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Kritik an Spielwarenmesse: "Was da passiert, ist ein furchtbares Anfixen"

Nun beginnt wieder die Spielwarenmesse in Nürnberg, die dieses Jahr unter dem Motto "Toys 3.0" steht.

Die Spielzeuge glänzen vor allem durch technische und elektronisch aufgerüstete Spielereien, weshalb der Verantwortliche der Messe, Ernst Kick, in der Kritik steht.

Manfred Spitzer, Chef der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, warnt: "Was da passiert, ist ein furchtbares Anfixen" an den Computer und sagt weiter: "Man darf die Gehirne der Kinder nicht dem Markt überlassen."


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft / Veranstaltungen
Schlagworte: Kind, Kritik, Spielzeug, Spielwarenmesse
Quelle: www.sueddeutsche.de
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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2013 11:45 Uhr von Dracultepes
 
+23 | -46
 
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24.01.2013 12:03 Uhr von TieAss
 
+23 | -16
 
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Kind spielt mit Bauklötzen - Zukunft: Maurer
Kind spielt mit Computer - Zukunft: Progammierer

Fies pauschalisiert und natürlich völlig wertungsfrei von mir ;-)
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24.01.2013 12:09 Uhr von Maverick Zero
 
+9 | -3
 
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Die Qualität eines Spielzeugs bemisst sich nicht daran, wieviele Mikrochips darin verbaut sind.

Toys 3.0? Ja für wen denn, bitteschön?
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24.01.2013 12:27 Uhr von White-Tiger
 
+26 | -3
 
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Spielen und Programmieren ist ja was vollkommen anderes.
Ich bin selber Gelernter Anwendungsentwickler und Ausbilder und ich sehe jedes Jahr wieder was da für Typen kommen!
Die denken Informatik bedeutet zocken!
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24.01.2013 12:57 Uhr von saber_
 
+4 | -2
 
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@draculatepes:


es ist ein privileg mit baukloetzen und lego spielen zu duerfen, keine strafe!


mindstorms bringt dir genau garnichts wenn die person es nicht fertig bringt das system auf einer sinnvollen plattform zu applizieren....


sprich: erst musst du lego und baukloetze verstehen um sinnvoll mindstorms verwenden zu koennen...
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24.01.2013 13:02 Uhr von DerS
 
+11 | -1
 
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@TieAdd

ich habe damals gerne mit Bauklötzen, Lego und Co gespielt und bin heute Programmierer... was nun ;-)

Der Vorteil bei dem "alten" Spielzeug, man benutzt und verbessert seine Fantasie :)
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24.01.2013 13:15 Uhr von Maedy
 
+6 | -1
 
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Ich hasste Bauklötze,weil meine Mutter mit mir damit ,Farben erkennen, geübt hat und das so,dass ich keine Bauklötze mehr sehen ,geschweige damit spielen wollte.Dabei fällt mir ein,dass damals sich keiner über die Farben ausgelassen hat,die ja gesundheitsgefährdend sein konnten....
Die Spielsachen von heute sind natürlich mehr technisch,einem Baby oder Kleinkind bringt das wenig,wenn eine Puppe von alleine rumhampelt und quäkst -erstens nervts die Eltern und zweitens,kann ein Kind damit nicht kreativ spielen.Wenn die Kinder im Leotechnik oder auch Mindstormalter sind,dann ist das für einen 12 -14 Jährigen das Größte,wenn er alles zusammen gebaut hat und es richtig programmiert hat.Da dann der Computer im KInderzimmer Einzug halten muss,alleine schon wegen der Schule,dann wird ein technisch intressiertes Kind sich eh weiter entwickeln,durch Internet,und wenn es Glück hat durch technisch versierte Elternteile.Mein 15 Jahre alter Sohn bekommt so ab und an einen kleinen Auftrag zur Programmierung,womit er sein Taschengeld aufbessern kann.
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24.01.2013 13:19 Uhr von Val_Entreri
 
+7 | -3
 
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@TieAss
Kind spielt mit Bauklötzen - Zukunft: Architekt
Kind spielt mit Computer - Zukunft: Kassierer bei Lidl

Die Wahrheit liegt vermutlich zwischen unseren beiden Kommentaren und wird wohl von etwa tausend anderen Faktoren mit beeinflusst :P
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24.01.2013 13:45 Uhr von cyp
 
+3 | -5
 
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Willkommen im 21. Jahrhundert.... überall schreitet die Technik vorran. Heute kommt mittlerweile nicht mal mehr ein Hausmeister ohne rudimentäre EDV Kentnisse aus. Was hier beginnt ist einfach nur ein moderner Lebenswandel und der lässt sich auch nicht aus dem Kinderzimmer fernhalten.

Das da irgendwelche 75 Jährigen Psychologen jetzt Terz machen das die Kinder nicht wie sie selber die Zeit noch mit Brummkreisel, Jojo und Steine flitschen verbringen tut mir leid.
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24.01.2013 14:51 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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@ thatsfunny anfixen bedeutet*Neugier wecken*...nur so zur Info.
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24.01.2013 15:07 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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@saber_

Ich sagte ja auch Holzklötzchen, am besten die naturbelassenem aus schamanisiertem Holz mit positiver Schwingenergie.

