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Umfrage: Das nervt die Deutschen beim Arzt am meisten

Emnid hat vor einer Weile eine Umfrage unter Patienten durchgeführt und die Ergebnisse nun vorgestellt. Dabei wollte man wissen, was die deutschen Besucher beim Arztbesuch am meisten nervt.

65 Prozent gaben an, dass sie am meisten das lange Warten im Wartezimmer nervt. Einige erklärten, dass sie mitunter schon einmal mehr als eine Stunde warten müssen, was inakzeptabel sei. Außerdem erklärte jeder Vierte, dass er schon einmal beim Arzt falsch behandelt worden sei.

Weiterhin unterbreite der Arzt oftmals Angebote, die die Patienten als nutzlos erachten. Das liegt jedoch daran, dass Ärzte mit diesen sogenannten "IGeL-Leistungen" (Individuelle Gesundheits-Leistungen) ihr Einkommen aufbessern, da dies Privatleistungen des Versicherten sind.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Umfrage, Arzt, Ergebnis, Emnid, Nerven
Quelle: www.rp-online.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2013 20:35 Uhr von Pils28
 
+5 | -3
 
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Eine Std beim Arzt ist doch nichts. Vielleicht sollte man mal überlegen, ob man nicht doch ein paar mehr Ärzte ausbilden sollte.
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16.01.2013 20:36 Uhr von ZzaiH
 
+20 | -0
 
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also 1h ist doch normale wartezeit...

ich war vor zwei monaten das erste mal seit jahren wieder mal beim arzt...war gleich um 8 uhr morgens da, trotzdem war ich nicht der erste... aber ich war der einzige dem es möglich war den altersschnitt des wartezimmers unter 100 zu drücken...
denen war es übrigens egal, wie lange sie warten _durften_, die haben das als gesellschaftliches event gesehen...
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16.01.2013 21:35 Uhr von Mailzerstoerer
 
+0 | -0
 
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Ich muss ja leider gesundheitsbedingt jeden Monat 1-3 zum Arzt,für meine Begriffe sind es die Schwestern,die die Wartezeit der Patienten verlängern,weil sie nicht organisiert sind.Nur bei einem Arzt dem Orthopäden komme ich auch zu Punkt 14.15 Uhr ran und der macht nicht viel!
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16.01.2013 21:38 Uhr von Aviator2005
 
+6 | -4
 
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Bezahlt die Ärzte endlich nur dann, wenn die Patienten gesund bleiben.

Diese Erfüllungsgehilfen der Pharmaindustrie taugen doch alle nichts mehr.

Diese inkompetennten "Halbgötter in Weiss" verbreiten sich wie die Pest. Da geht es nur noch um Geld, Macht und Prestige.
Um den Patienten geht es schon lange nicht mehr.

In Fachblättern für Ärzte gibt es sogar Anleitungen für Profit steigende Behandlungen. Erst Medikament A, dann als Kompensation Medikament B und dann, bei erreichen der totalen Abhängigkeit, Medikament C.

Das deutsche Gesundheitssystem ist total für den Arsch. Es wird zuviel verschrieben, unnötig Operiert etc.

Der wirklich kranke Mensch geht elendig zu Grunde und die eigentlich Gesunden werden krank gemacht.

Die Gesellschaft sollte lieber dafür sorgen, dass die Menschen gesund bleiben, aber das wäre ja zu einfach.
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16.01.2013 22:26 Uhr von Pils28
 
+3 | -1
 
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@Aviator2005: Welches Blatt meinst du? Ich lese zufällig einige davon und ich habe davon noch nie gehört.
Zuviel verschrieben wird seit der elendigen Budgetierung eher zu wenig, da man ab einem gewissen Wert die Pillen dann selber zahlen darf als Arzt. Unnötig operiert wird vielleicht gerne mal, aber auf Druck von BWLern und nicht von Ärzten. Unnötige Medis ist eher die Domäne der Apotheker, welche sich egrne von Pharmariesen bestechen lassen, was für Ärzte längst illegal ist.
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16.01.2013 22:32 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -2
 
