20.01.13 14:12 Uhr
 2.079
 

Thomas de Maizière: Deutschen Soldaten fehlt Abenteuerlust

Nach Auslandseinsätzen leiden immer wieder Soldaten an vielen psychischen Problemen bis hin zu Selbstmorden oder Selbstmordversuchen. Vielleicht auch deshalb wollen die deutschen Soldaten keinen Globalen Krieg führen und lieber in der Heimat dienen als ins Ausland geschickt zu werden.

Wenig Verständnis hat dagegen der Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière. Er ist unzufrieden: "Ich würde mir wünschen, dass es mehr Interesse für das Unbekannte gibt als Sehnsucht nach dem Hotel Mama."

Interessant ist, dass die Förderung der Familien bis jetzt die Rolle der CDU war. Die Einstellung der Soldaten sollte sie daher freuen.


WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, CDU, Soldat, Thomas de Maizière
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Innenminister Thomas de Maizière findet Confed Cup "überflüssig"
Innenminister Thomas de Maizière will Social Bots vor Bundestagswahl verhindern
Flüchtlingspolitik: Thomas de Maizière will Flüchtlinge auf See zurück nach Nordafrika schicken

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.01.2013 14:38 Uhr von sicness66
 
+17 | -3
 
ANZEIGEN
Was für ein [Schimpfwort]. So was zynisches...
Kommentar ansehen
20.01.2013 14:44 Uhr von BoltThrower321
 
+18 | -0
 
ANZEIGEN
Sag den Stuss mal beim Einstellungsgespräch der Bundeswehr und man ist direkt weg....
Kommentar ansehen
20.01.2013 14:44 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+16 | -1
 
ANZEIGEN
"Ich würde mir wünschen, dass es mehr Interesse für das Unbekannte gibt als Sehnsucht nach dem Hotel Mama."

Verräter ^^
Wer hat denn Sehnsucht nach ner Ladung Blei, dafür muss man nicht ins Ausland und Kriege führen.....

Das "Unbekannte" findet man wo anders, aber sicher nicht da wo es die Meisten "suchen" *g

Bis eben dachte ich noch, der wäre geeignet für den Job, aber mit Sehnsucht nach dem "Unbekannten" hat das alles nichts zu tun.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
Kommentar ansehen
20.01.2013 15:01 Uhr von magnificus
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Vielleicht, aber auch nur vielleicht, fangen junge Menschen an, über Sinn und Zweck solcher Einsätze nach zu denken. Vorher! Es findet bei solchen "friedlichen Taten" eine Persönlichkeitsänderung statt. Aus dem Bekanntenkreis erlebt. Mit ~18 ist man für politische Schulungen zum Zwecke der "Linientreue" noch aufnahmefähig.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
Kommentar ansehen
20.01.2013 15:09 Uhr von Igor-Schlitz
 
+21 | -1
 
ANZEIGEN
Es ist doch kaum verwunderlich, daß die Soldaten nach der Rückkehr teils schwere seelische Probleme haben. Wenn man in einem anderen Land eine "Friedensmission" bestreitet, wo nicht erkennbar ist, wer Freund und wer Feind ist kann das einen ziemlich fertig machen. Gefahr droht von allen Stellen- und wenn man zum Schutze seiner Kameraden das Feuer eröffnet- muss man mit einem Gerichtsverfahren rechnen. Der Staat steht nicht hinter unseren Soldaten und sie kämpfen schon lange nicht mehr für die Interessen und Sicherheit der Deutschen Bürger. Als Marionette im globalem Gemetzel würde ich auch seelisch krank werden. So unqualifizierte Aussagen vom Verteidigungsminister sind doch der blanke Hohn!
Kommentar ansehen
20.01.2013 15:31 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
und das Interesse für das Unbekannte senkt dann die Zahl der PTBS-Kranken? Welchen Grund könnte es geben das ein Verteidigungsminister, also quasi ein Feldherr, Aussagen tätigt welche die Moral doch nur mindern können? Ich verstehe dieses Volk nicht, egal wie sehr ich mich bemühe...
Kommentar ansehen
20.01.2013 15:33 Uhr von wolfibaerli
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein ansonsten so besonnener Mann wie de Maiziere das so gesagt hat.

Falls ja: Wie meint der das eigentlich? Sollten die Jungs wieder mal mit freudigen Augen "Wir fahren gegen Engeland" singen? Wer Sehnsucht nach dem Unbekannten hat kann sich in der Krebsforschung, dem Bau von Bahnhöfen und Flughäfen, oder der Speicherung von Solarstrom widmen, man muss nicht unbedingt in die Pampa und sich von religiösen Fanatikern abknallen lassen.

