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Kim Dotcom: Anti-Piraterie-Gruppe will "Mega" stoppen

Kim Dotcoms neuer Online-Speicher-Dienst "Mega" ist gerade im Netz schon kommen die ersten Beschwerden.

Der australische Porno-Vertreiber Robert King will "Mega" die PayPal-Konten zudrehen.

Er ist der Meinung, dass "Mega" den Cloud-Dienst nur als Deckmantel nimmt und trotzdem Urheberrechtsverletzungen stattfinden. Die Initiative "StopFileLockers" will gerichtlich gegen die Reseller der "Mega" Premium-Accounts vorgehen.


WebReporter: misfits94
Rubrik:   High Tech / Internet
Schlagworte: Gruppe, Mega, Piraterie, Kim Dotcom
Quelle: derstandard.at
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2013 10:54 Uhr von tafkad
 
+13 | -10
 
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Eines ist sicher, in D oder den USA hätte niemand den Dienst in der Art starten können. Da hätte es keine Kapitalgeber gegeben und vorallem hätten die Rechtsverdreher der Lobbyisten schneller einen am Sack als man selbst versuchen könnte sich daraus zu winden. Die Idee mit dem Verschlüsselten Speicher ist nämlich nicht neu, wir haben sowas auch schon einem überlegt aber sind von unserem Rechtsverdreher sofort gewarnt worden eben genau in diesem Bezug.
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22.01.2013 11:29 Uhr von Suffkopp
 
+8 | -10
 
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Was - Mega hat noch PayPal?
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22.01.2013 11:37 Uhr von Knopperz
 
+36 | -3
 
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Vielleicht sollten mal ein paar schlaue Geschäftsmänner darüber nachdenken ein neues (Zensurfreies) Paypal aufzuziehen.

Paypal nutzt die Monopolstellung ja nicht zum ersten mal aus, man denke nur an die Geschichte mit Wikileaks wo einfach mal sämtliche Geldhähne dicht gemacht wurden.

Und Robert King verdient ehrlich gesagt mal einen Besuch von Anonymous. Es kann sich ja dann bei Allen Barr (goggle: "Allen Bar Hacks") Ratschläge holen, wie man sich aus so einer Scheisse wieder rauszieht.
Verdient hätte er´s. Ich hasse so Weltverbesserer.

[ nachträglich editiert von Knopperz ]
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22.01.2013 11:41 Uhr von DerMaus
 
+61 | -5
 
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Schmitzi ist schon ein kleines Arschloch, aber er ist das Arschloch für uns User und dafür sollten wir ihm Respekt zollen.
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22.01.2013 11:47 Uhr von MC_Kay
 
+27 | -3
 
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Und was ist nun deren Problem?

PayPal ist eine Bank, die sich auf Onlinetransaktionen spezialisiert hat.
Mega ist in der momentanen Struktur ein Clouddienst wie jeder andere auch. Die einzigen Unterschiede sind eigentich die clientseitige Ver- und Entschlüsselung sowie der "schlechte" Ruf des Betreibers.

Man kann prinzipiell über jedes Medium Urheberrechtsverletzungen, allgemein Straftaten begehen!

Dass die Daten verschlüsselt auf dem Server liegen ist doch egal. Ob sie der Kunde selber in ein passworgeschütztes verschlüsseltes rar-Archiv speichert und hochlädt. oder ob diesen Schritt an anderes (vom Betreiber gestelltes) Programm erledigt. Es ändert sich nichts!

Jeder Filehoster oder Cloudanbieter ist mit einer Bank zu vergleichen, die Schließfächer hat.
Man darf in den Schließfächern nichts illegales aufbewahren. Gibt man den Schlüssel/Code weiter, kann derjenige auf das Schließfach zugreifen und den Inhalt auslesen.
Also: Banken wegen Urheberrechtsverletzungen anzeigen und sofort schließen!

Der Mann mag selbst ein Arschloch, fett, unbeliebt, etc. sein.
Aber das ist er und nicht sein Geschäftsmodell!
Oder beukottiert ihr etwa die deusche Bahn, nur weil der Bahnchef eine komische Nase hat?

Apropose Verkehrsmittel.
Am Besten alle Verkehrsmittel Betreiber und Hersteller anzeigen, denn man kann mit den Fahrzeugen illegale Einwanderer, Drogen, Schwarzgeld, etc. transportieren und somit Straftaten begehen.

Oder alle Hersteller von Speichermedien verklagen, weil auf ihren Medien "raubkopien" gespeichert werden können.
(Zwangsabgabe in Form der GEMA gibt es da ja schon)

Zusammenfassend.
Bringt glaubwürdige und belegbare Beweise, dass ER selber Urheberrechtsverletzungen begangen hat.

PS.: Wird schwer, weil selbst die Justiz es (noch) nicht konnte.
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22.01.2013 11:53 Uhr von fuxxa
 
+5 | -1
 
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Solange er keine Prämienausschüttung für Uploader implementiert, taugt die Seite nicht wirklich viel für uploader und filesharing. Denke die bleiben erstmal bei uploaded oder share-online, da man dort mehr Geld verdienen kann. Paypal auf Seiten zu nutzen, die sich in der Grauzone bewegen halte ich auch nicht für sinnvoll. Dann lieber paysafecard oder ukash verwenden. Wer paypal nutzt, kann auch gleich seine Bankdaten oder Kreditkarte angeben.

