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So dreist sparen Jobcenter an Hartz-IV-Empfängern (Update)

Aus der vorläufigen Jahresbilanz der Nürnberger Behörde geht jetzt hervor, dass den Hartz-IV-Empfängern im Jahre 2012 finanziell eigentlich mehr Hilfen zur Eingliederung zugestanden hätten. Insgesamt 2,6 Milliarden Euro waren für die Eingliederung geplant.

Für die Kurzarbeiter und Bezieher von Arbeitslosengeld I wurden 2,78 Milliarden Euro veranschlagt. Die Jobcenter und die Agentur für Arbeit sparten jedoch so kräftig, dass am Ende insgesamt 900 Millionen Euro übrig geblieben sind (ShortNews berichtete).

Damit hätte man den Langzeitarbeitslosen und Kurzarbeitern eigentlich auf dem Arbeitsmarkt helfen können. Das Geld wandert jetzt jedoch zurück in die Haushaltskasse von Wolfgang Schäuble.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Arbeitslosigkeit, Jobcenter, Hartz-IV-Empfänger
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2013 13:12 Uhr von Crawlerbot
 
+7 | -9
 
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doppelt

id/1005123

Das is doch jetzt ein Witz, in der anderen news steht das gleiche, und jetzt wird ein Update draus gemacht ???

[ nachträglich editiert von Crawlerbot ]
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19.01.2013 14:59 Uhr von TK-CEM
 
+18 | -5
 
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Aussage einer Angestellten von einem Jobcenter: "Das ALG2 ist ausschließlich dafür da, dass niemand hungern muß oder obdachlos wird. Wird festgestellt, dass jemand weniger braucht, muß dieser jemand auch mit weniger klarkommen." (diese Aussage kann bewiesen werden)

Deutschland mutiert zum Land der Bettler und Slums. Kein Wunder, das die Kriminalität hier rasant ansteigt.

Wie immer - nur meine Meinung.
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19.01.2013 17:09 Uhr von BoltThrower321
 
+4 | -3
 
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Hahha Meister und 5000 €...wo den das??? Hab total ca 24.000€ gelöhnt!
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19.01.2013 18:58 Uhr von BoltThrower321
 
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@lamor200
Großer Meister Brief Kfz Gewerbe....als Meister sollte man auch was von totalen Kosten verstehen....

Schonmal was doppelter Haushaltsführung gehört??? Extra Kosten für Lernmaterial um auch WIRKLICH WAS ZU LERNEN?
Beiträge zu Sonderkursen....alleine Teil 4 hab zusätzlich 400,-€ investiert für das Lehrgespräch um mich blos vom 08/15 Einheitsbrei abzuheben.

Hängt immer davon ab was man macht...studieren oder sich durchmogeln.
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19.01.2013 21:01 Uhr von BoltThrower321
 
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@lamor200

Zitat "naja deine extra sonderschüler behandlung darfst du nicht mit in die rechnung mit eingehen lassen ;) Andere brauchen nicht 100 anläufe bis die es kapieren"

Ok...merke schon...du disqualifizierst dich gerade durch deine Beleidigung.

Zitat "Ich kenne niemand der so viel für den meister hingelegt hat trotz geld für lernmittel usw. "

Muss du auch nicht...das ist von Branche zu Branche anders.

Zitat die xte "Oder warst du doch so doof und hast bei den kosten noch essen, miete etc dazu gezählt? So etwas ist natürlich extra aufzuzählen und hat nichts mit den kosten für den meister an sich zu tun."

Doch...die zähle ich mit auf...den das zählt zur doppelten Haushaltsführung, musste das alles ausserhalb meines Wohnorts machen...da Du mich als "doof" titulierst und anscheinend selbst keinen blassen Schimmer von Kalkulation und Kostenrechnung hast...erspare ich hier meine Beurteilung über dich.