Lieber Minister, gehen Sie mal in eine Notaufnahme eines Krankenhauses, da haben Sie Abenteuer und Unbekanntes satt!

Ob beim Einstellungsgespräch für männliche Bewerber bald wieder die Frage "Haben Sie gedient?" an die erste Stelle rückt? Man fasst es nicht!
Kommentar ansehen
20.01.2013 15:45 Uhr von Addi
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Ich versteh es menschlich voll und ganz, daß wenige davon begeistert sind, in einen Kriseneinsatz zu gehen. Allerdings muss man eben auch sehen, daß sie sich für einen Beruf entschieden haben, der eben genau das von ihnen verlangt. Jeder wusste vorher, worauf er sich einlässt, als er sich verpflichtet hat.
Kommentar ansehen
20.01.2013 15:53 Uhr von NaivToertchen
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
20.01.2013 16:12 Uhr von Nidhoegg
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Da hat man nach dem Zweiten Weltkrieg die gesamte deutsche Nation erstmal zum Pazifisten und dann zum Vaterlandsverteidiger im Schutze der NATO erzogen und jetzt fehlt den Soldaten der Biss? Wo kommt das denn her? Erst soll man heimatverbunden die Bundesrepublik in ihren Grenzen verteidigen und jetzt soll man Freude daran haben, ins Ungewisse zu ziehen um für einige wenige, offiziell nicht bekannte Personen und Institutionen die Kastanien aus dem Feuer zu holen unter dem Deckmäntelchen einer Friedensmission. Demnächst sind die deutschen Soldaten auch noch nicht bissig und mordlustig genug?! Man sollte die nächste Generation vielleicht mit rohem Fleisch erziehen??
Kommentar ansehen
20.01.2013 16:23 Uhr von architeutes
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Es ist auch sicher nicht spaßig in die Hände von Islamisten zu fallen ,solche und ähnliche Gedanken dürften wohl jeden Soldaten durch den Kopf gehen.Und das ist nur Menschlich,wie soll ich Frau und Kind erklären ,das ich eventuell nicht mehr nach Hause komme ?? Es ist die eine Sache gegen eine Bedrohung zu kämpfen die die Heimat bertrifft,oder fern der Heimat in einen Anti-Terror Einsatz ,der koventionell nicht gewonnen werden kann.
Kommentar ansehen
20.01.2013 16:45 Uhr von fuxxa
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Würde mich wundern, wenn er es wirklich so gesagt hat.

Warum sollte überhaupt jemand, der ein militärisches Abenteuer sucht zur BW gehen? Da gibts ganz andere Möglichkeiten, wie Fremdenlegion oder Firmen, wie Blackwater wo es auch mehr Knete gibt.

Vielleicht kennt hier jemand den Namen "Kongo Müller". Der Typ ist ne Legende unter den Söldnern und Abenteurern. Glaub aber nicht, dass sich nen Politiker solche Charaktere in der BW wünscht ;)
Kommentar ansehen
20.01.2013 18:15 Uhr von neminem
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Hotel Mama. Lol. So gesehen echt unverschämt und abwertend. Aber kein Wunder, beim Bund geht man so miteinander um.
Kommentar ansehen
20.01.2013 19:46 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@saintgermaunt
"Fernweh?! Nix is. Kümmer dich mal um Vereinbarkeit von Familie und Dienst, du ekelhafte Missgeburt."

Wer sich freiwillig meldet, der muss doch auf der Suche nach einer neuen "unbekannten" Familie sein !? ^^
Kommentar ansehen
20.01.2013 21:18 Uhr von base332
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
soldaten sollen keine abenteuer lust haben oder interesse an dem unbekannten ein soldat sollte sich professionell verhalten und nicht ein auf james bond, indiana jones oder sonstwas machen
Kommentar ansehen
20.01.2013 22:03 Uhr von silent_warior
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ Thomas de Maizière

1. Es gibt keine Länder gegen die sich Deutschland verteidigen muss.
2.Die Alliierten haben damals gesagt dass die Deutschen keinen Angriffskrieg führen dürfen (also nur verteidigen) und das war auch eine gute Entscheidung.