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also wenn ich zu Arzt gehe mache ich ein Termin und komm innerhalb 5 in drann. Egal ob zahnarzt oder Hausarzt. Keine Ahnung was ihr für Ärzte habt??? Das war in Stuttgart in Hamburg und jetzt in Schwerin so. Ich rufe auch an wenn ich sofort einen Termin brauche, dadurch komme ich immer sofort drann.
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16.01.2013 23:38 Uhr von neminem
 
+3 | -0
 
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@Lucas, geht mir bei meinem Hausarzt auch so. Da ist meistens tote Hose. ^^

Najo, ich find aber, wenn man schon einen Termin macht, dann sollte man nicht zusätzlich noch eine Stunde warten müssen. Dann hätte man den Termin gleich eine Stunde später vereinbaren können. In dem Fall sag ich einfach immer, ich komm in einer Stunde wieder und geh spazieren. Gut, manchmal staut sichs halt, kann ja mal passieren. Aber wenn das die Regel ist, sollte der Arzt vielleicht mal ein Zeitmanagement-Seminar besuchen oO.
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16.01.2013 23:45 Uhr von kr3
 
+5 | -0
 
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Bei der Wartezeit kommt es immer drauf an wie ich finde.
Hab ich einen Termin oder nicht?
Ohne Termin kann es schon passieren dass ich lange warten muss. Aber mit Termin find ich es schon ´ne Sauerei länger als 30 Minuten warten zu müssen.
Vor einiger Zeit durfte ich über 2 Std warten - trotz Termin. Da frag ich mich doch, was läuft bei denen falsch? Irgendwann kam ich dann dran - nach knapp 5 Minuten war ich fertig und konnte nach Hause. Musste das wirklich sein???
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17.01.2013 00:00 Uhr von Pils28
 
+0 | -2
 
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termine funktionieren nur solange, bis die Anzahl der Patienten zu groß wird. Da man die Sprechzeiten nicht verlängern darf, kommt es zwangsläufig zum Chaos. Daher haben viele Ärzte nur zeitweise Terminsprechstunden. Das sind meist die Tage, wenn der Sohn Fußballtraining hat oder Ähnliches, damit gewährleistet ist, dass man zumindest dann rechtzeitig Feierabend machen kann.
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17.01.2013 02:34 Uhr von Marple67
 
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Wenn ich zu einem neuen Arzt gehe (ich muß beruflich öfters umziehen), dann mache ich den Empfangsdamen von vorherein klar, das ich als KUNDE nicht gewillt bin, bei einem Termin länger als 15 min zu warten. Kommt man unangemeldet ist das was anderes, auch wenn ich sehe das ein Notfall dazwischen kommt. Schön sind immer die blöden Gesichter wenn ich nach 15min aufstehe, mir einen neuen Termin geben lasse und und gehe. Meistens funktioniert dieser Erziehungsversuch prima, zumindest als Privatpatient (das hab ich aber schon als bettelarmer Student durchgezogen). Wenn nicht, gibt genug Ärzte.

Auch immer wieder schön, wenn man den Chef selber auf seine unsägliche Terminvergabe aufmerksam macht, meistens wissen die garnicht was im Vorzimmer vor sich geht. Gibt aber auch welche die ein volles Wartezimmer als Statussymbol sehen, Tschüss.

Zur Info: Ein handelsübliches Arzt Terminbuch hat alle 10min einen Terminslot, der Arzt braucht aber pro Kunden ca. 15min...
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17.01.2013 07:46 Uhr von Pils28
 
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@Marple67: Pro Patient 15min? Dann wäre jede Praxis innerhalb eines Jahres insolvent. Zumindest die hausärztliche Versorgung sieht doch ganz anders aus. Die Kassen zahlen vielleicht 5-7minuten.
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17.01.2013 08:38 Uhr von V3ritas
 
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Ich warte so oder so immer mindestens eine Stunde, auch wenn ich richtig sterbenskrank bin. Am meistens regt mich dann auf, wenn ich total kaputt im Wartezimmer sitze und darauf warte das der heilige Doktor mal einen Blick auf mich wirft und mich dann im Wartezimmer umsehe und überall Rentner sitzen sehe, die sich munter unterhalten. Warum werden die dann vorgezogen und sind nach 30 Minuten wieder raus!? Sollten bei einem Arzt nicht kranke Menschen vorrang haben!?

