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Möglicher Auslöser für Bienensterben gefunden?

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat anscheinend einer der größten Auslöser für das Bienensterben gefunden. Vermutlich sind dafür drei Insektizide namens Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam verantwortlich.

Hergestellt werden sie durch die Unternehmen Bayer und Syngenta. Die EFSA hatte die Auswirkungen dieser Insektizide auf Bienen sowie Larven analysiert und konnte trotz fehlender Daten die negativen Auswirkungen bestätigten.

Die Insektizide wirken sich zudem auch auf Pflanzen aus und infolgedessen auch auf die Bienen. Weiterhin fordert die EFSA, dass auch andere Insekten auf mögliche Folgen hin untersucht werden. Bayer und Syngeta wurden von der EU-Kommission zu einer Stellungnahme aufgefordert.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Auslöser, Bienensterben, Insektizid
Quelle: derstandard.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2013 16:34 Uhr von psycoman
 
+10 | -4
 
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Insektenvernichter tötet Insekten. Skandal!

Sollte man nicht vor Zulassung eines Mittels testen, auf welche Insekten und Plfanzes es Auswirkungen hat? Sonst reguliert die EU doch alles tot.
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16.01.2013 16:53 Uhr von KingPiKe
 
+15 | -1
 
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@psycoman

Aber doch nicht bei solchen Millardenkonzernen.
Reguliert wird nur der einfache Bürger.

Und ich bin mir sicher, dass wir nichts mehr über diesen Vorwurf hören/lesen werden. Das wird halt "intern" geregelt.
Oder es kommt bald eine Studie, die dann doch das Gegenteil "´beweist".
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16.01.2013 16:59 Uhr von MeisterH
 
+2 | -8
 
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Bei drei mal Falsch ist es kein Tippfehler mehr. DAS INSEKTIZID. DIE INSEKTIZIDE.

Nichts hier mit "drei Insektiziden".
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16.01.2013 17:01 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -2
 
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Ich dachte immer, dass die Monokultur (im Sommer Mais soweit das Auge reicht) Schuld sei am Bienensterben. Aber wenn es so ist, wie der Standard schreibt, wäre es ja gut: Dann bräuchte man nur diese Mittel aus dem Verkehr zu ziehen und das Problem wäre gelöst. Hier kann die Politik wirklich mal zeigen, was sie kann, wenn sie es dann kann:

1. Sicherstellen, ob die besagten Mittel tatsächlich für das
Bienensterben verantwortlich sind
2. Die Mittel ggf. aus dem Verkehr ziehen...
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16.01.2013 17:18 Uhr von architeutes
 
+9 | -1
 
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Es ist schon lange der Verdacht auf dem Tisch das es Chemie ist die Zusammen mit eingeschleppten Milben die Bienenvölker vernichten.Die Bienen verlieren unter anderen die Orientierung und finden nicht zurück zum Stock.Aber bisher wurde alles auf die Milben geschoben ,die im Stock die Bienenlarven fressen.Der perfekte Schuldige.
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16.01.2013 22:03 Uhr von mayan999
 
+3 | -1
 
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HEILIGE sch...e !!!

ich habs immer gesagt, davor gewarnt und versucht es zu erklären. die wenigsten wollten hören. "jaja", hieß es, "man wolle doch die konsequenzen nicht ausblenden, weil so b(l)ö(d)se doch niemand sein kann."

DOCH ! es geschehen am laufenden band unglaubliche verbrechen an der natur und wenn dann mal was rauskommt, empört sich fast jeder, geht dann zur tagesordnung über und glaubt, jemand würde sich schon um das problem kümmern.

ja, wer denn ? jene die das zeug versprühn - das sind warscheinlich honig-liebhaber oder insekten-fetischisten, oder was ? immer wieder wird der bock zum gärtner gemacht und hinterher wills halt keiner gewesen sein. "ja, ich wusste doch von nichts" ... ist doch mal der derbste scheiß. unwissenheit schützt vor strafe nicht,. oder doch ?... hm, hab ich was verpasst ?

wenn man über rot läuft wird sicherlich kein auto von selbst anhalten und um entschuldigung bitten, weil es im weg war !

IHR ARSCHGEIGEN !

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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17.01.2013 00:22 Uhr von Gorli
 
+1 | -1
 
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@ mayan999: Jetzt lass mal die Kirche im Dorf.
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17.01.2013 08:38 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Abdul,
so einfach ist das leider nicht.
Bayer hat drei Insektizide hintereinander auf den Markt gebracht, und bei jedem wurde nach einiger Zeit festgestellt, daß es die Bienen tötet, das Gift wurde dann auch verboten.

Und dann brachte Bayer einfach das nächste bienentötende Mittel auf den Markt.
Kann das Zufall sein, daß ein riesiges Unternehmen hier dreimal denselben Fehler hintereinander macht?
Das glaube ich nicht...

Wie sagte Einstein so schön: stirbt die Biene, stirbt der Mensch.

Im Prinzip funktioniert dieses System wie der Verkauf von Designerdrogen: wenn die jeweilige Droge verboten wird, stellt man einfach eine neue Designerdroge her.

Mit den Monokulturen hast du übrigens recht: weil Bienen in diesen Monokulturen nicht lange überleben können, werden sie von darauf spezialisierten Imkern von Ort zu Ort gefahren- und schon konnten sich die Varoamilben und die afrikanischen Bienen perfekt ausbreiten...deswegen wurde diese "Wanderimkerei" schon in mehreren US-Bundesstaaten verboten.
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17.01.2013 11:44 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Das ist doch unter Bienenzüchtern schon lange bekannt. Nur will die keiner hören, weil die Pharmalobby zu groß ist. Auf Youtube lassen sich dazu gute Dokus finden. Es ist eben wie immer in Deutschland. Kurzfristiges Erfolgsdenken steht über langfristigen Natursterben.

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