Zitat "Ach und informiere dich erst mal was studieren ist bevor du davon redest :D"

Ach, du meinst das lateinische "studere" ??? Was in etwa "sich mühen (um etwas)" bedeutet??? Nun...Meisterschule trifft es und auch andere Dinge im Leben,...muss ja nicht gleich Dipl.Ing sein....übrigens ist der große Meister auf einer Stufe mit dem BA....und mein Abschluss gehörte zu den 5 besten im ganzen Lehrgang....ist auch egal...ich wollte und hab mich gemüht um mein erworbenes Wissen direkt privat zu festigen und zu vertiefen....z.b. Konfliktbewältigungskurse mit schweren Kunden...eigenes Oszilloskope um privat Dinge zu vertiefen, Vertiefung in Arbeits, Vertrags und Sozialrecht etc.etc....

Wie bereits beschrieben in meinem post von 18:58 Uhr
"Hängt immer davon ab was man macht...studieren oder sich durchmogeln. "
Durchmogeln und immer nur das wenigste tun....können viele....sich wirklich mühen und tief in die Materie einzusteigen um zu den besten zu gehören ...nur wenige.

Ich muss mich nicht schämen...eher DU! für deine Beleidigung....und glaub mir....hätte ich deine Anschrift samt Namen....mein Anwalt würd dir schon was beibringen bezüglich Beleidigung....

Ist mir nur zu umständlich, wegen einen anscheinend Ahnungslosen die IP bei Shortnews zu fordern....

[ nachträglich editiert von BoltThrower321 ]
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19.01.2013 22:57 Uhr von Borgir
 
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die sparen so viel. eine bekannte würde so gerne eine ausbildung machen, hatte auch schon einen platz aber die sagen einfach "nö". das war´s. ohne begründung....idotenpack
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19.01.2013 23:53 Uhr von Garstl
 
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Schäuble ist ein a -----h
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20.01.2013 09:43 Uhr von Marco Werner
 
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@lamor200
Ich fürchte, das Amt ist in eurem Fall sogar im Recht. Früher gabs keine Frist, wann eine Sanktion ausgesprochen werden durfte. Irgendwann entschied das SG Hamburg, daß eine Sanktion innerhalb von 3 Monaten nach Bekanntwerden des Sanktionsgrundes ausgesprochen werden und eintreten musste. Hat das Amt länger gebraucht, war die "Sanktionsberechtigung" verwirkt. Gleichzeitig urteilte das SG, daß ein "Aufsparen von Sanktionsgründen" unzulässig ist. Der Gesetzgeber hat daraufhin seinen Sanktionsparagraphen §31 SGBII dahingehend angepasst, daß nun 6 Monate zwischen Sanktionsanlass und verhängter Sanktion vergehen dürfen. Der Eintritt der Minderung ist dabei der Monat nach dem Sanktionsbescheid.

Heißt in eurem Fall: Wenn deine Freundin z.B. zum 31.März kündigt und am 1.April mit ihrer Meisterschulung beginnt, darf sich das Jobcenter 6 Monate Zeit lassen,um eine Sanktion deswegen zu verhängen.Insofern hast du mit deinen 24 Wochen tatsächlich Recht. Doch dazu darf der Sanktionsbescheid wirklich erst im letzten Monat der Meisterschulung (d.h. im Juni) ergehen,um seine volle Wirkung von 3 Monaten zu entfalten.
Da es zweifelhaft ist,ob ein Widerspruch Erfolg hätte, könnte man hier maximal Schadensbegrenzung betreiben, indem man versucht, den Sanktionsbescheid noch im April zu veranlassen. Denn dann würde die Sanktion im Mai in Kraft treten und ihr hättet maximal bis Ende Juli kein Geld (der Gültigkeit der Sanktion tut es keinen Abbruch,ob man eh gerade kein Geld bekommt).
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20.01.2013 23:36 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ TK-CEM
Das ist ja mal eine Überraschung. Wozu soll ALG2 sonst da sein? Es geht genau darum, die *Grundsicherung* sicherzustellen. Und wenn man eine Wohnung und genug zu essen hat, dann ist das sichergestellt.
Wem das nicht reicht, der möge es als Motivation nehmen, sich einen (vernünftig bezahlten) Job zu suchen.
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22.01.2013 16:30 Uhr von kniekehle
 
