22.01.13 20:08 Uhr
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Die Spermienqualität wird immer miserabler

Die Spermienqualität ist in den letzten zehn Jahren um 38 Prozent zurückgegangen.

Forscher sehen den Hauptgrund vor allem im ungesunden Lebensstil und in einseitiger Ernährung. Auch zu enge Unterhosen werden als Grund genannt.

Für eine Studie sammelten die Forscher im Jahr 2001 und 2002 Daten von 273 Männern zwischen 18 und 23 Jahren. Zehn Jahre später wurden wieder Daten von rund 215 Männer gesammelt. Die Spermienanzahl war deutlich geringer.


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WebReporter: paderlion
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Qualität, Sperma
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2013 20:29 Uhr von Deejah
 
+5 | -2
 
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Man sollte sich also abgewöhnen Unterhosen zu tragen die auf die Eier drücken...darüber hinaus sein Handy in der Hosentasche zu tragen, aufhören Microwellengeriche zu essen und generell auf die 1,2,3´s im Speiseplan verzichten
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22.01.2013 20:34 Uhr von Katzee
 
+11 | -5
 
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Es gibt über 6 Mrd. Menschen auf der Welt. Etwa die Hälfte davon sind Männer - und da sollen 11 Jahre alte Daten von 273 Männern aussagekräftige Informationen über die Spermienqualität aller Männer weltweit geben? Ernährung und Kleidung sind von Kontinent zu Kontinent verschieden - war z.B. die Ernährung in Afrika vor - sagen wir mal - 100 Jahren gesünder als heute?
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22.01.2013 20:56 Uhr von Johnny Cache
 
+10 | -2
 
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Und macht sich die mangelnde Qualität auch geschmacklich bemerkbar?
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22.01.2013 21:38 Uhr von fuDDel@
 
+6 | -2
 
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Was denn nun? Oben steht Qualität unten steht Anzahl.
Des ist ein riesen Unterschied.
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22.01.2013 22:07 Uhr von Rychveldir
 
+8 | -4
 
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@Katzee
"Es gibt über 6 Mrd. Menschen auf der Welt. Etwa die Hälfte davon sind Männer - und da sollen 11 Jahre alte Daten von 273 Männern aussagekräftige Informationen über die Spermienqualität aller Männer weltweit geben?"

So etwas nennt sich Statistik. Man kann aus dieser Probe nicht nur berechnen, wie stark die Qualität schwankt, sondern sogar, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Ergebnis ein Zufall ist!

Das ist der wichtige Abschnitt:
"Sperm concentration and total sperm count declined significantly with year of birth in the pooled analysis (? = -0.04 and ? = -0.06, respectively, both p < 0.01). Sperm counts were significantly lower in Murcia study subjects than in the Almeria participants; sperm concentration median (5th-95th) = 44.0 (8.9-129) million/mL vs. 51.0 (5.0-206) million/mL; p < 0.01 and total sperm count = 121 (17.8-400) million vs. 149 (8.0-599) million; p < 0.01."

Es ist nirgends die Rede von 38%. Der Median (die hälfte liegt darüber, die andere Hälfte darunter) hat abgenommen von 149 auf 121 millionen spermien, die Konzentration von 51 auf 44 millionen/ml. Das wären ca 20%.
Dabei bedeutet p < 0.01, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Effekte ein Zufall wegen einer zu kleinen Stichprobe sind, weniger als 1% beträgt.

--- --- --- --- --- --- --- --- --- --- ---
wens interessiert:

Originalquelle:
Abstract:
"Several studies have investigated temporal trends in semen quality in Northern Europe, but none has examined this question in Southern Europe. A prior study conducted in Almeria Province (Southern Spain) reported higher sperm count and concentration among Spanish young men recruited from 2001 to 2002 compared with young men from Northern Europe. The aim of this new study was to examine whether semen quality has changed among Spanish young men in the last decade. In this cross-sectional study, questionnaires and semen samples were collected from 215 healthy young university students from Murcia Region between 2010 and 2011. The 273 men from the Almeria study previously studied were included in a trend analysis of the two populations from Southern Spain. Descriptive statistics were calculated for the Murcia study population and these and semen variables for the Murcia and Almeria study populations were compared. Study methods and population characteristics were similar across the two studies. Therefore, we used multiple linear regression analyses on the combined population (controlling for study centre, age, ejaculation abstinence time, season, smoking, medication during the last 3 months, Body mass index (BMI), presence of varicocoele and prenatal exposure to tobacco) to look for a birth-cohort effect over the combined study period (2001-2011). Sperm concentration and total sperm count declined significantly with year of birth in the pooled analysis (? = -0.04 and ? = -0.06, respectively, both p < 0.01). Sperm counts were significantly lower in Murcia study subjects than in the Almeria participants; sperm concentration median (5th-95th) = 44.0 (8.9-129) million/mL vs. 51.0 (5.0-206) million/mL; p < 0.01 and total sperm count = 121 (17.8-400) million vs. 149 (8.0-599) million; p < 0.01. Other semen variables did not differ significantly between the two studies. Our study suggests that total sperm count and sperm concentration may have declined in young Spanish men over the last decade."

