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Schweiz: 2.500 Franken bedingungsloses Grundeinkommen - Volksabstimmung wahrscheinlich

Schon bald könnte jeder Schweizer monatlich 2.500 Franken (etwa 2.000 Euro) vom Staat bekommen, ohne dafür einen Finger krumm zu machen. Für eine Volksinitiative, die dies fordert, sind bereits 70.000 Unterschriften gesammelt worden.

Bis Oktober sind jetzt nur noch 30.000 weitere Stimmen erforderlich, damit die Initiative zur Abstimmung freigegeben wird. Im Jahr 2011 konnten dafür noch nicht genug Unterschriften gesammelt werden.

Falls sich die Schweizer in der möglichen Volksabstimmung für die Volksinitiative "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen" entscheiden, muss der Staat sie umsetzen.


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WebReporter: JohnKlautPickert
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Initiative, Volksabstimmung, Grundeinkommen
Quelle: www.blick.ch

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2013 18:05 Uhr von Fireproof999
 
+72 | -17
 
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Der erste Schritt in die richtige Richtung in einer hochtechnologisierten Welt wie unserer, wo bereits viele Arbeiten durch Maschienen ersetzt wurden und stetiges Wachstum für eine dauerhafte Vollbeschäftigung einfach nicht möglich ist.

Diese Ausgaben wären ein minimum dessen was wir derzeit irgendwelchen Bankiers und Reichen als Zinsen zahlen.
Und ich glaube diese Verteilung wäre um einiges gerechter und würde auf dauer die Kriminalität deutlich sinken lassen da sich keiner mehr um seine Existenz sorgen machen muss!

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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24.01.2013 18:19 Uhr von Phyra
 
+11 | -37
 
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24.01.2013 18:20 Uhr von BringSun
 
+12 | -1
 
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Vllt. der erste Stein der eine Lawine auslöst.
Perfekter Zeitpunkt um in das Fakel/Mistgabel Geschäft einzusteigen.
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24.01.2013 18:37 Uhr von SelltAnasazi
 
+19 | -5
 
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@Phyra
Naja... mit 2500.- kommt man in der Schweiz jetzt auch nicht soweit das man nicht mehr arbeiten würde.

ABER es würde Studenten sehr befreien so das sie sich wieder auf das lernen konzentrieren können und nicht immer schauen müssen wie sie an Geld kommen (kenne genug Bekannte mit dem Problem). Das Geld würde die Wirtschaft wohl auch anfeuern (mehr Geld = mehr wird gekauft). Viele müssten nicht mehr 2 Jobs machen um zu überleben, was Stellen schaffen würden, was dazu führt das die Arbeitslosenqoute sinkt.

Und das Argument das dann keinerm ehr arbeiten würde... vergesst das, natürlich wird es den einen oder anderen Schmarotzer geben der nichts mehr machen würde, aber der Grossteil der Menschheit könnte nicht einfach nur rumsitzen und nichts produktives machen (auch wenn es dann "nur" was kreatives wäre (z.b. Bücher, Kunst, Spiele etc.)). Denkt nur an all die Menschen jetzt arbeiten weil sie das Geld brauchen aber eigentlich lieber lernen und forschen würden (Anstieg an Inovationen).

Das einzige Problem das ich sehe ist woher die 210´000´000´000 kommen sollen die es dafür jährlich braucht.

Sollte man das Geld dafür haben hätte es soviel mehr Vorteile als Nachteile.
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24.01.2013 18:48 Uhr von HappyEnd
 
+12 | -9
 
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Schöne Idee, sollte jeder 2500 Franken bekommen sind diese nur nichts mehr wert und es ist nichts gewonnen.
Dann kostet ein Apfel halt 10Franken usw. So schlau finde ich das nicht.
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24.01.2013 18:50 Uhr von damokless
 
+9 | -8
 
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Hoffentlich kommt das durch!!!! Dann sind wir (in Deutschland) bald 10+ Millionen Migranten los. :love:

[ nachträglich editiert von damokless ]
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24.01.2013 18:58 Uhr von Dr.Astalavista
 
+13 | -6
 
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70.000 wir bekommen nicht mal 50.000 für ne Pedition zusammen...armes Deutschland..sind alles Egos hier und eingebildet, und Meinungsnazis!
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24.01.2013 19:07 Uhr von blaupunkt123
 
+9 | -12
 
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Ganz im Ernst.