Und wenn man es dann geschafft hat und zur Audienz geladen wird, dann guckt der Arzt einen an, fragt was man hat und wie lange man Frei braucht, verschreibt die üblichen Verdächtigen an Medikamenten und schon darf man wieder gehen. Zuletzt war ich mit einem schweren grippalen Infekt beim Arzt und der hat mich nichtmal abgehört! o0 Früher war das mal normal abgehört zu werden und das der Blutdruck gemessen wird etc. Aber da ist heute keine Zeit mehr für da...oder liegt es daran, dass sich mit normalen Kranken keine Kasse machen lässt!?
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17.01.2013 09:27 Uhr von Marple67
 
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@Pils28 & V3ritas
Wer mit seinem Hüsterchen zum Arzt geht sollte sich auch nicht wundern das er schnell abgefertigt wird und mit den "üblichen" Medikamenten nach Hause geschickt wird. Erstens kann der Arzt bei grippalen Infekten eh nichts machen und zweitens sollte man wegen so einer Lappalie gar nicht erst zum Arzt gehen.
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17.01.2013 09:48 Uhr von rubberduck09
 
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@ Marple67

Blöd nur, daß man auch ein ´Hüsterchen´ auskurieren sollte ab einer gewissen Schwere und dafür aber ein Attest (gelber Schein) braucht.
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17.01.2013 10:45 Uhr von Maverick Zero
 
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V3ritas
"oder liegt es daran, dass sich mit normalen Kranken keine Kasse machen lässt!? "
So schauts aus.

Ich war vor einer Weile beim Zahnarzt. Ein Zahn an dem in der Vergangenheit einmal gearbeitet wurde machte wieder Probleme + ein Zahn mit Füllung, der nicht mehr ganz in Ordnung war.
Man wollte mir als erstes einmal eine professionelle Zahnreinigung aufschwatzen und erstellte einen Kostenplan: über 2500 EUR Zuzahlung!

Ich rief einen Bekannten an und fuhr 45 Kilometer in seine Zahnarztpraxis und legte ihm den Plan des "Kollegen" vor. Seine Aussage: Lässt sich eigentlich alles über die Krankenkasse abwickeln. Wenn man hier und da noch die "Premium"-Behandlung will (Laborgefräste Keramik-Inlays oder komplett neu überkronen) könnte man auf ein paar hundert EUR Zuzahlung kommen. Aber hier hätte man die Wahl.

So etwas nervt!
Diese ständigen Abzockversuche, obwohl der Arzt weiss (oder wissen müsste), dass es für den Patienten eine einfachere/bessere/günstigere Alternative gibt.
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17.01.2013 10:59 Uhr von perMagna
 
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@Pils28

Völlig korrekt. Angenommen, eine modernere Praxis muss 200€ die Stunde erwirtschaften, um keinen Verlust zu machen. Ein Kassenpatient bringt aber nur maximal 30€ ein, sprich man muss 7 Patienten pro Stunde behandeln, um nicht pleite zu gehen. Jetzt will man vielleicht noch ein bisschen Gewinn machen, also 10 Patienten die Stunde, damit nach der Steuer 50€ übrig bleiben.

Also maximal 6 Minuten pro Patient pro Quartal. Wer also 3 Mal im Monat kommt, darf zwei Minuten da bleiben.

Dass das schlimmer als im Puff ist, liegt aber nicht an den Patienten, sondern an den Kassen. Man muss einerseits die Patienten verstehen, die in die Kassen viel Geld einzahlen und dann keine Leistung dafür kriegen. Da wäre ich auch angepisst. Aber anderseits kann man von den Ärzten nicht verlangen, kostenlos, oder schlimmer: draufzahlend, Patienten zu behandeln.

(Und alle die sagen: Ja dür Ärzte verdienen ja eh genug... Dann machts doch einfach selbst, niemand hindert euch daran, Medizin zu studieren und als Arzt zu praktizieren...)