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Iran: Todesstrafe an Jugendlichem vollstreckt - Er war bei der Tat 17 Jahre alt

Der 21 Jahre alte Iraner Ali Naderi wurde in der vergangenen Woche hingerichtet. Er soll vor vier Jahren eine Frau ermordet haben, wobei er zum Tatzeitpunkt noch minderjährig war. Der Iran hatte sich anscheinend in letzter Zeit bemüht, Hinrichtungen von Jugendlichen zu vermeiden.

So fand die letzte Hinrichtung eines Jugendlichen im September 2011 statt. Navi Pillay, die UN-Menschenrechtskommissarin, ließ über eine Sprecherin verlauten: "Die Todesstrafe kann nicht bei Verbrechen von Menschen unter 18 Jahren angewendet werden."

Im Jahr 2012 wurden im Iran mindestens 400 Menschen hingerichtet, wobei es häufig auch zu öffentlichen Hinrichtungen, im vergangenen Jahr 55 an der Zahl, kommt. Zuletzt wurden am vergangenen Sonntag zwei Iraner in einem Park in der Hauptstadt Teheran in aller Öffentlichkeit hingerichtet.


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WebReporter: Margez
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Iran, Todesstrafe, Hinrichtung, Tat
Quelle: www.zeit.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2013 08:02 Uhr von yeah87
 
+23 | -4
 
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Machen die usa auch...
Nur das da jugendliche egal ob 12 oder 17 lebenslang kassieren teils ohne chance jemals n bewährungsantrag zu stellen
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23.01.2013 09:04 Uhr von psycoman
 
+20 | -1
 
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Mir ist die iranische Regierung unsympathisch, aber auch mit 17, oder mit 12, Jahren weiß man normalerweise, dass es falsch und verboten ist, Leute zu ermorden.

Die Strafen sind auch bekannt und der Iran ist nicht der einzige Staat der Mörder hinrichtet.

Generell würde ich zwar eher für lebenslange Haft stimmen, aber hier ging es um ein weltweit geächtetes Verbrechen, nicht um so einen Kinderkram wie Gotteslästerung oder andere Scheinverbrechen.
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23.01.2013 09:21 Uhr von Hasskappe
 
+11 | -20
 
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Muslime töten Muslime... von mir aus!
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23.01.2013 09:47 Uhr von trilli_2411
 
+8 | -8
 
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@Oberlehrer

Wo ist die Menschenwürde des Opfers ???

Solltest Du christlich gesinnt sein, so heißt es in der Bibel:
"Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben!"

Als Atheist würde ich die Wiedereinführung der Todesstrafe in Deutschland befürworten; es gibt mehr als genug Kandidaten.
Obwohl manche Justizminister(innen) meinen, dass die Gefangenenzahl sinkt, quellen die JVAs über.
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23.01.2013 09:55 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -5
 
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Dieses Land ist barbarisch, die Mullahs herschen mit einer unglaublichen Grausamkeit. Viele der Opfer sind unschuldig.
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23.01.2013 10:35 Uhr von Wieselshow
 
+9 | -1
 
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Mit 17 Jahren weiß man, was man tut.

Gut, dass er weg ist. Hoffentlich folgen die Pisser von der Busvergewaltigung (ihr wisst, welche ich meine) ihm bald auch.

[ nachträglich editiert von Wieselshow ]
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23.01.2013 11:43 Uhr von RUPI
 
+2 | -0
 
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Ich finde das Urteil gut. Mit 17 hat man schon ein gewisses Verständnis dafür was richtig/falsch ist - zumindest was Mord anbelangt.
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23.01.2013 16:54 Uhr von donholz
 
+2 | -1
 
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Im Iran ist das Hinrichten von Jugendlichen zum Tatzeitpunkt Gang und Gebe. Das nutzlose empörte Geschrei der UN bringt gar nix, so lange sie nicht handelt. Iran raus aus der UN, die Menschenrechtsprobleme vorm UN Sicherheitsrat bringen, die Botschaften schließen, die Opposition anerkennen, es gibt eine gut organisierte Opposition im Iran und vor allem im Exil. Schluß mit dem Traum eines moderaten Mullahs. Es hat weder in der Menschenrechtslage noch im Atomstreit irgendeinen Sinn gehabt, außer die Mullahs zu legitimieren und am Leben zu halten.
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23.01.2013 16:59 Uhr von donholz
 
+1 | -1
 
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Das Hinrichten von Jugendlichen zum Tatzeitpunkt ist wahrlich nichts Neues im Iran und das Belanglose Gelaber der UN auch nicht. So lange die UN nicht ernsthaft und entschlossen gegen das Regime vorgeht, wird es sich nicht beeindrucken lassen. Die iranische Opposition fordert schon seit Jahren verzweifelt, endlich das Regime aus der UN auszuschließen, die Botschaften zu schließen, die Verantwortlichen zumindest vor den internationalen Tribunalen anzuklagen. Nichts ist geschehen, weil die politischen Eliten den Traum haben, dass eines Tages ein moderater Mullah vorbei kommt. Doch es wird nichts passieren, es ist eine Illusion.

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