20.01.13 10:13 Uhr
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Bundestagspräsident Norbert Lammert zieht sich wegen Mali-Äußerungen Unmut zu

Bundestagspräsident Norbert Lammert hat den Einsatz von nur zwei deutschen Transall-Maschinen in Mali als zu wenig bezeichnet. Für diese Äußerung hat er sich nun unter anderem von Verteidigungsminister Thomas de Maizière einen Rüffel eingehandelt.

"In Sachen Beteiligung an internationalen Einsätzen braucht Deutschland von niemandem Ratschläge", so de Maizière. Die FDP-Verteidigungspolitikerin Elke Hoff äußerte, dass die Ziele der Militäraktion in Mali unklar seien. Diese müssten erst geklärt werden, bevor deutsche Soldaten entsendet würden.

Die Opposition dagegen äußerte Zustimmung zur Kritik Lammerts. SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold äußerte, dass die Regierung in Sachen Mali auf einen minimalen Einsatz setze. Deutschland könnte zum Beispiel im Sanitätswesen helfen, wo man besonders gute Fähigkeiten besäße.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mali, Norbert Lammert, Bundestagspräsident, Unmut
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2013 10:13 Uhr von Borgir
 
+7 | -3
 
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Ich finde, die Franzosen haben das angefangen und sollen es auch zu Ende bringen. Mit allen Konsequenzen und Kosten. Warum sollen wir schon wieder das aufzuräumen versuchen, was andere hinterlassen?
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20.01.2013 12:28 Uhr von sicness66
 
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Aha, irgendwie haben beide Parteien nicht Recht. Denn wir haben da unten nichts zu suchen. Aber unsere Militärindustrie will sein Spielzeug ja auch mal im Einsatz sehen...
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20.01.2013 14:30 Uhr von newschecker85
 
+1 | -0
 
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@ Sexy-Jenny

ich zeige die ganze zeit deine kommentare beim Shortnews-Team an.

Weil du verstößt die ganze zeit gegen die AGB´s §6 Abs. 2 punkt 5.
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20.01.2013 14:38 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+3 | -1
 
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Meiner Meinung nach wachsen Terroristen dort auf, wo die Politik kläglich versagt hat und es Korruption an jeder Ecke gibt, am Ende ruft man dann die "guten" Ausländer, dass die mit Waffengewalt diese Politik verteidigen.

Auf der anderen Seite unterstützt man auch manchmal die Terroristen, wenn sie die gleichen Ziele wie die "guten" Ausländer verfolgen ^^

Unsere Welt verkommt zum Spielball der "Machtgeilen", jeder der nach Macht strebt, sollte zum Wohle der Menschheit und mit Gottes Segen, Selbstmord begehen.
Wenn er allerdings der festen Überzeugeung ist, etwas gutes für das Allgemeinwohl zu tun, durch seine Handlungen, dann ist er freigesprochen :)
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20.01.2013 16:48 Uhr von neminem
 
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ImmerNurIch
Ich finde ja man sollte zwei Abteilungen in der Bundeswehr aufmachen. Eine, die nur kämpfen mag, wenns um die Landesverteidigung geht und eine, die Auslandseinsätze fährt.

Denn heute gibts nur Idioten, die zum Bund gehen, und sich dann beschweren dass sie auch noch in den Einsatz müssen.

Ich glaube viele hier haben einfach keinen Bock auf Europa und hätten es am liebsten, wenn die alten Erbfeindschaften noch bestünden und zelebriert würden.

Deutschland verhält sich wie ein verwöhntes Einzelkind.

[ nachträglich editiert von neminem ]
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22.01.2013 20:22 Uhr von ElChefo
 
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Wolfsburger

Das Urteil des BVerfG (2 BvE 3/92, 2 BvE 5/93, 2 BvE 7/93, 2 BvE 8/93) widerspricht dem, was du da geschrieben hast.


Borgir

Die Franzosen haben gar nichts angefangen, sie waren lediglich die Ersten, die auf den Hilferuf der malischen Regierung reagiert haben. Wohlgemerkt, sie sind auf Wunsch der Regierung und mit Rückendeckung des UNSC dort.
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22.01.2013 20:57 Uhr von ElChefo
 
+0 | -2
 
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Zeus

Ähm... wie können die Leute denn in Syrien kämpfen, wenn sie gerade dabei sind, Mali zu übernehmen? Und so schlimm kann es ja auch gar nicht sein, wenn sogar die regierungsfeindlichen Touareg-Stämme aus dem Norden sich von den Islamisten soweit distanzieren, das sie sich der Regierung als Hilfe gegen die Islamisten anbieten?!

Entscheid dich doch mal.

...und Rohstoffe? Ach ja, richtig. Das Totschlag-Argument für alles, was der Westen tut. Würde da jetzt keiner die Finger rühren, hättest du dann gesagt "Ach, ja, da gibt es für den Westen ja nichts zu holen..."?
...und wenn du schon damit kommen möchtest, mach dir vielleicht mal ein paar mehr Gedanken. Die von AREVA erschlossenen Flächen liegen tief im Westen des Landes, weit weg von jeglichen Konfliktgegenden.
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22.01.2013 22:58 Uhr von ElChefo
 
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Ein Haufen von Theorien, Möglichkeiten, Zitaten und vor allem ohne Quelle...

...und am Ende hast du noch immer nicht den Hauch einer Erklärung dafür geliefert, worum es denn nun gehen soll. Du sprachst von Rohstoffen, kaum hakt man nach, bekommt man dreiteilig einen unreferenzierten "Bericht", zitiert aus unbekannter Quelle.
Es steht im Raum, okay, Rohstoffe. Uran also. Die Felder sind weit ab von jedem Konflikt. Und nu?


Was den Rest angeht. AQIM und LIFG sind ein alter Hut.
...und selbst wenn Südalgerien ein Rückzugsort für beide Gruppen wäre, so stellt sich dann die Frage, warum sie sich mit Ain Amenas soweit vorgewagt haben? Also doch aus Libyen, oder? Bleibt ja nicht viel.

...und vollkommen ausser Acht lässt der "Bericht" auch die Bedenken aus Burkina Faso, Cote d´Ivoir, Guinea und Senegal über das Zerfallen ihres Nachbarn. Das gerade diese Staaten dann doch mal in Frankreich anklopfen, ist doch logisch, oder?


Nächstes Mal poste bitte deine eigene Meinung oder gib wenigstens Quellen an.

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