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Dresden: Polizisten verprügelten depressiven Studenten - Schmerzensgeld zugesprochen

Der 30-jährige Student Marko K. gilt als depressiv, in der Adventszeit im Jahre 2011 besuchte er die Eltern seiner Freundin in Dresden und erlitt dort einen depressiven Schub. Daher wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

Doch von dort floh er. Da er als suizidgefährdet galt, wurde von der Polizei eine Suchaktion gestartet. Die Beamten fanden ihn auch wenig später, doch Marko K. wollte nicht zurück ins Krankenhaus.

Daraufhin wurde er von den Polizisten "zu Boden geworfen und mit Fäusten geschlagen", so das Opfer. Er erlitt einen Gesichtsknochenbruch, außerdem platzte ein Trommelfell. Das Landgericht Dresden sprach dem 30-Jährigen nun ein Schmerzensgeld zu, die Polizisten müssen sich wohl strafrechtlich verantworten.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Dresden, Depression, Schmerzensgeld, Polizeigewalt
Quelle: www.bild.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2013 10:21 Uhr von darmspuehler
 
+15 | -39
 
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22.01.2013 10:31 Uhr von FrlAlyss
 
+27 | -4
 
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genau - bis zum trommelfellriss und kochenbrüchen. die gewalt war völlig legitim, darmspuehler.

(ja, ironie.)

[ nachträglich editiert von FrlAlyss ]
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22.01.2013 11:00 Uhr von PeterLustig2009
 
+8 | -10
 
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Sicher war die Gewalt unverhältnismäßig (sonst hätte es auch kein Schmerzensgeld gegeben) aber wer meint einem depressiven suizidgefährdeten Menschen durch gutes Zureden von seinem Handeln abhalten zu könenn ist richtig naiv.

Die muss man hart anpacken weil man keine Zeit hat mit Wattekugeln zu werfen oder drauf zu warten dass der Schub vorbei geht
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22.01.2013 11:10 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -1
 
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Hallo? Was regt ihr Euch auf? Quelle ist doch die BILD - und das lernt man doch hier: BILD ist BLÖD.
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22.01.2013 11:15 Uhr von farm666
 
+7 | -4
 
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DU SOLLST AM LEBEN BLEIBEN!!
STEUERN ZAHLEN SOLLST DU UND ARBEITEN BIS ZUM ENDE!SO WIRST DU UNS NICHT ENTKOMMEN!! PoW BooM BaNg ZaCk
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22.01.2013 11:27 Uhr von Sp4wN
 
+5 | -4
 
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"...die Polizisten müssen sich wohl strafrechtlich verantworten."

wohl? Genau das läuft bei uns schief!
Polizisten sollten nicht anders behandelt werden als alle anderen Menschen, wo bleibt der Gleichstellungsgrundsatz?
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22.01.2013 11:31 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -8
 
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@Anonimaj - meine Kollegen hätten gerne Deine Adresse
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22.01.2013 11:43 Uhr von DerMaus
 
+6 | -3
 
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"die Polizisten müssen sich wohl strafrechtlich verantworten."

Jaja, die werden sich wieder einheitlich an nichts erinnern und dann gibts Freispruch. Ätzend!
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22.01.2013 12:09 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -2
 
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Hallo - es stand in der Bild. Wo sind die die immer sagen "BILD-Leser sind dumm", "Wer BILD glaubt ist blöd" usw. usw.

Alles nur Mutmaßungen aufgrund eines kurzen Artikels und die übliche "Polizistenschelte"
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22.01.2013 12:25 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -7
 
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Liebe @Mona_Lisa Du hast meinen Kommetar anscheinend nicht verstanden.

Außerdem fehlen noch zu viele Details um urteilen zu können, denkst Du nicht.

Und von welcher "Freundchen ich helf Dir" Aktion sprichst Du?

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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22.01.2013 12:47 Uhr von heisenberg_Walt
 
+3 | -4
 
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Das verstösst gegen Menschenrechte.
Ich war in einer ähnlichen Situation. Wurde aber nicht von den Polizisten verhauen. Das schlimmste ist die scheiss Psychiater hören einem nicht mal zu. Es war noch ein Missverständis. Ich wollte gar nicht Selbstmord begehen. Wurde nicht mal Entschädigt. (Die Psychiater haben immer Recht) Ich musste sogar noch ca. 1000€ bezahlen.
Psychologen und Psychiater sind die unnötigsten Menschen der Welt. Man soll nur wegesperrt werden wenn man andere Menschen gefärdet.

[ nachträglich editiert von heisenberg_Walt ]
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22.01.2013 13:08 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -2
 
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ich frage mich sowieso wo während des ganzen geschehnisses seine freundin war? auf so eine freundin kann ich doch verzichten. der würd ich auf der stelle ein abfahrtssignal geben. normalerweise sollte eine freundin in so einer situation ihrem freund helfen, ihn trösten, ermutigen, ihm halt geben. stattdessen schiebt man ihn einfach mitten in der weihnachtszeit in ein krankenhaus ab.
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22.01.2013 13:11 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -4
 
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@realAcidArne - mein reden die ganze Zeit.

Steht ja noch nicht mal eindeutig drin WARUM und WOFÜR er Schmerzensgeld erhielt.
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22.01.2013 13:24 Uhr von EvilMoe523
 
+3 | -0
 
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@ darmspuehler

Ja genau! Gewalt anwenden um ein Leben zu schützen. Gerade Jemanden der sich selber (wohlgemerkt) das Leben nehmen möchte, motiviert es unheimlich weiter auf dieser Welt zu leben, wenn er noch verprügelt wird, nur weil man ihn bevormunden will.

@ RealAcidArne

Es wird sicher NICHT so gewesen sein, dass er sich nicht gewehrt hat beim Versuch ihn gegen seinen Willen in die Klinik zu stecken, aber man muss dennoch beachten, dass er kein Psychopath war der vor hatte einen Massenmord zu begehen, sondern "nur" sich selbst etwas antun wollte.

Da ist es der richtige Schritt solche Personen einzuweisen, aber Prügel haben sie wegen diesen eigenen Entschluss nicht verdient.
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22.01.2013 13:30 Uhr von heisenberg_Walt
 
+3 | -0
 
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"Da ist es der richtige Schritt solche Personen einzuweisen"
Ausser er will es nicht.
Jede „medizinische“ Behandlung gegen den schriftlich erklärten Willen ist Körperverletzung und jede erzwungene Unterbringung ist Freiheitsberaubung.
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22.01.2013 13:30 Uhr von dreichel
 
+0 | -2
 
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@ Anonimaj: Das ist doch nur Müll, den du hier verbreitest. Irgendwelches Halbwissen - welches zudem auch noch falsch ist - wird mit Schreibfehlern garniert. Lass es einfach, deine Meinung sollst du ruhig haben, aber keinen Quark verbreiten.
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22.01.2013 13:42 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -8
 
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Ich wäre ja mal gespannt ob die Verfechter "Freiheitsberaubung, eigene Rechte usw." immer noch so labern würden, wenn ein suizid gefährdeter Mensch ins Auto steigt und zufälligerweise in Selbsttötungsabsicht deren Familie bei einem Unfall auslöscht.

Dann werden wahrscheinlich die gleichen rufen "Und wieso konnte das passieren"

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