Wenn wir annehmen das wir das in Deutschland bekommen würden.
2000 Euro Geschenkt.

Welcher Arbeitnehmer, der heute zwischen 1100 - 1900 Euro verdient, würde dann noch freiwillig jeden Tag 8-10 Stunden zur Arbeit gehen, wenn er das gleiche Geld sowieso bekommt ?

Klar gibt es ein paar, denen langweilig ist, aber die Mehrheit würde sicherlich kündigen.
Und somit würde die Arbeitswelt zusammenbrechen.

Aber wahrscheinlich würden die Preise usw so anziehen, dass 2000 Euro ein Tropfen auf den Heißen Stein sind, und man dann wieder normal Arbeiten muss, damit man 4000 Euro im Monat verdient...
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24.01.2013 19:19 Uhr von thabowl
 
+11 | -2
 
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@ blaupunkt123 vielleicht würden sich aber auch die Betriebe endlich mal alle an Gesetze halten und die Mitarbeiter wie Menschen behandeln und nicht wie heute üblich Sub Sub Sub sklaven die nicht mal mehr als Personalkosten zählen sondern Sachkosten darstellen ...
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24.01.2013 19:21 Uhr von Jonchaos
 
+10 | -2
 
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Dann ist die Schweiz nicht nur ein High End Standort was die Fertigungsqualität angeht sondern auch sehr attraktiv was die Lohnkosten angeht!
Jeder Arbeitsplatz wird ja indirekt durch das BGE mitsubventioniert, so dass die Arbeitgeber nichtmehr sooo hohe Löhne zahlen müssen.

Und selbst für "nur" 2000 Franken gehen dann viele Arbeiten - selbst bei evtl 50% Lohnsteuer , sind doch 3000 deutlich besser als 2000...

Die Binnennachfrage wird auch stark ansteigen was zusätzliche Jobs schafft deren Eträge eher im Land bleiben.

Ergo: Die Schweiz würde dadurch ihre Exporte massiv stärken, die Binnenkonjunktur kräftig ankurbeln und Kinder wären endlich kein Armutsrisiko mehr.

Ich bin gespannt was die umliegenden Staaten dazu sagen wenn die Firmen Richtung CH abwandern...
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24.01.2013 19:23 Uhr von Jonchaos
 
+17 | -1
 
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@Blaupunkt

Also ICH würde ganz sicher weiter arbeiten gehen wenn die Arbeitsbedinungen OK sind.

3100 - 3900 sind mir persönlich lieber als 2000 ;-)

Die Arbeitgeber müssen dann eben eher um die Arbeitnehmer kämpfen. Das Schreckgespenst H4 zieht dann nichtmehr um jede noch so miese Arbeit zu noch so miesen Konditionen besetzen zu können...

[ nachträglich editiert von Jonchaos ]
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24.01.2013 19:26 Uhr von xlibellexx
 
+1 | -6
 
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Gute Idee , aber die Bedingung ist doch bestimmt so ausgelegt das auch jeder egal welche Arbeit er nachgeht dies auch ausübt oder ?????

Egal ..... nicht für Berufe wie Arzt und Co ,,,, !!!
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24.01.2013 19:37 Uhr von El_Caron
 
+3 | -12
 
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Jau, dann wird die Schweiz auch mal wieder billiger. Hyperinflation, weil die Lohnkosten steigen, bis die Leute wieder arbeiten (das mit den Maschinen ist nämlich Blödsinn, es gibt genug zu tun) und die Preise entwickeln sich natürlich entsprechend.
Von den Leuten, die sich trotzdem gegen Arbeit entscheiden, wird nur ein Bruchteil dauerhaft eine sinnvolle Beschäftigung finden. Entsprechend steigen die Gesundheitskosten durch explodierende Zahlen von Depressionen und suchtbedingten Krankheiten. Und natürlich wird die Kriminalität nicht sinken (weil nur ein Bruchteil, und zwar der weniger gefährliche, auf Bereicherung zurückgeht), sondern steigen, weil die Leute aus Langeweile zu Vandalismus und sinnloser Gewalt tendieren.

