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Deutschland steht vor Tarif-Schlacht

Nachdem sich die Gewerkschaften jahrelang mit moderaten Lohnsteigerungen zufrieden gaben, wird für einige Branchen in diesem Jahr bis zu 6,5 Prozent mehr Lohn gefordert.

Insgesamt werden die Löhne von 12,5 Millionen Arbeitnehmern neu verhandelt. Gert Wagner, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, fordert die Tarifparteien auf, endlich mal mutig zu sein.

Im vergangenen Jahr sind die Reallohnerhöhungen nach Angaben der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung um gerade mal 0,7 Prozent gestiegen.


WebReporter: flc.gizmo
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Deutschland, Tarif, Gewerkschaft, Schlacht
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2013 08:51 Uhr von psycoman
 
+13 | -1
 
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Es ist doch eh immer das selbe. Die Gewerkschaften fordern 6%, die Arbeitgeber bieten 1% und man einige sich auf 2,5 %, so das nur etwas mehr als Inflationsausgleich entsteht, weil man sonst die Arbeitsplätze nach China auslagern "muss".

Außerdem herscht ja "Fachkräftemangel", also Mangel an billigen ausländischen Arbeitskräften, die für einen Hungerlohn arbeiten.
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24.01.2013 09:30 Uhr von tsunami13
 
+11 | -1
 
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Komisch komisch. Fachkräftemangel heißt doch eigendlich, dass Fachkräfte rar sind.
Naturgemäß sind gefragte und seltene Güter teuer.

Also müssten sich die Firmen doch eigendlich um die Ma reißen und von sich aus 15% bieten. Einstiegsgehalt würde bei 3500 € liegen.
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24.01.2013 10:31 Uhr von farm666
 
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Was machen wir dagegen? Jammern und immer die gleichen partein wählen!
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24.01.2013 11:25 Uhr von losmios2
 
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@ tsunami:

genau das gleiche denke ich mir schon jahrelang! wobei ich die erfahrung gemacht habe, das man im enstprechendem bereich ( bei mir altenpflege in hessen ) schon gut verhandeln kann.. wenn man vor 4j noch mit 2400€ Brutto auf 100% abgespeist wurde, sind mittlerweile bis zu 400€ mehr drin, je nach dem, wie gut man sich verkaufen kann..

auf gewerkschaften würde ich da nie zählen, denn die intressieren sich in erster linie für ihr eigenes wohl und einen "angemessenen" finanziellen spielraum ihrerseits.. der AN ist doch nur die kuh, die man ab und an auf die straße treibt :)))))

@ farm666

wen man wählt ist doch völlig egal.. siehe niedersachsen... ich kann nicht glauben, das die leute sich dort für eine CDU und FDP entschieden haben.. ich meine^^ wer stimmt für den rösler!? der größte unsymphat schlechthin! gegen den macht der westerwelle ja noch ne gute figur xD

[ nachträglich editiert von losmios2 ]
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24.01.2013 12:49 Uhr von tsunami13
 
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losmios2
Hm Altenpfleger. Ne bekannte ist seit 12 jahen dabei mit er 75% Stelle. und bekommt rd about 1600
Ne andere war länger raus kriegt für die gleiche Arbeit aber 100% 1400. Abzüge Fahrtkosten. => Stütze.
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24.01.2013 15:29 Uhr von flc.gizmo
 
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Hier zeigt sich mal wieder, dass wir Deutschen Meister im Jammern sind ;-)
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25.01.2013 13:04 Uhr von losmios2
 
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@ tsunami

wie gesagt, schaffe in hessen und wichtig ist immer, sich gut zu verkaufen... wenn mir ein AG mit 1400€ kommen würde, den würde ich fragen ob er das ernst meint und ihn auslachen, denn damit könnte ich nichtmal meine miete decken xD

es ist ja so, das die häuser händeringend suchen und keine andere wahl haben als annähernd das zu zahlen, was man verlangt..

klar, wenn man sich runterhandeln lässt bzw. schon viel zu niedrig ansetzt, kanns nix werden und der AG freut sich über gespartes gehalt..

selbst als 75% Kraft kann man ca. 2000€ !Brutto! verlangen, je nach bundesland und träger versteht sich.. das größte problem dürfte wohl sein, das die meisten AN sich nicht trauen ihre bedürnisse geltend zu machen (leider)..

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