24.01.13 20:14 Uhr
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Russlands Ex-Finanzminister hält Deutschlands Austritt aus der EU für möglich

Obwohl der ehemalige russische Finanzminister Alexej Kudrin ein Befürworter des Euros ist, hält er einen Zusammenbruch der Währungsunion für möglich. Der mehrmals zum besten Finanzminister der Welt gewählt Kudrin sagt, dass Russland hoffe, dass sich die Euro-Zone wieder stabilisiert.

Doch er ist der Meinung, dass Europa momentan zu wenig dafür tut. Durch die Hilfe der EZB für Länder wie Griechenland und Spanien, die faktisch bankrott sind, würde lediglich Zeit geschunden. Zwar sei es richtig den Euro eingeführt zu haben aber das Konzept sei nicht zu Ende gedacht worden.

Er hält es nicht für ausgeschlossen das die Euro-Zone auseinander bricht. Die Finanz- und Wirtschaftskrise könne schnell in eine politische Krise umschlagen. Einen Austritt Deutschlands wäre für ihn möglich, da beide Lösungen, Euroaustritt oder -rettung teuer für Deutschland wären.


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WebReporter: kamikaze74
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Russland, Ex, Interview, Finanzminister, Austritt
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2013 20:25 Uhr von sicness66
 
+8 | -3
 
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Echt ermüdend. Alle naselang sabbelt irgendein "Experte" etwas von Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten.

Also meiner Meinung nach wird es morgen wahrscheinlich kalt...
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24.01.2013 20:56 Uhr von ZzaiH
 
+12 | -1
 
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nee ist nicht möglich

irgendjemand muss ja das licht ausmachen wenn die eu-party vorbei ist und unsere volksverräter haben entschieden, dass deutschland bis zum ende bleibt...
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24.01.2013 21:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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Es liegt sicher nicht an der EU oder am Euro - sondern daran was manche Banken und Politiker damit für ein Chaos anrichten. Ich bin 100% davon überzeugt, dass wir ein ähnliches Banken- und Rettungschaos auch mit der DM hätten, weil in den letzten 10 Jahren zuviel gezockt wurde.
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24.01.2013 21:27 Uhr von Allomog
 
+2 | -0
 
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@ThmasHambrecht
Ja, es liegt an den Spekultanten, und an den Zinsen.
Dass die Euro-Zone auseinander bricht, und dass die Wirtschaftskrise in eine politische Krise umschlägt könnte durchaus sein.
In dem Punkt ist der Ex-Finanzminister wohl vorausschauuender als so manch einer von unseren Politikern.
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24.01.2013 21:52 Uhr von Katzee
 
+1 | -0
 
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Lassen wir uns überraschen, was aus der EU und der Euro-Zone wird. Gefragt werden wir ohnehin nicht.

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