Vielleicht ist es ganz gut, wenn ein kleines Land wie die Schweitz das mal beweist, damit geht für uns nicht soviel kaputt.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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24.01.2013 19:38 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -0
 
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Und wo ist der Nachsatz: ... und die müssen zu 50% versteuert werden?
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24.01.2013 19:53 Uhr von Ich_denke_erst
 
+2 | -17
 
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24.01.2013 20:37 Uhr von Prachtmops
 
+13 | -1
 
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@ blaupunkt123

nicht von dir auf andere schließen....

es gibt auch genug leute die ehrenamtlich arbeiten, ich z.b. arbeite ehrenamtlich bei der deutschen tafel und bekomme auch nix dafür!
nur weil du dir nicht vorstellen kannst, das leute trotz vielem geld arbeiten gehen würden, bedeutet das noch lange nicht, das dem so ist.
wieviele millionäre arbeiten immernoch jeden tag?
die brauchen rein rechnerisch auch nicht mehr arbeiten...
wieviele ehrenamtliche mitarbeiter gibt es in deutschland?

geld kann man nie genug haben, und das wissen die meisten, und auch ich würde weiter arbeiten wenn ein grundeinkommen von 2.000 euro kommen WÜRDE.
man lässt sich einfach nur immer blenden, indem man sagt, das es genug schmarotzer gibt... nunja wieviele schmarotzer gibt es denn nun?
die 3 stück, die die bild jeden monat rausfischt?
oder die 5, die rtl mal zeigt?
die schmarotzerqoute liegt unter 2 %, aber jedesmal wird ein faß aufgemacht, was soll das?

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]
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24.01.2013 20:50 Uhr von Ihr_habt_ja_so_Recht
 
+12 | -0
 
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Denkt mal über ein bedingungsloses Mindesteinkommen von rund 600 Euro nach.
Dafür kann man den ganzen ARGE Hartz4 Molloch dichtmachen. Wer mehr will kann arbeiten, wer nicht will muß nicht verhungern. Unterm Strich würden wir vermutlich einiges sparen. Aber es darf nicht sein was nicht sein soll in den Köppen einiger ewiggestriger Gutmenschen. Lieber zigtausende von Hatz-Verwaltern als die Kohle direkt zu verteilen. Die Grundidee findet mittlerweile übrigens eine lagerübergreifende Zustimmung.
Wobei 2000 Euro ein Schlag ins Gesicht jedes einfachen Arbeitnehmers wären.
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24.01.2013 21:38 Uhr von MajoDark
 
+6 | -1
 
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Die Idee ist interessant, allerdings bringen einem 2500 CHF nicht sonderlich viel, wenn man eine normale Wohnung und ein ganz normales Leben in der Schweiz führen will. Das beinhaltet natürlich auch, alle Einkäufe in der Schweiz zu tätigen und nicht im günstigen Nachbarland (Deutschland) den Wocheneinkauf zu holen. Denn eine durchschnittliche Miete beträgt zwischen 800 - 1000 CHF, Internet/TV um die 70 - 100 CHF, dazu kommt noch dass man sich selber Krankenversichern muss, womit auch nochmal einiges an Geld versiegt. Wenn man dann mal unerwartete Mehrausgaben (TV oder PC kaputt) hat, dann kann ich mir kaum vorstellen, dass da niemand mehr arbeiten geht, so wie hier ein paar der Meinung sind.

[ nachträglich editiert von MajoDark ]
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24.01.2013 21:42 Uhr von D_C
 
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@huersch

Wie kommt man auf solchen Schwachsinn?
Ein Kilo "Hack" kostet hier in D auch schon locker 5€ wenns im Angebot ist.
Das ist noch nichtmal besonders gutes Material.
Und von 370€ pM "zur freien Verfügung" kann sowieso keine Rede sein. Das reicht gerade mal so um nicht zu verhungern, Strom zu haben und sich die notwendigsten Dinge kaufen zu können.

