22.01.13 08:38 Uhr
 3.560
 

Google-Delegation beschreibt die Lage in Nordkorea als Truman-Show

Das die nordkoreanische Regierung ihre Bürger an der kurzen Leine hält ist allgemein bekannt, aber wie kurz diese tatsächlich ist, dürften nur wenige wissen. Der Google-Vorstand Eric Schmidt reiste nach Nordkorea, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Dem "normalen" Nordkoreaner ist es nicht möglich, das Internet zu benutzen, denn die Benutzung ist lediglich den Regierungsbeamten, dem Militär und Universitäten vorbehalten.

Schmidt schreibt in seinem Reisebericht von der Präsentation einer E-Bibliothek. "Zwar saßen 90 Nordkoreaner in dem Raum vor Computerbildschirmen, doch "niemand hat irgendwas gemacht. Ein paar haben herumgeklickt oder gescrollt, die anderen haben einfach nur auf den Bildschirm gestarrt", sagte er.


WebReporter: misfits94
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Google, Show, Nordkorea, Lage, Delegation
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.01.2013 08:51 Uhr von esKimuH
 
+9 | -9
 
ANZEIGEN
Tja so ist das im Kommunismus....
Kommentar ansehen
22.01.2013 09:21 Uhr von Mecando
 
+9 | -9
 
ANZEIGEN
Bildschirm anstarren, hin und wieder klicken und scrollen... das ganze dann auch noch in einer E-Bibliothek....

Oh man, bei allen negativen Dingen dieses Staates deutet doch in diesem Fall alles für mich darauf hin, dass diese Menschen GELESEN haben. -.-

Wie kann man nur... und das in einer Bibliothek.. pfft.
Kommentar ansehen
22.01.2013 09:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Meinungsfreiheit hat nichts mit Google, Kommunismus oder Internet zu tun. 1980 kannte die ganze Welt noch kein Internet.
Nordkorea kann sich nicht von heute auf morgen öffnen, sonst dreht deren Militärapparat durch.
Kommentar ansehen
22.01.2013 09:28 Uhr von BastB
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
@ Mecando

Anstarren ist hier wohl eher im Sinne von "Nicht wissen, was man damit anfangen soll..." gemeint.
Kommentar ansehen
22.01.2013 09:44 Uhr von BastB
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
@ franz.g

Das glaube ich kaum. Die Amish leben freiwillig und aus Überzeugung so und haben alles, was sie brauchen. Die hungern nicht und haben warme Häuser. Die Nordkoreaner dagegen leben größtenteils wie im Gulag, leiden Hunger, werden massiv vom Staat unterdrückt, müssen quasi jeden Moment mit Krieg rechnen und haben auch sonst nichts zu lachen.
Kommentar ansehen
22.01.2013 09:51 Uhr von Justus5
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Und was suchte der Begriff "Truman-Show" in der Überschrift?

Minus für effektheischende und irreführende Überschrift....
Kommentar ansehen
22.01.2013 09:51 Uhr von Dr.Astalavista
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
WTF...sie scrollen und lesen...noch dazu kiffen die Soldaten und die Bürger auf offener Straße. Ich denke wie sollten ihnen Demokratie bringen...die Massenkonditonierung mit Porno und Gewalt würde ihnen bestimmt gut tuun.

"Ich denke in N-Korea läufts halt nicht so wie mancher westlicher Bänkster es möchte. N-Korea hat eine eigene Kultur. Und der neue Führer ist zwar jung aber er ist nicht dumm und wird sein Volk an die heutige Zeit anpassen"
Kommentar ansehen
22.01.2013 10:58 Uhr von architeutes
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@franz.g
"ich kenne eine Familie aus Nordkorea"
Das ist interessant ,leben die hier ? ,dann kannst du es nicht als Vergleich nehmen. Sind sie geflüchtet ,ausgewiesen ,Dipolomaten oder was sonst ? Ich dachte bisher die dürfen nicht aus dem Lande.Könnte vieleicht Licht ins dunkel bringen.
Kommentar ansehen
22.01.2013 11:45 Uhr von Lykantroph
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Äh gestern hieß es doch noch es war die Tochter, die das über den Nordkorea-Besuch in ihrem Blog veröffentlichte und nicht Herr Schmidt selbst?!

http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von Lykantroph ]
Kommentar ansehen
22.01.2013 12:34 Uhr von creek1
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@franz.g

"untergehungert" könnte zum Unwort des Jahres werden.
Kommentar ansehen
22.01.2013 13:46 Uhr von Flaming
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Lykantroph,
Ihr Vater schrieb auch einige , allerdings kürzere Seiten.

Aber du hast recht der Hauptteil und gerade die Überschrift die hier verwendet wird stammt von seiner Tochter.
Tja das Problem wenn keiner mehr Quellen liest und so durch inkompetente Autoren bestimmte Stimmungen erzeugt wird.
ich würde Shortnews nur noch als Unterhaltungsseite und ab und zu als Quellenlink sehen.
Kommentar ansehen
22.01.2013 18:26 Uhr von Slyzer
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
"Tja so ist das im Kommunismus...."

genau, das Kommunistische System schreib es GENAU so vor. Du musst ja sehr viel Wissen.

Kauf dir mal ein Buch von Karl Marx, am besten "Das Kapital". Lies es dir durch und du wirst sehen, warum es die Idee des Kommunismus gab. Und vor allem wirst du erkennen, dass die UdSSR, China, Kuba usw. GAR NICHTS mit richtigem Kommunismus zu tun haben.

Und wenn du dir dann auch mal eigene Gedanken machst, wirst du erkennen WARUM der Kommunismus in seiner idealen Form nicht funktioniert.

Wäre das nicht sinvoller, als einen, von nicht Wissen strotzenden Kommentar, abzugeben?
Kommentar ansehen
23.01.2013 10:02 Uhr von esKimuH
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich glaube SN ist der falsche Ort um über die Fehler und die Nicht-Funktion des Kommunismus zu diskutieren..

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2014 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht