Google-Delegation beschreibt die Lage in Nordkorea als Truman-Show
Das die nordkoreanische Regierung ihre Bürger an der kurzen Leine hält ist allgemein bekannt, aber wie kurz diese tatsächlich ist, dürften nur wenige wissen. Der Google-Vorstand Eric Schmidt reiste nach Nordkorea, um sich ein Bild der Lage zu machen.
Dem "normalen" Nordkoreaner ist es nicht möglich, das Internet zu benutzen, denn die Benutzung ist lediglich den Regierungsbeamten, dem Militär und Universitäten vorbehalten.
Schmidt schreibt in seinem Reisebericht von der Präsentation einer E-Bibliothek. "Zwar saßen 90 Nordkoreaner in dem Raum vor Computerbildschirmen, doch "niemand hat irgendwas gemacht. Ein paar haben herumgeklickt oder gescrollt, die anderen haben einfach nur auf den Bildschirm gestarrt", sagte er.