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/...

Jaime Mendiola, Niels Jørgensen, Lidia Mínguez-Alarcón, Laura Sarabia-Cos, José J. López-Espín, Guillermo Vivero-Salmerón, Karen J. Ruiz-Ruiz, Mariana F. Fernández, Nicolás Olea, Shanna H. Swan, Alberto M. Torres-Cantero. Sperm counts may have declined in young university students in Southern Spain. Andrology, 2013; DOI: 10.1111/j.2047-2927.2012.00058.x

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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22.01.2013 22:43 Uhr von Katzee
 
+2 | -1
 
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@ Rychveldir

Kein verantwortungsbewußter Wissenschftler macht eine globale Aussage aufgrund von nur 253 "Studienobjekten". Die Welt hat z.Zt. etwa 185 Länder, d.h. die Studie berücksichtigt nicht einmal 2 Männer pro Land.

Mathematische Spielereien, die zu medienwirksamen Schlagzeilen führen, sind keine ernsthaften Studienergebnisse. Jeder Wissenschaftler wird Dir bestätigen, dass eine Studie umso aussagefähiger ist je grösser die Menge der Studienobjekte in Bezug auf die Gesamtheit ist.
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22.01.2013 23:30 Uhr von aquilax
 
+2 | -4
 
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muslime haben anscheinend eine top-qualität !
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22.01.2013 23:33 Uhr von Maaaa
 
+1 | -1
 
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Vor 15 Jahren war das schon Thema, damals waren u.a. die engen Jeanshosen schuld.
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23.01.2013 02:20 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Dafür hat sich die Reproduktionsmedizin verbessert. Holt man eben das Spermium per ICSI-Methode.
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23.01.2013 06:38 Uhr von Suzaru
 
+2 | -0
 
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Es liegt am Kunststoff. Wir trinken und essen aus Plastikbehältern. Sei es Wasser, Wurst oder Zahnpasta. Alles wird in Plastikverpackungen abgefüllt/abgepackt.

Die Weichmacher sind dafür der Grund. Sie fungieren teilweise im Körper wie ein künstliches weibliches Geschlechtshormon was zur Drosselung der Spermienprudktion führt.
Allerdings ist die Natur sehr verschwenderisch bei Spermien. Selbst wenn man(n) 100x weniger Spermien hätte als der Durchschnittsmann, wäre es immernoch kein Problem Kinder zu zeugen.
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23.01.2013 09:09 Uhr von White-Tiger
 
+1 | -0
 
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Gab es nicht letztens erst eine News wo stand das das total blödsinn ist und die Qualität wie eh und je ist?!
Naja Bild... :)
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23.01.2013 10:11 Uhr von Remmus
 
+1 | -0
 
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Schaut euch Plastic Planet http://www.youtube.com/... an. Dann wist ihr wieso und das es fakt ist das in den 10 Jahren die Spermienqualität so zurückgegangen ist.
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23.01.2013 12:00 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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Hmmm-...erstens BILD...zweitens,habe ich noch vor 2 Wochen gelesen,dass es eben keine Probleme mit den Spermien etc gibt...manchmal sollten die Forscher sich absprechen was nu richtig ist....
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23.01.2013 15:41 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
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"Kein verantwortungsbewußter Wissenschftler macht eine globale Aussage aufgrund von nur 253 "Studienobjekten". Die Welt hat z.Zt. etwa 185 Länder, d.h. die Studie berücksichtigt nicht einmal 2 Männer pro Land."

Wenn du genau liest, dann siehst du auch, dass die Wissenschaftler das nicht getan haben. "may have decreased" heißt soviel wie "könnte sich verringert haben".

Es wird eindeutig erwähnt, dass die Studien an zwei verschiedenen Orten gemacht wurden. Es könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass sich die Spermaqualität gegraphisch sehr stark unterschiedet.

Da der volle Text nicht frei verfügbar ist, kann man das leider nicht genau sagen. Allerdings bedeutet "kein Zufall" noch nicht, dass die Ursache eine reine Zeitliche abnahme sein muss. Normalerweise wird zumindest spekuliert, welche Ursachen das ganze haben könnte - abgesehen von der offensichtlichen Annahme eines zeitlichen Trends.

Aber auf der Stichprobengröße kann man bei einer solchen Abweichung wirklich nicht herumhacken.

Und das Argument mit den 2 Männern pro Land ist völlig irrelevant in diesem Zusammenhang. Das wäre dann relevant, wenn man die Länder vergleichen wollte und von jedem nur zwei Männer hätte.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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23.01.2013 19:02 Uhr von blaupunkt123
 
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Geheime Machenschaften der Regierung, um die Überbevölkerung zu bremsen ??? ;-)

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