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McDonald´s kündigt einer Mitarbeiterin - obwohl sie Opfer eines Überfalls gewesen ist

In Mönchengladbach war eine junge Frau auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle, als sie plötzlich Opfer eines Überfalls wurde. Das geschah am 30. Dezember 2012.

Ein Mann schlug sie zusammen und raubte ihre Handtasche. Der Täter konnte entkommen. Melanie M. musste operiert werden und ist seit diesem Tag arbeitsunfähig. Jetzt wurde sie von ihrem Arbeitgeber, einer bekannten Fastfoodkette, entlassen.

Obwohl sich die Frau am gleichen Tag arbeitsunfähig gemeldet hatte, erhielt sie am 5. Januar 2013 die Kündigung. Ausgestellt wurde diese am 3. Januar. Rechtlich kann sich die Frau aber nicht wehren, da sie sich zu der Zeit noch in der Probezeit befand.


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WebReporter: kamikaze74
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Überfall, Kündigung, McDonald´s, Arbeitsunfähigkeit
Quelle: www.rp-online.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2013 11:16 Uhr von Silent_Santa
 
+35 | -10
 
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Was? Das ließt sich ja so als würden dort Leute, tortz ihres auskömmlichen Gehalts tatsächlich ausgebeutet werden?? Kann ich mir garnicht vorstellen bei solchen Ketten!
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21.01.2013 11:18 Uhr von Maverick Zero
 
+29 | -3
 
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Probezeit
´Nuff said...
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21.01.2013 11:19 Uhr von johannes1312
 
+7 | -106
 
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21.01.2013 11:33 Uhr von Freggle82
 
+28 | -7
 
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Menschlich verwerflich, aber aus Unternehmersicht vollkommen verständlich. Wer möchte schon für einen vmtl. Lanzeitkrankenständler zahlen (6 Wochen beschäftigt, 6 Wochen Lohnfortzahlung, weiterer Verbleib ungewiss)?
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21.01.2013 11:34 Uhr von Bildungsminister
 
+24 | -0
 
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@ Johannes

Es wird gar kein Grund drin stehen, da während der Probezeit ohne Angaben von Gründen gekündigt werden kann.

Wird einfach so gewesen sein, dass die Filialleitung gesehen hat, dass die Frau lange ausfallen wird, und somit hat sie sich schnell eine andere Fachkraft geholt. Ist ja nicht so, als hätten wir einen Mangel an Arbeitskräften. Da ist schnell der eine gegen den anderen ausgetauscht.

Aber keine Sorge, nach der Probezeit, hätte es bestimmt 3 Jahre lang befristete Verträge gegeben. Also wäre es wohl kaum anders gelaufen, wenn sie nicht in der Probezeit gewesen wäre.
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21.01.2013 11:38 Uhr von johannes1312
 
+4 | -22
 
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21.01.2013 11:55 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -0
 
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Da hast du grundsätzlich Recht, das wäre der Idealfall. Es darf aber durchaus mehr als zwei Jahre befristet werden, wenn es hierfür Gründe gibt, und da gab es schon Fälle, wo über 5 Jahre und mehr hinweg befristet wurde. Mitunter kann das auch eine schwere Vermittelbarkeit, oder aber lange Krankheit sein. Geregelt im TzBfG.
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21.01.2013 12:13 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -12
 
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Nun tut was - boykottiert Mc Doof.
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21.01.2013 12:19 Uhr von Garlantec
 
+7 | -7
 
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Kack Fast-Food-Kette, kack Job, kack Aktion zum Abschieb.
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21.01.2013 12:20 Uhr von blade31
 
+20 | -1
 
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ja franz.g man nimmt sich ein Tag frei wird operiert und am nächsten Tag hüpft man wieder quietsch fidel zur Arbeit...
ja ja
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21.01.2013 12:38 Uhr von Funkensturm
 
+6 | -1
 
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Ist doch ganz normal das man dann gekündigt wird wie schon gesagt oben warum weiterzahlen wenn die option besteht kündigen neuen einzustellen. Hatte das selber auch mal. Am zweiten tag arbeitsunfall und wurde gekündigt. Vll hätte ich auch zu ner Zeitung rennen solln XD
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21.01.2013 12:45 Uhr von jpanse
 
+3 | -3
 
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@suffkopp
Das mache ich schon seit über einem Jahr....trotzdem gibt es den Laden immernoch..

BurgerKing my way ;)
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21.01.2013 12:48 Uhr von PeterLustig2009
 
+10 | -3
 
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Weiß gar nicht wieso hier einige auf MCD schimpfen

95% aller Arbeitgeber würden so handeln und das völlig zu Recht.
Stellt euch mal vor ihr bietet jemanden einen unbefristeten Vertrag an mit Probezeit. Diese Person kommt die erste Woche zur Arbeit und danach ist sie den Rest der Probezeit krank.
Wollt ihr dann anhand einer Woche feststellen ob sie tauglich ist oder nicht? Und was wenn das Gefühl da ist sie wäre es nicht? Sagen scheiss drauf ich kündige ihr nicht weil ich sonst bei SN an den Pranger gestellt werde?

DIe Kündigung ist normal, moralisch vertretbar und von daher viel Geschwätz um nichts
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21.01.2013 12:59 Uhr von kamikaze74
 
+3 | -6
 
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@PeterLustig
Die Frau wurde nachweislich Krankenhausreif geschlagen. Ist ja nicht so das sie wegen "kein Bock" auf irgendwelche Dinge wie z.B. Kopfschmerzen, Erkältung usw. krank gefeiert hat. Somit sollte vom Arbeitgeberseite ein wenig Verständnis herschen.
@McVit Ich wollte einfach nicht zweimal die gleiche Bezeichnung verwenden. Dieses Recht solltest du mir eingestehen.

[ nachträglich editiert von kamikaze74 ]
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21.01.2013 13:13 Uhr von oralke
 
+6 | -4
 
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Nach zwei Tagen angestellt wurde Sie arbeitsunfähig in der Probezeit. Jedes aber auch wirklich jedes gewinnorientierte Unternehmen hätte Sie entlassen (müssen).
Es regt sich ja auch keiner auf das Mc Donald nicht alle Obdachlosen in der Stadt füttert.
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21.01.2013 13:18 Uhr von Shiftleader
 
+3 | -8
 
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Also ist das ein richtiger Scheißladen, halt Amiladen. Da kennt man das halt nicht.

Und dem Chef sollte sie über ein Arbeitsgericht einen Denkzettel verpassen lasse.

Eigentlich dürfte dieser Laden nichts mehr an Kunden haben. Aber jeder ist sich halt selbst der nächste.

Hoffentlich spricht sich das rum; wäre ein Thema für die Regionalzeitungen.
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21.01.2013 13:23 Uhr von farm666
 
+1 | -10
 
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Amerikanische geschäftsmentalität
Arbeitsunfähig=Wertlos

Jetzt hätte ich lust auf einen großen Big tasty Bacon Menu mit 2 Liter Cola den ich mit meinem H4 geld bezahle.
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21.01.2013 13:35 Uhr von Bieber327
 
+2 | -2
 
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Also mir ist das auch passiert. Ich wurde Opfer eines Überfalls und war danach auch drei Monate arbeitsunfähig und wurde auch im ersten Monat gekündigt. War auch noch in der Probezeit. Jeder arbeiter ist leider ersetzbar und da sich da täglich leute bewerben , wird halt ständig ausgetauscht.
Aber scheiß egal. Sind halt spasten .
Ich habe mich damals mit der Restaurantleitung gut verstanden und er meinte es würde ihn leid tuen aber er muss auf die Zahlen achten sonst würde er von seinen Chef eins drauf Kriegen. Es liegt halt nur den Lizenznehmer welche Geschäftspolitik er verfolgt.
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21.01.2013 14:09 Uhr von DerMaus
 
+2 | -4
 
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Die Probezeit für diesen Drecksladen ist jetzt abgelaufen.
Wer halbwegs Hirn hat (im Kopf, nicht im Burger) der kauft da nicht mehr ein...
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21.01.2013 14:12 Uhr von guemue
 
+4 | -0
 
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@ franz.g

kannst du lesen ???

"Einen Tag Urlaub nehmen" - Mann, die Frau musste operiert werden !!!!!!
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21.01.2013 14:23 Uhr von TheShooter
 
+1 | -0
 
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Tja sowas passiert sekündlich in Deutschland - kommt nur nicht ans Tageslicht....
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21.01.2013 14:26 Uhr von Azureon
 
+3 | -3
 
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"jeder chef würde so handeln wenn er gewinnorientiert arbeitet. Das ist nun mal kein wohltätigkeitsverein "

Tja, im Geschäftsleben kann man noch das Arschloch per Lizenz sein, wofür man im privaten was auf die Fresse bekäme.... wenns um Geld geht, versteht schließlich jeder den unmoralischsten Wichser....
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21.01.2013 14:40 Uhr von Borgir
 
+2 | -2
 
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Sie ist in der Probezeit und der AG muss keine Gründen nennen. Punkt. Wenn in der Kündigung kein Grund steht kann man spekulieren, aber man kann nicht einfach frei raus was behaupten.
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21.01.2013 15:52 Uhr von V3ritas
 
+2 | -1
 
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Tja...was soll man sagen....natürlich eine ganz miese Nummer, aber ich kann McDoof auch verstehen. Wer weiß, ob die bei dem Angriff bleibende Beeinträchtigungen behält oder vielleicht aufgrund des psychischen Traumas arbeitsunfähig bleibt.

Man versetze sich in die Position des AG....die hat am 30.12. angefangen und kurz darauf passiert das und die ist jetzt schon erstmal auf begrenzte Zeit arbeitsunfähig. Schmeißt man sie nicht raus, hat man einen AN, der aber nicht anwesend ist und für den man dennoch aufkommen muss. Da würde ich auch direkt von meinem Kündigungsrecht während der Probezeit gebrauch machen.

Geld wird nicht mit guten Absichten und Nächstenliebe verdient.
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21.01.2013 17:18 Uhr von AdiSimpson
 
+2 | -1
 
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"leider" völlig verständlich wieso sie gekündigt wurde.
aber eine news mit mc donald + kündigung ist schon selbstentzündlich...

immer diese "mc donalds news" auf bild niveau.
man braucht nur mc donalds sagen kommen sie alle aus den löchern gekrochen. erinnert mich an life of brian... jehova, jehova, jehova.
dann bilden sich viele ein, das was sie sich abends auf die pfanne hauen ist von viel besserer qualität und sowas von nahrhaft, im vergleich zu nem burger mit fritten. marketingopfer nennt man es.
den kommentaren nach kaufen sowieso alle bio ein und schauen arte.

[ nachträglich editiert von AdiSimpson ]

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