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Allein bei diesem Titel könnte ich schon ausrasten.
Die Jobcenter sind also dreist, wenn weniger Steuergelder für die Grundsicherung ausreichend sind, als ursprünglich eingeplant wurden?
H4 = Überlebenssicherung nicht mehr und nicht weniger.
Es muss weder geraucht, Alkohol getrunken, Auto gefahren und mit Einschränkung Internet oder TV genutzt werden. DAS ALLES braucht man nicht um zu überleben. Punkt! Schlimm genug, dass es einen uneingeschränkten Rechtsanspruch auf diese durch Steuergelder finanzierte Überlebenssicherung gibt. Es muss eine klare Grenze gezogen werden zwischen Bedürftigen und eben denjenigen die morgens schon mit der Flasche Bier an der Trinkhalle stehen, sich Gelder erschleichen und zur Verdeutlichung dies noch provokativ der Öffentlichkeit präsentieren.
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26.01.2013 00:43 Uhr von Marco Werner
 
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@kniekehle
Du verwechselst da was. Es geht hier nicht um Kohle aus dem Regelsatz-Etat (aus dem die Grundsicherung bezahlt wird), sondern um Kohle aus dem Vermittlungsetat. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Töpfe. Und der Vermittlungsetat ist dazu da, damit die Jobcenter genau das tun können, was eigentlich ihre Aufgabe ist: Leute in Arbeit zu bringen.
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01.02.2013 07:51 Uhr von LinkeRevolution
 
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Es ist eben billiger die Leute im Hartz 4 Bezug zuhalten als sie mit teuren Maßnahmen zu qualifizieren. Perverses System !
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01.02.2013 09:51 Uhr von Marco Werner
 
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@LinkeRevolution
Wenn man rechnet, daß jeder, der längere Zeit arbeitslos ist, mind. 2-3 Maßnahmen verschiedenster Art aufs Auge gedrückt bekommen hat, so hätte man mit der gleichen Kohle genausogut wirklich sinnvolle Qualifizierungen finanzieren können. Allerdings müssten die Jobcenter dazu mal von dem hohen Ross herunterkommen, allein entscheiden zu wollen, welche Maßnahme für einen Kunden sinnvoll ist. Maßnahmen im Gießkannenverfahren (Buchhaltungskurse für Putzfrauen etc) sind es jedenfalls nicht. Um zu entscheiden, was sinnvoll ist, müsste man nur mal den Kunden selbst fragen. Ich glaube, keiner davon würde sich absichtlich einen Kurs aussuchen, von dem er nicht profitieren könnte.

Inzwischen wurde die Förderhöhe für Maßnahmen auf 150€ pro Teilnehmer und Monat zusammengestrichen. Die Folge war,daß eie Anzahl der Maßnahmen/Maßnahmeträger geschrumpft sind, genauso wie deren eh schon miese Qualität. Meist haben die Maßnahmeträger noch 2 Leute im Büro sitzen, aber Dozenten sucht man mittlerweile fast überall vergeblich. Denn von den 150€ sind 30€ für Verwaltung vorgesehen und vom Rest muss der Maßnahmeträger seine restlichen Kosten finanzieren (Miete, Lohnkosten usw). Da bleibt für sowas "Unwichtiges" wie Dozenten natürlich kein Geld übrig. Warum werden also solche Maßnahmen trotzdem noch vergeben ? Weil sich am eigentlichen Ziel dieser Maßnahmen nichts geändert hat: der Statistikschönigung.
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08.02.2013 12:58 Uhr von Chris9988
 
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mein Bruder bekommt seit 3 Jahren Harz-4 (Sozialagentur Mülheim an der Ruhr),
hätte schon mehrfach ein Job haben können bei dem er nie wieder Arbeitslos würde.
Dazu muss er aber eine Fortbildung machen (kostenpunkt 8000,-EUR) ...
stattdessen vertröstet Ihn die ARGE mit "Sie sind doch so qualifiziert" und "arbeiten Sie doch im Call-Center".
Und das seit mehr als zwei Jahren.
Man rechne mal die Ausgaben an Harz4 im gegensatz zu den Kosten für die Fortbildung.......
Zum Kotzen......!!!!

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