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In Indien wurde Haftbefehl gegen Porsche-Chef Matthias Müller erlassen

Da der Sportwagenbauer kurzfristig den Fahrzeugimporteur austauschte, erstattete dieser Anzeige gegen Porsche-Chef Matthias Müller. Ein Gericht in Indien soll gemäß dem indischen Bundeskriminalamt bereits einen Haftbefehl erlassen haben.

Begründet wurde die Anzeige unter anderem mit Betrug und einer Verschwörung. Hintergrund ist, dass Porsche im April 2012 "über Nacht einen neuen indischen Vertriebspartner" ankündigte ohne den bisherigen Importeur Precision Cars darüber zu informieren. Porsche prüft gerade die Sachlage.

Das für Müller jedoch die Handschellen klicken, halten Rechtswissenschaftler für unwahrscheinlich. Zum einen sei eine Vertragsverletzung kein Grund dafür, zum anderen müsse man "jemanden aus Indien nach Deutschland schicken, der Müller dann holt", sagt Bettina Weißer von der Uni Münster.


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WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Porsche, Haftbefehl, Es, Müller, Matthias Müller
Quelle: www.bild.de