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Schlecker-Frauen: Viele sind arbeitslos, während der Chef Porsche fährt

Vor einem Jahr hat Schlecker Insolvenz angemeldet und musste daraufhin seine 5.400 Geschäfte schließen. 23.000 Angestellte standen auf der Straße, nur wenige kamen bisher beruflich wieder auf die Beine.

Weniger als die Hälfte der Ex-Schlecker-Mitarbeiter hat wieder einen Job. Allerdings haben sich 115 Schlecker-Angestellte selbstständig gemacht, oft mit eigenen Drogeriemärkten. Schlecker trauen diese Frauen kaum noch nach.

Der Chef hingegen lebt immer noch von seinem Vermögen, das er durch seine Drogeriekette verdient hat. Anton Schlecker fährt einen Porsche, seine Frau ist mit einem Aston Martin unterwegs.


WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Chef, Porsche, Pleite, Schlecker
Quelle: www.bild.de
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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2013 07:08 Uhr von BastB
 
+88 | -21
 
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Und? Ist doch sein gutes Recht. Als Unternehmer muss man immer privat vorsorgen, damit man im Falle einer solche Pleite noch genug Geld hat.
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23.01.2013 07:28 Uhr von saber_
 
+72 | -13
 
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wenn ich jetzt also eine firma aufzieh sollte ich am besten noch vorm eingang nackt betteln, weil ich nichts selber verdienen darf?


sorry, aber der kerl hat jahrzehnte lang fuer viele arbeitsplaetze gesorgt... das vergisst jeder wohl direkt...
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23.01.2013 08:00 Uhr von Schaumschlaeger
 
+17 | -5
 
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@saber_
Die Qualität der Jobs spielt dabei allerdings auch eine gewisse Rolle...
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23.01.2013 08:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+16 | -9
 
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Aussnahmsweise traf die FDP einmal die richtige Entscheidung, dass man für die Schleckerfrauen keine Auffanggesellschaft gegründet hat. Wie man liest sind sehr viele bereits woanders eingestellt worden. Über eine Auffanggesellschaft hätte sich dies aber ewig in die Breite hingezogen. Unsere Schleckerfrau arbeitet jetzt beim Edeka.
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23.01.2013 08:41 Uhr von tsunami13
 
+19 | -16
 
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Hat der Schlecker nicht vor einigen Monaten noch behauptet, dass er pleite sei? Das Vermögen sei restlos aufgebraucht und die Rettung von Sclecker geflossen. Irgendwie so.

Nackig nun nicht. Aber der wird keine Luxuswagen fahren, mit der Bank im Nacken, dem Insolvenzverwalter als bester Freund und mit leeren Taschen. Macht ja auch kein Normalo mit 2000 € im Monat.

Und für massig Arbeitsplätze gesorgt. Wir brauchen dringend eine neue Definition von Arbeit. Arbeitsplätze kan ich auch schaffen. Bis Morgen 100 Stück. Einer putzt mein Wohnzimmer, einer mein Bad, einer kocht, einer für die Pediküre...

So wars zu Zeiten der Gutsherren auf den Schlössern auch.
Nur leben konnte davon keiner. Ok sorry überleben, ja. Gab halt freie Kost und Logi.
Und ählich wars doch bei Schlecker. Alles Jobs die vom voll arbeitenden EhePartner gespondert wurden mussten. Keiner kann sich von 400 €nen Auto leisten und damit jeden Tag zur Arbeit fahren.Es sei denn er ist in Mathe ne Niete.
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23.01.2013 09:05 Uhr von Kontomanager
 
+1 | -0
 
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errinert mich irgendwie an Dick and Jane von Jim Carrie ^^
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23.01.2013 09:15 Uhr von flc.gizmo
 
+11 | -2
 
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Von einem Porsche und einem Aston Martin kann man auch keine 23.000 Angestellten versorgen.

Es ist ja auch nicht so, dass er sämtliche Gewinne in die eigene Tasche gewirtschaftet hat. Dann hätte es das Unternehmens nicht so lange gegeben.

Der Markt hat sich einfach verändert und Schlecker hat sich nicht angepasst oder konnte sich vielleicht nicht anpassen.