Das man natürlich lego zusammensetzen muss für Lego Mindstorms z,b, dürfte jedem klar sein.

Gerade Lego und Computer verknüpft halte ich für sehr gut für Kindergehirne sofern das Kind Fähigkeiten in die Richtung zeigt. Es gab halt schon immer lieber Kinder die spielten Lego und bauten wild rum und andere die waren Fußball spielen.

Man sollte für jedes Kind das passende finde. Es gibt kein allgemeines Falsch oder Richtig.

@white-tiger
Mein Beileid bei solchen Spacken.
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24.01.2013 16:07 Uhr von Thomas-27
 
+2 | -0
 
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@Xence:
Wer hat denn die Macht? Was werden die Firmen herstellen, wenn niemand Elektronikspielzeug kauft?
Das ist alleine die Entscheidung der Eltern.
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24.01.2013 16:47 Uhr von Captnstarlight
 
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Anfixen? Kenne ich nicht diesen Ausdruck. Nur animieren der Kinder, sich so ein Zeugs aus Dingsda zu kaufen.
Tja, Bauklötzchen sind gut für kleine Kinder, dann spielen sie wenigstens und fluchen nicht vor dem Monitor. :D
Ehrlich ich kenne einige Teenager die täglich 10 - 12 Stunden vor dem Computer hocken. Das ist für meine Begriffe zu lang. Statt rauszugehen und die Natur zu genießen, sitzen diese Nerds lieber vor dem Monitor. Ob aus diesen Kindern mal ein mitfühlendes Wesen wird, wage ich zu bezweifeln. Denn Ballerspiele fördern nicht unbedingt das soziale Leben.
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24.01.2013 17:23 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -3
 
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@Captnstarlight
Und was macht die Natur soviel besser? Warum muss ich sie, nach deinem gusto, genießen obwohl sie tierisch langweilig ist.
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24.01.2013 20:46 Uhr von Brem
 
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Falsche Kritik, als ob der Messechef bestimmen könnte welche Art Spielwaren ausgestellt werden dürfen.

Wer will den heute noch Basteln? Bastelgeschäfte hören einer nach dem anderen auf, große Großhändler verschwinden vom Markt, der Markt hat sich mehr als halbiert in den letzten 20 Jahren.

Der Kunde bestimmt den Markt, also müsste die Verbraucher kritisiert werden, nicht der Messechef.

Wenn ein Chef einer Psychiatrischen Universitätsklinik so an der Sache vorbei kritisiert, was macht der wohl mit seinen Patienten?
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24.01.2013 20:56 Uhr von Ihr_habt_ja_so_Recht
 
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Wirklich schlimm ist, daß mittlerweile das Spielzeug intelligenter sein wird als die Kids welche sie nutzen.....
Siehe diverse Kommentare dieser Patienten hier und auf Facebook....
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24.01.2013 21:46 Uhr von hulk0991
 
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"die spielzeug/spiele/tv-produzenten können nichts dafür, dass viele eltern die "erziehung" einfach an selbige abtreten..."

Aber sie tun auch nichts dafür, dass das nicht passiert... Das ist genau so schlimm.
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25.01.2013 01:18 Uhr von Dracultepes
 
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@terror
Und fuer allerlei Holzunarten wird der Regenwald geschlagen.

Dreck am stecken haben wir alle. Aber darum geht es hier nicht.
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25.01.2013 11:53 Uhr von Anonimaj
 
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@TieAss

Ein Kind das heute mit Bauklötzen spielt, und evtl. 3 Jahre alt ist, ist 2030 20 Jahre alt.
Ob es da noch Maurer gibt...
Mauern aus optischen Gründen mag es noch geben, aber 2030 kann das höchstwahrscheinlich genau so wie Dach decken ein Roboter.

Wer sein Kind also nicht zum Studium führt, und glaubt eine Lehre hat Zukunft.....



@White-Tiger

"Game-Design" ist sehr gefragt...
Ist natürlich "etwas" mehr als "Zocken", aber getestet wird ja auch.




@Maedy

Der Staat sollte Programmieren ab der ersten Klasse mit der gleichen Bedeutung wie Deutsch, Englisch und Mathe unterrichten.
Alles was in Deutsch über Grammatik und Rechtischreibung hinausgeht, alles was in Mathe über die Grundschule hinausgeht ist weniger wichtig. Und Staatsbürgerkunde, äh Geschichte ist im ganzen weniger wichtig, auch wenn das Viele schockieren mag.
OK, Englisch wird auch für die abhängige Drohne nützlich sein können. Zumindest bei Servicedrohnen im Gastgewerbe, in Firmen mit Auslandskontakten usw., aber es ist noch privat nützlich (Internet...).
Programmieren böte aber die Möglichkeit jederzeit etwas eigenes zu machen. Eigene Vorstellungen von Software, Apps oder auch Webseiten (Scriptsprachen, oder Python für Software UND Webdesign UND Apps) jederzeit verwirklichen zu können.
Wenn es so verbreitet wäre wie Englischkenntnisse, gäbe es dann mehr oder häufiger Seiten wie Rottenneighbor, RateMyCop.com (aktiv), Openwatch.net (aktiv,) iShareGossip usw.? Ich fände es gut! Letztere war etwas plump, aber Rottenneighbor hatte etwas gutes, und eine Seite wie RateMyCop oder Openwatch.net täte Deutschland echt gut.
Evtl. besteht ja die "Furcht" vor einer Gesellschaft, in der jeder die Mittel hat so etwas zu verwirklichen.....

