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"Lincoln": Steven Spielberg verfilmt Abschaffung der Sklaverei

Steven Spielberg gilt mit seinem zweieinhalbstündigen Historienepos "Lincoln" als großer Favorit für die Oscars - zwölfmal ist der Streifen nominiert.

Es geht darin um das Gezerre im US-Kongress vor der Abschaffung der Sklaverei gegen Ende des Bürgerkriegs. Nun läuft "Lincoln" in den heimischen Kinos an. Den Zuschauern erwartet ein spannender Streifen.

Historiker kritisieren, dass der Film nicht den historischen Fakten entspricht - und die seien eigentlich noch spannender. Der verdiente Held Abraham Lincoln wird so zur Kitschfigur.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Abschaffung, Steven Spielberg, Sklaverei, Lincoln
Quelle: orf.at

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24.01.2013 14:13 Uhr von gugge01
 
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Und noch zur ergänzung der Vorredner!

Natürlich war Lincoln gegen die traditionelle Sklaverei!

1.Der Grundbestand an Sklaven in den südlichen Großraum Latifundien machte einen Vorfinanzierung der Landwirtschaft auf Basis von Bankkrediten wie sie heute üblich ist unnötig was die Wachstumsraten der damaligen Finanzindustrie wesentlich einschränkte.

2. Die Wirtschaftskreisläufe des Südens waren im Wesentlichen unabhängig von den Bedürfnissen der Wallstreet. So das ein erheblicher Teil der Wirtschaft Erträge in Süden verblieb und nicht zu den Banken in Bosten und NY gelangen konnte.


3. Er gab zu der Zeit eine erhebliche Arbeitskraftschwemme durch die Einwanderer Wellen aus Europa in den Nordstaaten. Da die Erschließung des Westens nur sehr zögerlich vonstattenging konnten die Massen an Zuwanderer nicht mehr schnell genug in den Westen verschoben werden so dass es in den Ostküsten Metropolen zu immer neuen Unruhen kam!

4. Um die Probleme 1 bis 3 aufzulösen bot sich eine militärische Lösung gerade zu an.

Durch den Bürgerkrieg konnten folgende Marktwirtschaftlichen Vorteile erzielt werden.

- Zerschlagung der autonomen Latifundien Struktur + Verarmung der Bevölkerung in den Kriegsgebieten und damit billige Landübernahmen durch die Bankenkartelle aus den Norden (vgl 1DM Treuhandgeschäfte)

- Schaffung eines erheblichen Kreditbedarfes zum Neuaufbau der Infrastruktur (vgl Osteuropa nach 1989)

- Erschließung des Motivierten aber wirtschaftlich unerfahrenen Arbeitskräfte-Pools der ehemaligen Sklaven für das Kredit basierte Lohn-/Schulden-Abhängigkeitsmodell.


Ach ja ein spezifischer Effekt des Konfliktes war noch die Entsorgung überschüssiger und aufsässigen sozial unabhänige europäischer Arbeitskräfte direckt von den Einwanderschiffen weg!

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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25.01.2013 10:50 Uhr von Enny
 
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Stimmt, Lincoln kämpfte Zeit Lebens gegen die Sklaverei.
Damit machte er sich nicht nur Freunde.

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