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Bundesagentur für Arbeit spart 900 Millionen ein, statt sie für Vermittlung zu nutzen

Die Bundesagentur für Arbeit hat 900 Millionen Euro eingespart, die sie eigentlich für die Vermittlung von Arbeitslosen einsetzen sollte.

Nun fließt diese Summe in den Bundeshaushalt zurück.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert diese "Zwei-Klassen-Arbeitsmarktpolitik", bei der die scheinbar Unvermittelbaren zu wenig beachtet werden: "Auf der Strecke bleiben Hunderttausende, denen ohne öffentlich geförderte Beschäftigung kaum zu helfen ist."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Bundesagentur für Arbeit, Rückzahlung, Vermittlung, Bundesfinanzministerium
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2013 13:04 Uhr von artefaktum
 
+11 | -0
 
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"öffentlich geförderte Beschäftigung"?

Schon dieser Begriff hat was perverses. Arbeit darf kein Selbstzweck sein. Das ist völlig krank.
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18.01.2013 13:20 Uhr von phiLue
 
+15 | -0
 
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Bekannter von mir ist von seiner Arbeitslosigkeit nun endlich in eine Außbildung gerutscht, kann aber die Miete von dem "Gehalt" nicht zahlen und hat somit BAB beantragt. Das liegt nun schon fast 2 Monate beim Amt, er kann die Miete nicht zahlen für seine 1 Zimmer Wohnung und das Amt meinte zu ihm nur "Wir können uns ja nicht um alles kümmern". Nun muss er seine Außbildung, wenn nicht bald was kommt, aufgeben, denn sein Vermieter ist kurz davor ihn raus zu schmeißen.

Und dann lese ich sowas hier? Na das ist echt ein super System.
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18.01.2013 22:09 Uhr von Prachtmops
 
+4 | -0
 
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nunja, wäre ja sinnfrei arbeitslose zu vermitteln, dann wären die bearbeiter ja auch arbeitslos..

für das arbeitsamt bist du nur ein haustier das ab und an mal beschäftigt werden muß, in diesem fall mit einer unnützen maßnahme ala bewerbungstraining.
ich weiß noch mein letztes bewerbungstraining, 15 leute, 15 pc´s und einer der alle überwacht hat.
keiner mußte irgendwas machen, man wurde nur vor den pc gesetzt mit der aufgabe: "macht was ihr wollt im internet, aber leise!"
unter den teilnehmern war auch eine russin, die nicht ein wort verstand und wohl noch nie einen pc gesehen hat, die haben se da auch vorgesetzt und gesagt: "mach mal"...
das wars, die wußte netmal wie das teil anging.
und so ein lehrgang kostet pro teilnehmer mal locker 1000 euro plus das benzingeld oder fahrkarte was gezahlt wird.
rechnet das mal 15 und dann rechnet weiter, das dies nur ein haus ist und dieser lehrgang alle 3 monate neustartet.
das ist ne gelddruckmaschine und ein verachtendes verhalten der bundesagentur sowie vom maßnahmeträger.

und bei sowas soll man nicht stinkesauer werden?
mich wundert es, das nicht täglich news kommen, das einer abgestochen wurde im amt.... so kann man keine menschen auf dauer behandeln, das rächt sich irgendwann.

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]
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19.01.2013 01:39 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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Absolut sinnvoll.
Für den Rest der Gesellschaft ist es wesentlich besser, den nicht vermittelbaren Arbeitslosen einfach ALG2 zu zahlen, anstatt zwielichtigen Unternehmern mit nicht funktionierenden Geschäftskonzepten kostenlose Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen und damit den Arbeitsmarkt nachhaltig zu schädigen.

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