Mit einem Abenteuer hat das nichts zu tun!
Ich möchte dich mal sehen wie du dich verhältst wenn man dir sagt dass du einen fremden Menschen umbringen oder verletzen sollst.
Ich möchte dich mal sehen wenn du am Abend aufschreckst und dich dein Gewissen plagt und du diese Bilder von den Leuten nicht mehr aus dem Kopf bekommst.

Viele Menschen hier in Deutschland verstehen nicht mal wirklich was dort passiert und welche Gründe es dafür gibt und diese Kombination aus dem nicht verstehen und dem "trotzdem handeln" macht Menschen krank im Kopf ... das Gehirn kann sowas nicht gut verarbeiten.

Also geh mal selbst da hin, greif selbst zur Waffe und spring ins Abenteuer ... oder auf eine Miene und lebe Monate lang mit einer Kombination aus Angst, Hass und Gewalt.

Wenn du dann wieder (vielleicht) zurück kommst werde ich dich dann jede Woche in der Anstalt besuchen kommen und dir übers Haar streicheln damit dein Muskelzittern vorübergehend weggeht.
Kommentar ansehen
20.01.2013 22:55 Uhr von DonQuijote17
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Also ich weiss gar nicht was ihr alle habt.

Vorab: ich WAR bei dem Verein, denke also ich darf ein Wörtchen mitreden und ich WAR im Auslandseinsatz.

Meiner Meinung nach wird hier sehr unüberlegt polemisiert. Jedem ist klar, daß ein Herr de M. in Friedenszeiten aufgewachsen ist und wahrscheinlich bis zu seinem seligen Ende nicht einen Schuss auf einenanderen ("dreckigen Angreifer") FAMILIENVATER, Bruder & Sohn abgeben werden muss. Meist sind die, die am meisten romantisieren und über den Krieg reden, als wäre es was tolles, heroisch ins Graß zu beissen, nie in der Verlegenheit gewesen, selber im Dreck der Schützengräben zu hungern, zu frieren und sich nur noch nach Hause zu wünschen.

Von daher wage ich zu behaupten, daß eine solche Aussage von einer solchen Person als nicht grade glaubwürdig herrüber kommt. Eventuell gibt sich das aber , falls man irgendwann mal wieder den Volkssturm einführt, wer weiss...

In Anbetracht der Tatsachen klingt es, als rede eine Kuh vom Eierlegen.

Aber: Mal ganz ehrlich. Ich geh doch nicht zum Bund und wunder mich dann, wenn´s heisst "Sprung auf! Marsch, Marsch!" Damit muss ich doch rechnen, selbst wenn ich zu doof bin, im zivilen Leben eine/n anständige/n Beruf/ Berufung zu finden. Oder?

Sorry, aber für DAS Mitleid... da fehlen mir wohl einige Synapsen und ich kann nur sagen:

Wer zur Waffe greift, muss damit rechnen, daß er durch die Waffe umkommt und darf dann nicht jammern.

Basta.

und jetzt erschiesst mich ruhig ob meiner wehrkraftzersetzung.
Kommentar ansehen
21.01.2013 13:17 Uhr von Maaaa
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ist der nicht mit der Merkel verwandt?
Kommentar ansehen
22.01.2013 21:44 Uhr von LinkeRevolution
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Politiker halt! Haben nicht die leiseste Ahnung wie es an der Front ausschaut ...selbst würden sie ihren Arsch ja auch nicht in Gefahr bringen!
Kommentar ansehen
29.01.2013 03:13 Uhr von Allomog
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Addi
"Allerdings muss man eben auch sehen, daß sie sich für einen Beruf entschieden haben, der eben genau das von ihnen verlangt. Jeder wusste vorher, worauf er sich einlässt, als er sich verpflichtet hat."
__________
Nee. Die Aufgabe der Bundeswehr ist doch das Vaterland zu VERTEIDIGEN und nicht in der Pampa Brunnen zu bauen, oder Mitläufer der Nato zu sein!

Kein einziges Natoland wurde angegriffen, sondern die Nato mischt sich in Afghanistan ein.
Kein Wunder, daß die sich wehren! Es geht ihnen jetzt schlechter als vor unseren "Hilfseinsätzen".
Ich kann mir mit deutschem Steuergeld was Sinnvolleres vorstellen!

Refresh |<-- <-   1-20/20   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Innenminister Thomas de Maizière findet Confed Cup "überflüssig"
Innenminister Thomas de Maizière will Social Bots vor Bundestagswahl verhindern
Flüchtlingspolitik: Thomas de Maizière will Flüchtlinge auf See zurück nach Nordafrika schicken


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?