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Deutscher Mieterbund: Bei Neueinzug steigen Mietkosten um bis zu 40 Prozent

Wer aktuell einen Wohnwechsel beabsichtigt und einen Mietvertrag unterschreibt, zahlt bis zu 44 Prozent mehr als der Nachbar, so eine aktuelle Auswertung des Deutschen Mieterbundes (DMB).

Die Differenz von 44 Prozent konnte der Mieterbund in Konstanz nachweisen. In Hamburg liegt die Differenz bei 23 Prozent und in München 26 Prozent.

Grund für die Mietpreisexplosion ist ein Wohnungsmangel. In Großstädten und Ballungszentren fehlen derzeit 250.000 Wohnungen.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Kosten, Miete, Mieterbund
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2013 09:02 Uhr von dajus
 
+7 | -0
 
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Die Wohnung nebenan bei uns kostete 285,- kalt, bei 60qm.
Die neue Mieterin zahlt jetzt 485,- plus Nebenkosten.
Ist heute gang und gäbe....
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18.01.2013 09:04 Uhr von Funkensturm
 
+4 | -0
 
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joa mein nachbar unter mir is ausgezogen und der neue Mieter darf nen hunni mehr zahlen d.h. 30% mehr.
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18.01.2013 09:25 Uhr von Decment
 
+2 | -0
 
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Danke an die Bundesregierung dafür dass die Eigenheimzulage abgeschafft wurde. Bringt natürlich kurzfristig weniger ausgaben, nur gut ein Jahrzehnt später haben wir jetzt ein Problem mit dem Wohnungsmangel.

Und dazu kommt natürlich noch die aktuelle billig-Geld Politik der EZB. Dadurch steigen Immobilienwerte, welche sich auf die Miethöhe bei laufendem Mietvertrag nicht direkt angleicht. Bei einem neuen hingegen kann man dann von Anfang an verlangen was man will.
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18.01.2013 09:59 Uhr von omar
 
+3 | -1
 
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Vielleicht ne doofe Frage, aber kann man, wenn man denn mit dem Mietspiegel bzw. den Nachbarn vergleicht, den Vermieter zu einer Mietpreissenkung zwingen?
Nach meinem Empfinden ist sowas Mietwucher und sittenwidrig, und wenn ich sowas mitkriegen würde (dass mich mein Vermieter abzockt), würde ich zum Mieterschutz gehen und das mal rechtlich prüfen lassen...
Aber anscheinend geht Wucher erst bei 50% Aufschlag los... :(
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von omar ]
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18.01.2013 10:32 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -1
 
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@omar
Solange die Miete sich dem ortsüblichen Mietspiegel anpasst, kann dir kein Mieter irgendetwas von Wucher bzw. Abzocke vorwerfen.
Kleines Beispiel:
In unserem Mietshaus ist Ende letzten Jahres die Mieterin verstorben. Die Wohnung war aus Nachkriegszeiten, da die gute Frau sie über 50 Jahre lang genutzt hat. Heizung war praktisch keine vorhanden (Holzkohleofen).
Sie wollte keine Zentralheizung wegen der Miethöhe.
Miete lag bei 250 €. Jetzt wird die Wohnung grundsaniert, neue Zentralheizung, neue Fenster, neuer Boden, neue Elektrik usw.
Neue Mietpreis wird bei 550 € liegen.

Aufschlag: über 100%

Jeder der die nackten Zahlen sieht schreit: Wahnsinn!!! Wucher!!! Scheiss Vermieter!!!

Du kennst die Geschichte... Schreist du dasselbe?

Man muss/sollte so eine Mieterhöhung immer doppelt beleuchten.
Solange der Mietpreis sich trotz der Mieterhöhung im Bereich des Mietspiegels befindet, ist es absolut legitim.

Selbstverständlich gibt es Ausnahmen und wirkliche Abzocker auf dem Vermietermarkt (große Wohnbaugesellschaften, Wohngenossenschaften etc.)
Könte dir da Geschichten erzählen, die würden einen zur Wut treiben.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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18.01.2013 11:46 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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Natürlich können sich immer weniger die Miete leisten, aber das liegt nicht ausschliesslich an den Vermietern.

Noch eine wahre Geschichte:
Bekannter eines Arbeitskollegen hat eine Wohnung gesucht und fand eine ausgeschriebene Wohnung via Immoscout. Wurde über eine Wohnungsbaugesellschaft inseriert und betrieben.
Bei der Besichtigung war alles in bester Ordnung.
Nun das eigentlich Erschreckende!
Die Wohnungsbaugesellschaft hatte den Wohnblock neu gebaut. Die Eohnungen waren also quasi neuwertig!
ABER... Es wurden ausschliesslich Mieter genommen, welche auf die Stütze vom Staat angewiesen waren.
Und warum? Weil vom Amt das Geld pünktlich und zuverlässig gezahlt wird.
Das aber ist noch nicht alles!
Die Wohnungsbaugesellschaft schreibt die Miete extra gering aus, aber verlangt nahezu denselben Betrag an Nebenkosten.
Da dem Amt die Nebenkosten egal sind, da diese ja eh festgelegt sind und gezahlt werden müssen, gehts nur um die normale Miete. Gerade diese Lücke nutzen die Wohnungsbaugesellschaften aber aus und erfinden irgendwelche sinnlosen Nebenkostenausgaben, die das Amt nie nachprüfen wird.

Die Folge: Die Wohnungsbaugesellschaften bauen Wohneinheiten nur für Mieter die auf Stütze angewiesen sind und verdienen sich auf Kosten des Steuerzahlers eine goldene Nase. Die Kreditrückzahlungen für das frisch gebaute Gebäude sind dann die wahrlich geringsten Sorgen der Gesellschaften.
Schmarotzertum hoch3 nenn ich sowas.
Das perfide ist aber, dass es offentischtlich ist, aber der staat nichts dagegen unternimmt und die Ghettoisierung mancher Stadtteile dadurch nur verstärkt wird.
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31.01.2013 23:08 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
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@Zeus35
Du darfst eines nicht ausser Acht lassen.
Aus Mieteinnahmen müssen Kredite abgezahlt werden.
Diese laufen meistens mehrere Jahre (10-20 Jahre). Nach 5 Jahren die Miete zu erhöhen, nur um Gewinn zu erhalten ist absolut unnötig, da Gewinne bzw. Überschüsse von der Steuer abgesetzt werden müssen.
Du darfst das nicht einfach so als reiner unversteuerter Gewinn verrechnen!
Aus dem Grund sollte man auch nie die reine Absicht haben Gewinne erzielen zu wollen. Da man Arbeiten in der Wohnung/Haus/MFH steuerlich geltend machen kann über Jahre, sollte man immer darauf achten, dass am Ende auf dem Papier eine Nullrunde rauskommt bzw. leichter Verlust.
Aber sowas lernt ma eigentlich in der Schule, oder zumindest ein wenig in der Ausbildung.

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