21.01.13 15:15 Uhr
 1.919
 

"Warnschwelle": Deutsche Exporte gefährden europäische Stabilität

Deutschlands Wirtschaft ist stark abhängig von seinen Exporten und hat im letzten Jahr einen Leistungsbilanzüberschuss von 169 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies entspricht etwa 6,4 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes. Damit überschreitet die Bundesrepublik die europäische Warnschwelle.

Die EU-Kommission definiert die Schwelle ab sechs Prozent als stabilitätsgefährdend für die europäische Wirtschaft. Den riesigen Überschüssen des Inlandes stehen große Defizite des Auslandes gegenüber, die über Schulden finanziert werden müssen.

Der internationale Währungsfonds sowie die OECD fordern die Bundesregierung immer wieder auf, die Binnenkonjunktur zu beleben. Dabei könnte es auch zu einem Strafverfahren aus Brüssel kommen. Laut Regierungsangaben leiste Deutschland aber einen "großen Beitrag zur Beseitigung der Ungleichgewichte".


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, EU, Export, Stabilität
Quelle: de.reuters.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.01.2013 15:15 Uhr von sicness66
 
+27 | -3
 
ANZEIGEN
Schon erstaunlich. Jetzt kritisieren sogar schon neoliberale Organisation wie der IWF und die OECD (inklusive EU) die Wirtschaftsstrategie der Bundesregierung und sie will es immer noch nicht begreifen.
Kommentar ansehen
21.01.2013 16:01 Uhr von Marple67
 
+25 | -0
 
ANZEIGEN
"die OECD fordern die Bundesregierung immer wieder auf, die Binnenkonjunktur zu beleben."

Das heist im Klartext das die OECD die Armutspolitik der deutschen Regierung anprangert.
Kommentar ansehen
21.01.2013 16:04 Uhr von T¡ppfehler
 
+8 | -4
 
ANZEIGEN
Sicher macht unsere Regierung viele Fehler, nicht nur auf Kosten der restlichen EU, sondern hauptsächlich auf Kosten des eigenen Volkes.
Dass die "Starken" abgeschwächt werden sollen, damit es die "Schwachen" leichter haben, kann aber auch nicht die Lösung sein.
Kommentar ansehen
21.01.2013 16:30 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
Es kommt Brüssel hauptsächlich darauf an mehr Geld einzusacken mit vorgeschobenen Gründen.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
Kommentar ansehen
21.01.2013 16:32 Uhr von Phillsen
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist ja jetzt was ganz neues...
Für ne bessere Binnenkonjunktur müssten aber die Löhne rauf und evtl. auch der Kündigungsschutz in Richtung Schweizer Modell gehen.

aber man kann den Unternehmern nicht verkaufen, dass sie mehr Bezahlen müssen um mehr abzusetzen und man kann den Arbeitnehmern nicht verkaufen, dass ihre Arbeitsplätze sicherer werden, der Kündigungsschutz "schwächer" wird.

Wenn ich gewählt werden wollte, würd ich das evtl auch nicht auf meine Fahne schreiben. Gut muss ich mich nicht wählen lassen.
Kommentar ansehen
21.01.2013 16:58 Uhr von generalviper
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Wie soll man in einem Land wie Deutschland noch die Binnenkonjunktur ankurbeln?

Die Löhne stagnieren, der Mittelstand wird schrittweise abgebaut, und viele Menschen kommen gerade mal so über die Runden, nachdem sie Unterkunft, Ernährung und Fahrten zur Arbeit bezahlt haben. Da bleibt bei vielen unterm Strich nicht mehr viel.
Und diejenigen, welche noch etwas über haben, sollen gefälligst ihre private Altersvorsorge aufbauen...
Kommentar ansehen
21.01.2013 17:25 Uhr von Phyra
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
"Sicher macht unsere Regierung viele Fehler, nicht nur auf Kosten der restlichen EU, sondern hauptsächlich auf Kosten des eigenen Volkes.
Dass die "Starken" abgeschwächt werden sollen, damit es die "Schwachen" leichter haben, kann aber auch nicht die Lösung sein."

das problem an deiner aussage ist aber, dass wir die schwachen sind, und zwar die mit einem schwachen binnenhandel, schwachen loehnen etc. desweiteren faellt es auf uns zurueck wenn das ausland unsere waren nichtmehr kaufen kann, sobald der export zusammenbricht wars das erstmal fuer uns.
Kommentar ansehen
21.01.2013 17:37 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Phyra
Also Löhne rauf, alles teuer machen, ...
Dann wird es auch fürs Ausland leichter, die Kredite zurückzuzahlen.
Das ist für alle gut, außer für die, die gespart haben, aber die sind sowieso immer die Dummen.
Kommentar ansehen
21.01.2013 18:33 Uhr von Phyra
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
löhne rauf und export teurer machen ist in der tat der richtige weg
warum sollte das ausland fuer deutsche "markenware" meinetwegen deutsche autos die ja doch recht beliebt sind, weniger zahlen als fuer minderwertigere ware?
Kommentar ansehen
21.01.2013 19:11 Uhr von Götterspötter
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
na : ) dann muss Deutschland halt austretten um das Armenhaus nicht zu gefärden ...

wo kann ich unterschreiben ... bitte :)
Kommentar ansehen
21.01.2013 20:21 Uhr von zipfelmuetz
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
ok, gut, dann sollten wir die Produktion mal schleunigst zurückfahren, damit wir nichts mehr zum exportieren über haben...
Kommentar ansehen
21.01.2013 23:26 Uhr von Phyra
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@zipfel
du hast den sinn nicht verstanden, wir exportieren nicht zu viel, wir exportieren zu billig!
Dadurch das lohndumping in dt konnten wir viele andere laender am exportmarkt verdraengen, da unsere waren qualitativ hochwertig und billig gleichzeitig sind, und genau das ist das problem.

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?