[ nachträglich editiert von flc.gizmo ]
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23.01.2013 09:29 Uhr von kostenix
 
+6 | -14
 
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es wird keiner gezwungen einen job anzunehmen der SICHTBAR unterbezahlt ist! und wenn, dann kriegt man noch genügend hilfe vom staat.

wenn die auch alle nen porsche haben wollen, sollen sie doch ne firma aufziehen.... aber zu mehr als nem tante emma laden wird das ja nicht...
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23.01.2013 09:47 Uhr von Djerun
 
+9 | -4
 
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@kostenix
"es wird keiner gezwungen einen job anzunehmen der SICHTBAR unterbezahlt ist! und wenn, dann kriegt man noch genügend hilfe vom staat."
erzähl das mal bei der arge ........

das problem bei der schleckerinsolvenz ist, das der anto seine vermögenswerte beiseite geschafft hat und danach insolvenz angemeldet hat
und weil schlecker als eingetragener kaufmann für alle schleckerläden firmiert hat bleibt jetzt für die gläubiger nichts übrig
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23.01.2013 09:53 Uhr von Para_shut
 
+11 | -1
 
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solange es keine gesetzliche grundlage gegen solche vermögensverschiebungen gibt ist es sein recht, obwohl ich es nicht gut finde.
aber unsere gesetzgeber schützen ja das kapital der großbetrüger, hauptsache einen hartz4-schwarzarbeiter verurteilen.
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23.01.2013 10:09 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -3
 
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BastB...
Im Grunde stimme ich dir ja zu...wer ne Existenz gründet und für andere Arbeitsplätze schafft, der soll sich auch was gönnen können...wer aber dann zunehmend seine Arbeitnehmer ausnimmt, diese Ausmustert, um sie dann über Tochterfirmen (hier kann man Tochter wörtlich nehmen) zu Dumpinglöhnen wieder einstellt und das teilweise durch seinen finanziellen Standpunkt begründet, dass er keine Kohle hat, weil sein Vermögen ja auf Umwege an Frau und Kinder transferiert wurde, der hat es meiner Meinung nach nicht mehr verdient, so weiter zu leben...der sollte vollständig zur Verantwortung gezogen werden...samt Familie
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23.01.2013 10:15 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -3
 
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Den Schleckers genügen doch 5 Mio. €
Leg davon 2,5 Mio verzinst in Wertpapiere absolut sicher an und du hast dein monatliches Auskommen, von dem unsereins nur träumen mag.
Dazu dann einen kleinen Nebenjob und schwuppdiwupp ist der AstonMartin oder der Porsche bezahlt.

Ganz ehrlich?

Hätte ich das Geld, würde ich es ebenso machen.

Doch als erstes würde ich von Deutschland wegziehen und mir woanders eine Existenz aufbauen. Das Geld dazu hätte ich ja dann.
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23.01.2013 10:25 Uhr von Johnny Cache
 
+14 | -1
 
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Ich verstehe echt nicht warum immer so ein Theater um Schlecker gemacht wird. Zig tausende andere Leute haben letztes Jahr ebenfalls ihren Job verloren und nach denen kräht kein Hahn. Nur weil es eben mehr auf einen Schlag waren ändert das nichts am Schicksal der einzelnen Betroffenen.
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23.01.2013 10:31 Uhr von Ali Bi
 
+6 | -3
 
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Wieso sollte er nicht Porsche fahren, wenn er ihn bezahlt hat? Soll er sich jetzt lieber nen Maybach bestellen.
Tolle News um Stimmung zu machen. Oder müssen alle so sein wie unser ex-Wulff? Der Mr Schlecker hat ja auch sicher einiges sinnvolles getan, was ich jetzt bei Hr. Wulff so nicht unterschreiben würde.
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23.01.2013 10:36 Uhr von Tank0r
 
+8 | -4
 
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wenn mein unternehmen den bach runtergeht dann würde ich einen teufel tun und mein angepartes vermögen verpulvern. ich würde es genauso tun! diese neid gesellschaft kotzt mich an!
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23.01.2013 10:42 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -2
 
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@ Ali Bi
Die allgemein herrschende "Logik" ist, daß Leute die etwas teures besitzen viel Geld haben, während es in Realität nur bedeutet daß sie entsprechendes Geld HATTEN um diesen Artikel zu erwerben.
Hatte auch mal eine dumme Kollegin die meinte ich wäre soo reich weil ich damals einen SL hatte und sie nicht, während sie aber genau das gleiche Geld für ihre Urlaube verbraten hat.
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23.01.2013 10:54 Uhr von perMagna
 
+7 | -2
 
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Das ist typisch für diese Unterschichtenzeitungen... Dem dummen Arbeiter in seinem Sozialneid bestätigen und ein bisschen auf die Schulter klopfen, damit die bloß still halten.
Springer würde es genauso machen, vermutlich noch viel schlimmer.
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23.01.2013 10:55 Uhr von saber_
 
+9 | -10
 
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@magnat66

"die ersten zwei Kommentare sind ja lachhaft,
aber eigentlich müsste man weinen, da die zwei wenig Ahnung vom realen Leben haben."

"Aber so wie ihr zwei schreibt, arbeitet ihr auch gerne im Lohndumping oder bekommt ALG2."


ich hatte zumindest soviel ahnung vom leben als das ich mir eine gute ausbildung in einer guten sparte ausgesucht habe und nun weit ueber dem durchschnitt verdienen kann.


aber zum glueck hast du ja ahnung vom leben... deswegen wuerdest du auch unqualifizierten arbeitern bei weitem mehr bezahlen als du es gesetzlich auch tun musst, neh?

waerst du an schleckers stelle gewesen haette es keinen gegeben der weniger als 15 euro netto die stunde verdient haette... richtig?




ich glaube manchen menschen ist der luxus zu kopfe gestiegen... nix bieten, dafuer alles haben wollen!

geh mal in andere laender und schau dort mal wie menschen leben... da gibts dann eben keinen fernseher und keine schoene bude mit handy... da gehste holzhacken damit dir nicht kalt ist...


aber in deutschland wird grosse hektik gemacht wenn ein unqualifizierter arbeitnehmer grade so ueber 1000 euro netto verdient und sich keine wohnung in bestlage, nagelneuen vw golf, dicken fernseher und 2 mal urlaub im sueden leisten kann...
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23.01.2013 10:58 Uhr von Slingshot
 
+1 | -0
 
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@ ThomasHambrecht
Ist bei uns in der Region genauso. Einige Mitarbeiter von Schlecker wurden von EDEKA übernommen.
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23.01.2013 11:10 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -8
 
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die hier jammer bekommen selber nix gebacken! Lasst die Trottel doch, ich steige jetzt in meinem 6-Zylinder Daimler und lass es mal krachen :-) ohh das Spritgeld hätte ich doch lieber den Harzies zukommen lassen....
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23.01.2013 11:14 Uhr von Maedy
 
+2 | -0
 
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Hier wird grad so getan,als ob Herr Schlecker der einzige insolvente Unternehmer ist,der einen Sportwagen fährt.

Ach Gott ich sehe grad,ein Bild-Bericht....ist schon interessant,sonst wird gleich gesagt,dass *Bild* alles sagt...und hier wird jetzt fleissig diskutiert ...
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23.01.2013 12:03 Uhr von Djerun
 
+2 | -0
 
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viele scheinen nicht zu verstehen was insolvenz bei einem eingetragenem kaufmann bedeutet,

"Die Einzelunternehmung ist die häufigste Unternehmensform in Deutschland. Der Inhaber der Einzelunternehmung, also der eingetragene Kaufmann, trägt die volle persönliche Haftung für alle Verbindlichkeiten, die das Unternehmen hat."

schlauerweise hat der schlecker sein vermögen verschoben und die gläubiger bleiben auf den kosten mehr oder weniger sitzen
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23.01.2013 12:41 Uhr von Azureon
 
+4 | -3
 
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"nur wenige kamen bisher beruflich wieder auf die Beine."

Wahrscheinlich nicht ohne Grund.
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23.01.2013 13:16 Uhr von expert77
 
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@ magnat66

Tut mit leid aber ich muss Dir umfassend widersprechen:

1. Es geht darum, dass die Familie Schlecker 70.000 Euro monatlich zur Verfügung hat, nicht Anton Schlecker. Wovon er Eigentümer ist und die allgemeinen Grenzen übersteigt, kann gepfändert werden. Warum sollte auch die Familie für die Schulden eines Einzelnen haften?

2. Hör mit Deinem Gejammer wegen Gerechtigkeit auf. Gerade Firmeninhaber sollten so viel verdienen dürfen, wie sie wollen, weil es ihr Engagement ist, die Jammerbeulen wir Dir Jobs anbieten.