Deine Rechnung (anhand deines Beispiels), dass in der Schweiz alles viermal so teuer ist als in D, geht also nicht auf. Zumal 370€ keine 25% vom geforderten Schweizer Satz sind, sondern allenfalls knapp 15 (wenn man nur die Zahlen verwendet und nicht die Währungen ausgleicht).
Wer lebt also wo besser, wenn man nicht arbeitet und sich aufs Sozialsystem verlässt?

[ nachträglich editiert von D_C ]
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24.01.2013 22:13 Uhr von El_Caron
 
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Wenn ich mir die Bewertungen hier so anschaue, weiß ich wieder, warum ich gegen direkte Demokratie bin.
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24.01.2013 22:36 Uhr von Gorli
 
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Die Schweiz kann es sich halt leisten, für ihre 3,6% Arbeitslosen. Käme man in Deutschland damit an, müsste man nicht nur die >7% offiziellen Arbeitslosen bezahlen, sondern auch noch die geschätzten 20-30% die zwar Arbeiten, aber VIEl weniger verdienen oder sogar aufstocken müssen.
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25.01.2013 00:20 Uhr von Maaaa
 
+4 | -0
 
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Die Linke will 1.000 € bedingungsloses Grundeinkommen, ist durchgerechnet. Befürworter ist u.a.der Chef von der Drogeriekette DM (komm gerade nicht auf den Namen)
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25.01.2013 02:04 Uhr von xenonatal
 
+8 | -0
 
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@Gorli
"Käme man in Deutschland damit an, müsste man nicht nur die >7% offiziellen Arbeitslosen bezahlen, sondern auch noch die geschätzten 20-30% die zwar Arbeiten, aber VIEl weniger verdienen oder sogar aufstocken müssen. "

Die werden bereits quasi schon alle bezahlt vom Staat (Bürger)!
Das Grundeinkommen würde allerdings jede Menge Verwaltungskosten einsparen. Den Druck von den meisten Leistungsempfängern nehmen und Gesundheitskosten einsparen. Sehr viele Leistungsempfänger leiden nämlich unter ihrer Situation so sehr das sie krank werden. Wer ein gesichertes Grundeinkommen hat, wagt auch wieder mehr, wird kreativer, kann sich mehr sozial engagieren, geht gerne arbeiten (weil er ja nicht mehr muss sondern will).
Arbeitgeber sind gezwungen bessere Löhne zu zahlen.
Und sicherlich wird das Leben in einigen Bereichen dann auch etwas teurer. Aber wird es das nicht sowieso? Ich denke das es die Wirtschaft ankubeln wird.
Aber wenn wir es nicht ausprobieren, werden wir es nie erfahren ! Ich finde es jedenfalls sinnvoller, als das Geld in Kriegen, Banken und EU zu verbrennen.
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25.01.2013 02:48 Uhr von Allomog
 
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@weimargg
>der euro kann beliebig gedruckt werden, wieviel wollt ihr haben 1000, 3000 bietet jemand 5000 ..... 5000 erhält den zuschlag<

Deshalb sollen ja jetzt die Euro-Münzen durch Euro-Scheine ersetzt werden. Ist billiger. Und da fällts Nachdrucken leichter!

Die offizielle Version ist natürlich ganz anders.
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25.01.2013 04:49 Uhr von elvis22
 
+3 | -0
 
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stellt euch vor ich gehe wie millionen in deutschland ehrenamtlich arbeiten ohne geld (okay ca 60€ fahrtkosten im jahr bei 600 std^^)

sicher es gibt diverse jobs für die man schwer leute motivieren kann aber ich behaupte mal das die meisten leute gerne arbeiten evt nicht in ihren aktuellen jobs aber evt in einen anderen

der mensch macht sich immer mehr überflüssig was zu immer mehr problemem führt ob dieser ansatz die lösung ist ich weiß es nicht aber das aktuelle system funktioniert immer wenieger

[ nachträglich editiert von elvis22 ]

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