schon lange klar, wobei ich dann sagen muss, das wir doch die GEZ oder auch Rundfunkabgabe einstellen können, denn diese ist für ein wertefreies und politisch unabhängiges Fernsehen gedacht, ist das nicht der Fall, können wir die Gebühr abschaffen und die öffentlich rechtlichen können sich wie der Rest auch, von Werbung und anderem finanzieren.

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