3. Du solltest Die anderen Nutzer nicht so angehen, denn der einzig "Dumme" der auf den Schwachsinn der Bild-"Zeitung" hereinfällt, bist DU!
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23.01.2013 13:23 Uhr von DieterKuhn
 
+4 | -8
 
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@magnat66
> die ersten zwei Kommentare sind ja lachhaft,
> aber eigentlich müsste man weinen, da die zwei wenig
> Ahnung vom realen Leben haben.

Diese Aussage verstehe ich nicht. Warum soll ein Unternehmer NICHT für den Fall einer Pleite vorsorgen? Eine Pleite kann immer mal passieren, und wenn hier einer in guten Zeiten für sich und seine Familie keine entsprechende Vorsorge betreibt, ist das höchst fahrlässig.
Zumal die komplette Altersvorsorge ebenfalls ja in der Regel privat erwirtschaftet werden muss.

Das reale Leben sieht doch so aus, dass ein Unternehmer ein erhebliches Risiko hat, viel höher wie jeder Angestellte.
Ich sage nur Kredite bei Banken, Lieferanten, sich ändernte Märkte usw. Das ist das reale Leben.

> Anton Schlecker hat Firmen- oder Privatinsolvenz
> angemeldet ? soviel geschrieben wurde auch
> Privatinsolvenz, da ist nicht mal mehr dein eigener Dreck
> unterm Fingernagel dein Eigentum.

Dass seine Kinder ihn unterstützen ist doch legitim, sie haben ja auch von ihm profitiert. Und wenn es rechtlich sauber getrennt ist, spielt es keine Rolle.
Andere Firmen gründen eben eine GmbH, in diesem Fall ist es auch streng getrennt. So ist das Leben und so sind die Gesetze, und die sind gut so.
Denn somit jat jeder eine kalkulierbare Grundlage für eine Geschäftsgründung, denn wer will schon ein unnötiges Risiko eingehen?
Ob der Schutz jetzt durch eine GmbH oder Kinder erfolgt, ist doch wirklich wurscht.


> Aber Schlecker darf das ja, weil er mit Hilfe seiner Kinder
> moderne Sklavenarbeit betrieben hat.

Aha.

> Der Ausbeuter hat die beiden letzten Jahrzehnte damit
> verbracht normal dotierte Arbeitsplätze zu verhindern und
> hat die Angestellten mit Altverträgen systematisch raus
> gemobbt bzw. rausekeln lassen.

Man kann doch kündigen, wenn es einem nicht gefällt, oder?

> Das hat nichts mit humaner Arbeit zu tun und hat der
> Wirtschaft nur geschadet. Fragt mal alle die Vermieter von
> den Schleckermärkten, die sind auf ihren Mietschulden
> etc. sitzen geblieben.

Na und? Das ist das Risiko eines jeden Vermieters. Ich habe mehrere Immobilien und muss auch damit rechnen, dass Mieter ein- und ausziehen. Im Fall von Schlecker haben es die Vermieter sogar gut, weil der Auszug problemlos stattfinden. Ich hatte mal Mietnomaden, ist kein Spaß so was.

> Aber so wie ihr zwei schreibt, arbeitet ihr auch gerne im
> Lohndumping oder bekommt ALG2.

Oder es sind Unternehmer, welche anstatt zu jammern ihr eigenes Leben in die Hand nehmen und selber dafür sorgen, dass es ihnen gut geht.
Deine Aussagen sind ein typisches Angestelltendenken, ist nicht schlimm. Dieses unterscheidet sich aber erheblich vom Unternehmerdenken, und da kannst Du nicht mitreden.

> Alle die euch ein Plus gegeben haben, leben ebenfalls in
> einer Traumwelt.

Ok, vielleicht lebe ich in einer Traumwelt. Macht mir aber mehr Spaß als in der "harten Realität". Und wenn ich mal 80 bin und solange geträumt habe, ist es doch gut...:-)
In meiner Traumwelt ist es so, dass es mir sehr gut geht, mir meine Arbeit spaß macht und dass ich viel Geld verdiene.

> Arme BRD !

Wo ist es besser? Wenn Du die Antwotz hast: Nichts wie hin da....

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