Ich kann es leider nicht, sonst gäbe es evtl. Pranger für Polizisten, Jobcenter-Bedienstete (nein, ich beziehe keine Leistungen), Staatsanwälte, Politiker, Richter usw..
Das wäre schon eine feine Sache, und täte der Demokratie gut...



@cyp

"Das da irgendwelche 75 Jährigen Psychologen jetzt Terz machen das die Kinder nicht wie sie selber die Zeit noch mit Brummkreisel, Jojo und Steine flitschen verbringen tut mir leid."

Nicht zu vergessen "Völkermord spielen" ;-) (nein, ich meine wirklich als Kind spielen, hat nichts mit dem Dritten Reich zu tun).
Falls mal wieder einer über "Killerpsiele" herzieht.
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25.01.2013 11:53 Uhr von Anonimaj
 
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@Captnstarlight

"Denn Ballerspiele fördern nicht unbedingt das soziale Leben."


Studie belegt: Ego Shooter haben auch eine soziale Seite:
http://www.basicthinking.de/...


Uni-Studie: Ego-Shooter machen klug:
http://www.crn.de/...
("Gamer bewältigen komplexe Aufgaben besser", "Auch Alte sollten spielen")


Ballerspiele machen schlau :
http://www.faz.net/...


Von Ego-Shootern lernen:
http://www.taz.de/!94475/


Und irgendwo steht auch, dass sie mehr Freunde haben als die "Rausgeher".
Und damit sind keine Facebook-"Freunde gemeint!

Und für die, die eine Tätigkeit über die Möglichkeit des Gelderwerbs verdienen dürfte es ein Schock sein, dass gute Spieler bis zu einer Viertel Mio im Jahr damit verdienen.
Darunter auch mal Deutsche...


@captn

Ich finde, man sollte einem Kind ab der Geburt einen Computer ins Zimmer stellen.
Einen Bildschirm mit Touchscreen mit Baby/Kleinkindgerechter Oberfäche auf der das Kind jederzeit Bilder mit gesprochenen und geschriebenen Wörtern ("Baum"...) abrufen kann. Wo es auch Audios und Videos abrufen kann. Evtl. noch eine Klaviatur dran, und eine "App" die das Thema spielerisch vermittelt.
Wenn das Kind keine Lust drauf hat, OK, wenn es aber Lust drauf hat, liest es evtl. schon mit 3 Jahren, kennt die Zahlen und kann Addieren, Subtrahieren und evtl. sogar Mal und Geteilt bevor es in die Schulke kommt.
So ein "Kasten" ermöglicht es jedem Kind selbstständig Interessen zu entdecken und zu vertiefen.
Die Eltern könnten in einer Statistik (z.B. abrufbar über ein Webinterface, damit sie nicht auf dem Boden sitzend am Touch fingern müssen) nachsehen womit sich das Kind besonders beschäftigt hat, sehen welche Ergebnisse es hatte.


Wer jetzt hier ein Szenario sieht in dem das Kind keinen Umgang mit den Eltern und Menschen hat, der sollte sich fragen wieso er darauf kommt. Denn davon schrieb ich NICHTS.


Übrigens: Ein Kind kann ab der Geburt bis zu 6 Muttersprachen lernen.
Aber von Menschen, jeweiligen Bezugspersonen die nur eine Sprache mit ihm sprechen.
Obwohl: Mit guten KI-Figuren könnte dies auch ein Computer leisten. Wenn die Software einmal so interaktiv wie ein Mensch reden kann (auch mit einem Säugling oder Kleinkind bzw. Kind), kann sie auch eindeutig zu unterscheidende Figurten simulieren.
Und wenn es simpel gestaltete Tiere sind (weil die sich optisch sehr unterscheiden. Dann spricht der Panda Chinesisch usw..
Wenn ein Kind nicht wenigstens zweisprachig aufwächst, sehe ich das schon als Kindesverwahrlosung an.
Auch wenn es normal ist, das ändert nichts daran.


@Captn
Was macht den fetten Naturliebhaber besser, als den sportlichen "Nesthocker"?
Übrigens: Warum nutzt der Pöbel eigentlich so gerne das Wort "hocken" um etwas negativ darzustellen?
Ich nutze es hier in Anführungszeichen, und um danach darauf hinzuweisen...

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