Trotzdem Respekt für seinen Kampf und sein neues Projekt.
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22.01.2013 12:39 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -2
 
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"ich bin der meinung, dass mega den cloud-dienst nur als deckmantel nimmt und trotzdem urheberrechtsverletzungen stattfinden. und deshalb will ich mega die paypal-konten zudrehen", sagt der australische porno-vertreiber robert king, während er von 5 nackten frauen umringt, im vergoldeten pool seiner 2000 qm villa sitzt und champus trinkt.

p.s. urheberrechtsverletzungen bei pornos sind genauso abstrus wie ein klassikkonzert in der bronx.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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22.01.2013 12:39 Uhr von SilentPain
 
+6 | -2
 
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ist schon Lachhaft wenn Porno-Vertreiber sich beschweren.
Wollen einen auf dicke Hose machen. (Ja, Doppeldeutig)
Porno-Urheberrechtsverletzungen kann ich in etwa
so wichtig nehmen wie ein umgefallenen Sack Reis.
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22.01.2013 13:14 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -4
 
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@Schlottentieftaucher - tut aus Dir der Neid sprechen oder warum tust Du das tut so vergewaltigen?
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22.01.2013 13:25 Uhr von Zeus35
 
+6 | -0
 
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Paypal ist in meinen Augen hundertmal krimineller als es MU je unterstellt wurde, und dass sogar nachweislich.

Wer den Laden noch nutzt kann nicht ganz dicht sein.

Auf welcher Grundlage will man denn die Reseller verklagen? Einfach köstlich wie die Content-Mafia Werbung für MEGA macht.^^
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22.01.2013 13:50 Uhr von Zeus35
 
+1 | -0
 
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Aber wenn MEGA nicht sein Bezahlkonzept erweitert, sehe ich schwarz für den Dienst.

Kredikarten
Paypal
Bitcoins
Debit-Karte

Dazu kommt, dass man bei den meisten Resellern einen weiteren Acc. einrichten muss. Da bleibe ich doch lieber bei Share-Online mit dem Premiumzugang, da kann man dezent mit Paysafecard zahlen.
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22.01.2013 15:08 Uhr von Rigo15
 
+3 | -0
 
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""Anti-Piraterie-Gruppe""

wer sind die zwei ?^^
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22.01.2013 15:51 Uhr von Rupur
 
+1 | -8
 
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Ich möchte nur eines sagen, ich benutze selbst auch Raubkopien aber Diebstahl bleibt Diebstahl, egal ob man eine reiche Firma abzieht oder einen armen Penner.

Deshalb verstehe ich nicht warum die Leute so hinter diesem Kim stehen. Sobald es an ihr eigenes Gut gehen würde, würde jeder ganz anders denken.
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22.01.2013 15:51 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -1
 
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>>Vielleicht sollten mal ein paar schlaue Geschäftsmänner darüber nachdenken ein neues (Zensurfreies) Paypal aufzuziehen.
>>

@Knopperz: Gibt es schon. Heißt Liberty Reserve.
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22.01.2013 16:45 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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Die versuchen es doch nur gleich wieder beim selben Betreiber, weil es "dummerweise" schon einmal funktioniert hat und er nun offensichtlich als Paradebeispiel der Anfechtbarkeit gilt.

Genauso könnten die auch gegen die 100 gefühlten anderen Portale klagen, die auch nur zu 90% eher mehr vom illegalen FileSharing leben.

Ich denke mal diesmal wird er mit dem Verschlüsselungssystem fein aus dem Schneider sein. Nach dem ersten Vorfall, gehört schon viel Mut dazu, in der selben "Branche" weiter zu machen und wird da sicher sehr agribisch alle Sicherheitslücken geschlossen haben, die ihm erneu zum Verhängnis werden können.

Und das wird sicher nicht die letzte News dieser Art sein, ich denke das Kreuzfeuer auf das neue Portal ist nun somit eröffnet.
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22.01.2013 18:30 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -0
 
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Das ist das reinste Cloud^^ da müsste man der Telekom, Microsoft, Apple, Dropbox, Amazon unsw. auch die Konten dicht machen und verklagen^^ da kann man teoretisch genauso illegales draufladen... naja man könnte ja das noch Ausweiten auf alle Speichermedienhersteller, da die Möglichkeit besteht Raubkopien zu speichern
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23.01.2013 00:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Die Vergleiche mit anderen Filehoster hinken ein wenig.
Ich habe - und das ist meine persönliche Meinung - Schmitz im Verdacht, dass bald ein paar dubiose Seiten auftauchen, die Links + Schlüssel anbieten, um Filme, Software, Musik nach Katalogprinzip runterzuladen. Nicht umsonst - sondern gegen Zahlungen von Einmalgebühren auf Schweizer Konten. Schön verschleiert - aber es wird das Taschengeld in 7-stelliger Höhe sein, das in Schmitz´s Geldspeicher wandert. Der Schmitz ist alles - aber nicht dumm.
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23.01.2013 10:06 Uhr von Nothung
 
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Erklär mir einer: Wenn es ein normaler Cloud-Dienst ist, wie kann Kim aus den Gewinnen seine Form halten?

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