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Neues Pfändungsrecht - Gerichtsvollzieher recherchieren jetzt auch im Internet

Schuldner wurden bisher von Gerichtsvollziehern nur zu Hause aufgesucht, um nach verpfändbaren Gegenständen zu suchen. Gegenstände von Wert werden dann mit dem Pfandsiegel versehen. Der Schuldner muss in einer eidesstattlichen Erklärung Rechenschaft über seine Vermögensverhältnisse ablegen.

Die Richtigkeit dieser Erklärungen konnten Gerichtsvollzieher nur schwer überprüfen. Seit dem 1. Januar 2013 werden Schuldner in Berlin jetzt auch im Internet von Gerichtsvollziehern durchleuchtet. Kritik für dieses Vorgehen gibt es von Datenschützern.

Die neue Vermögensauskunft berechtigt Gerichtsvollzieher Auskünfte bei Banken, dem Arbeitgeber oder der Rentenversicherung einzuholen. Diese Daten der Vermögensauskunft werden dann drei Jahre lang in einem zentralen Bundesregister gespeichert. So sollen in Zukunft peinliche Besuche erspart bleiben.


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WebReporter: kamikaze74
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Recht, Gerichtsvollzieher, Pfändung
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2013 12:24 Uhr von darmspuehler
 
+5 | -1
 
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hmmm, der Gläserne Bürger ?! Ach ne gibs ja schon =)
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21.01.2013 12:30 Uhr von Pils28
 
+13 | -0
 
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Wenn ich diese Löschfristen sehe, lache ich mich schlapp. Wo wurden denn Daten schon einmal fristgerecht gelöscht? Nicht einmal die Polizei bekommt das hin.
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21.01.2013 12:46 Uhr von quade34
 
+3 | -4
 
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Gute Nachricht für Gläubiger. Sie können jetzt weniger betrogen werden.
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21.01.2013 23:44 Uhr von JustMe27
 
+1 | -1
 
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Pils: Die Polizei löscht GAR NICHTS, auch wenns das gute Recht der Person wäre. Ich werde mit Mitte 30 noch bei jeder "allgemeinen Personenkontrolle" durchsucht, weil ich mit 16 mal ein halbes Gramm Hasch besessen habe. "Jo mei, sie hom hoid an Drogneindrog!"

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