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Österreich: Korruption kostet die Steuerzahler jährlich 17 Milliarden Euro

Gleich zwei Fronten, die Opposition und die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), bemängeln die Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung in der österreichischen Wirtschaft. Von den erwirtschafteten 320 Milliarden Euro im 2012 sind geschätzte 17 Milliarden für Schmiergelder ausgegeben worden.

Das sind fünf Prozent des Gesamtbetrages. Seit der Verabschiedung des Anti-Korruptions-Gesetzes von 1999 sei kein einziger Bürger mehr wegen Korruption verurteilt worden, so ein OECD-Bericht, obwohl es aktuelle Anschuldigungen gegen Telekom Austria sowie diversen Immobilien- und Infrastrukturunternehmen gibt.

Die Obergrenze für Strafvergehen liegt für Unternehmen bei 1,3 Millionen Euro und damit geringer als für Privatpersonen, deren Obergrenze bei 1,8 Millionen Euro liegt. Auch soll es in der Politik nicht mit rechten Dingen zugehen. Unterstützer des EU-Kritikers Frank Stronach werden von Banken bedroht.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Österreich, Milliarden, Korruption
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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