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Neuseeland: Umweltschützer Gareth Morgan fordert das Aussterben der Katzen

Wenn es nach Gareth Morgan geht, sind Katzen mordlüsterne Raubtiere. Er hat deshalb die Kampagne "Cats to Go" gestartet. Katzenhalter sollen sich keine weiteren Katzen mehr anschaffen, so Morgan.

Die Katzenliebhaber in Neuseeland reagieren darauf ziemlich schockiert. Katzen sind nämlich ein natürliches Mittel gegen Mäuse und Ratten. Eine wohlgenährte Katze würde auch nie Vögel töten, so die Proteste der Katzenliebhaber. Deren Gegenargumente verbreiten sich derzeit über die Medien.

Morgan behauptet jedoch, dass bereits neun einheimische Vogelarten durch Katzen ausgerottet wurden und 33 Arten mit dem Aussterben bedroht sind. Katzen müssten deshalb drinnen bleiben. Wenn eine Katze stirbt, soll kein neues Tier mehr angeschafft werden, so Morgan.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Neuseeland, Aussterben, Ökonom, Morgan
Quelle: metro.co.uk

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2013 15:30 Uhr von ChaosKatze
 
+8 | -4
 
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"Eine wohlgenährte Katze würde auch nie Vögel töten, so die Proteste der Katzenliebhaber"

genau so ist das auch... meine katzen bringen auch nur ratten und mäuse nach hause von der jagd, n vogel ist da eher seltener :/
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23.01.2013 16:00 Uhr von Didatus
 
+8 | -2
 
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Mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten wurden durch den Menschen bereits ausgerottet und noch mehr sind durch den Menschen vom Aussterben bedroht. Menschen müssen deshalb drinnen bleiben. Wenn ein Mensch stirbt, soll kein neuer mehr angeschafft/gezeugt werden.

Mal ernsthaft .. der Typ hat doch einen Schaden. Im Laufe der Evolution sind bereits über 500 Millionen Tierarten ausgestorben. Es sind aber auch immer wieder neue entstanden. Auch heute entdeckt man immer wieder neue Tierarten. So funktioniert Evolution nun einmal. In diesem Fall hat der Mensch halt in dem Sinne ein wenig in Evolution eingegriffen, indem er Raubtiere zur Haustierhaltung extra noch züchtet und somit für eine Überpopulation sorgt, aber das ist noch lange kein Grund die Ausrottung zu fordern. Wenn die Vogelarten ausgestorben sind, dann hat das sicher nicht nur mit den Katzen zu tun, sondern hat sicherlich auch einfach Evolutionäre Gründe.
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23.01.2013 16:01 Uhr von quade34
 
+2 | -2
 
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Auch die wohlgenährte Katze fängt Vögel zum Spielen. Trotzdem ist die Forderung Blödsinn.
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23.01.2013 16:09 Uhr von atrocity
 
+3 | -6
 
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So dumm ist die Forderung nicht, auch bei uns zerlegen Katzen komplette Ökosysteme. Jagen Vögel, Eidechsen Frösche und sonstiges Kleingetier. Es gibt Studien die nachweisen das Tierschutzgebiete in der nähe von Siedlungen wenig Chancen auf Erfolg haben ... wegen der Katzen.
Wenn in manchen Wohngebieten jede 2. Familie eine oder mehr Katzen hat und die dann eventuell auch noch unkastriert sind...

Aus gutem Grund darf ein Jäger in Deutschland Katzen erschießen wenn sie sich mehr als 500m von einer Siedlung entfernen.
Wer Katzen hat soll sie bitte kastrieren, es nicht mit der Anzahl übertreiben und bitte drinnen halten. Bzw. im Umzäunten flucht-sicheren Garten. Ist eh besser, werden sie schon nicht von dummen Autofahrern angefahren.

Ps: habe auch Katzen! ;-)
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23.01.2013 16:27 Uhr von c.montiburns
 
+3 | -1
 
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Also ich find die Katzen schon speziell. Positiv gesehen :)
Vor allem so "Monster" wie eine mir bekannte Katze, die selbst vor Marder und Hunden bis zur Größe eines Terriers nicht zurückschreckt. Hat schon was amüsantes wenn eine Katze einen Hund jagt :D
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23.01.2013 16:42 Uhr von architeutes
 
+2 | -1
 
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Und der Mensch ?? Herr Morgan ,wieviele Arten hat der auf dem Gewissen ?? Nicht zuletzt durch das Verbringen von fremden Arten in ein Ökosytem sind etliche Arten Ausgestorben. Und die Katzen sind ja nicht von alleine nach Neuseeland geschwommen. Also guter Mann mit dieser Argumentation sollten sie sich als erster die Waffe an die Stirn halten.
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23.01.2013 19:25 Uhr von pentam
 
+0 | -0
 
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@ die Leute, die hier auf den Mensch verweisen:

Die Katze ist ein vom Menschen künstlich in das Ökosystem eingebrachtes Tier. Die von den Katzen getöteten Tiere könnt ihr also guten Gewissens dem Mensch zuschreiben... also doch böse! ;-)
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24.01.2013 23:05 Uhr von pentam
 
+0 | -1
 
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@ sukor74

Bevor du beleidigend wirst, solltest du selber erstmal Ahnung haben!
Die Wildkatze ist u.a. DURCH die Hauskatzen gefährdet!

Wenn du schon mit domestiziert argumentierst, müssten wir erst recht Hunde frei laufen lassen. Die sind vom Wolf domestiziert und der ist hier (zumindest im Westen Deutschlands) ausgestorben. Somit würden wir den Wolf ja nur durch seine domestizierte Variante ersetzen und das Ökosystem ausgleichen. Diesen Aufruf habe ich komischerweise noch gar nicht gehört?!? Warum wohl.........

Also, bilde dich erstmal biologisch und ökologisch weiter, bevor du andere beleidigst und ihnen vorwirfst, keine Ahnung zu haben. Bis dahin würde ich mich an deiner Stelle an den von die zitierten Rat von Nuhr halten...
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04.02.2013 15:45 Uhr von JustMe27
 
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Ich will so ein Teufelkätzchen und zwar sofort^^
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27.02.2013 21:46 Uhr von FelisSilvestrisCatus
 
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Das Problem ist und bleibt der Mensch, der übrigens in Neuseeland auch nicht ursprünglich beheimatet ist.
Die ersten Menschen kamen ca. 1200 nach Neuseeland und haben binnen kürzester Zeit sämtliche Moaarten, den Haastadler und sicher noch einige andere Arten ausgerottet - noch ganz ohne Katzen!!!
Zumal keine Katze von sich aus nach Neuseeland umgesiedelt ist - also auch hier steckt der Mensch dahinter und in letzter Konsequenz, wenn dieser Gareth Morgan es erst meint müßte er ganz schnell seine Sachen packen und aus Neuseeland verschwinden.

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