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Rekordverdächtig: Steigende Lebensmittelpreise in Deutschland

Die Preise für Lebensmittel in Deutschland sind innerhalb eines Jahres drastisch gestiegen. Das zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes, im Dezember lagen sie um 4,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das war der stärkste Preisanstieg bei Nahrungsmitteln seit September 2008 mit 6,4 Prozent.

Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucher beispielsweise für Gemüse, dafür mussten zwölf Prozent mehr bezahlt werden, für Obst fast zehn Prozent. Für Fleisch und Fleischwaren sowie Fisch und Fischwaren wurden jeweils 5,6 Prozent mehr verlangt.

Billiger wurde dagegen Butter, der Preis ging um 7,3 Prozent zurück. Die Jahresteuerungsrate 2012 wurde den Statistikern zufolge durch die "überdurchschnittliche Preisentwicklung" bei Energieprodukten geprägt.


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WebReporter: crono4worx
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Preis, Lebensmittel, Anstieg
Quelle: www.welt.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2013 08:16 Uhr von CripKiller
 
+43 | -6
 
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Sprit, Strom und Miete sind ja schon relativ hoch, warum nicht also auch noch die Lebensmittelpreise erhöhen. Achja und bitte noch das Wasser privatisieren, dann passt alles.

Irgendwann rächt sich das Volk *hoff*.
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16.01.2013 08:28 Uhr von psycoman
 
+15 | -23
 
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Also fünf bis zehn Prozent sind jetzt nicht drastisch, finde ich. Außerdem kosten Lebensmittel, insbesondere in Berlin, viel wenniger als im Ausland.

Das Problem ist wohl eher, dass das Gehalt der Leute nicht steigt und somit alles gefühlt teurer ist.
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16.01.2013 08:36 Uhr von Starbird05
 
+7 | -23
 
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16.01.2013 08:59 Uhr von risch02
 
+6 | -5
 
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Ich sag nur eins, Inflation. Die ist bestimmt nicht ganz unschuldig daran. Aber nein, niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten...

Mehr Eigenverantwortung...
http://www.nuovictus.com
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16.01.2013 09:30 Uhr von IceWolf316
 
+5 | -0
 
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@Starbird05

Natürlich will jeder daran verdienen, aber wenn die Leute es nicht mehr bezahlen können, dann verdient auch keiner mehr was dran. Klingt logisch oder?

Das Preise steigen ist nun einmal trauriger fakt, den die Leute wollen immer mehr Profit erwirtschaften, aber kapieren nicht das sie für ihren Profit auch dinge verkaufen MÜSSEN.

Was bringt es dem Metzger für Edeka 10 KG Wurst herzustellen, wenn er davon vllt 4,5 KG verkauft? Nix. Aber soweit schaut keiner von den Politgläubigen Konsumenten und erst recht nicht der Hersteller von Produkten. Kapitalismus ist im endeffekt eine tolle Sache, aber nur wenn man versteht wie das ganze wirklich läuft. esg eht nichts, aber auch gar nichts ohne das es KUNDEN gibt die sich die Waren leisten können.
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16.01.2013 09:35 Uhr von killerkalle
 
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Lebensmittel werden teurer aber in der Qualität schlechter ...hmm Verbraucherschutz Bio Siegel alles >Verarsche ..
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16.01.2013 09:40 Uhr von Aviator2005
 
+14 | -0
 
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Also...

Den Großbauern in Niedersachsen geht es sehr gut.
Die leben in riesigen villenartigen Häusern und dicke neue Autos (Richtig ... Plural) stehen vor der Tür.

Dank Subvention, Eigenstromerzeugung, Steuervergünstigung geht es denen sehr gut.
Naja, den Sprit kiregen die ja auch noch um einiges günstiger.

Aber wir kennen das ja schon... 5% mehr Produktionskosten erlauben eine saftige Preiserhöhung von 10-15%.

Wenn die Verbraucher da nicht mitspielen, können die ja den Preis wieder reduzieren.
(Bsp. Müller Milch bei REWE...400ml für !! 85Ct.!!! steht das Regal nach einer Woche immer noch voll dann geht der Preis runter auf 49 Cent.)

Dieses Beispiel ist eins unter Tausenden....
Echter Beschiss am Endkunden und wir lassen das mit uns machen.

Oder

Zuckerpreise...
wg. Rohstofverknappung wurde der Zuckerpeis extrem angehoben.... Resultat im Jahresbericht bei Nordzucker... VERDOPPELUNG des Gewinns!!!

Hallo... ja.. es sind die Rohstoffpreise....

Scheiss Volksverarsche...

Und der deutsche Michel macht nix....

[ nachträglich editiert von Aviator2005 ]
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16.01.2013 10:09 Uhr von Jaegg
 
+0 | -1
 
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@bombe11:
ich glaube habe letztens schweinehack gekauft für ~7-9€/kg
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16.01.2013 10:14 Uhr von aquilax
 
+1 | -9
 
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schwachsinn.

solange die leute genug geld für burger & co. sowie fertiggerichte haben, geht es denen gut.

die autos werden ebenfalls immer grösser.

früher fuhr man in einem fiat 500 mit 4 personen.
heute ist ein smart (das soll anscheinend ein kleinwagen sein) fast doppelt so gross und mit nur 2 sitzplätzen bestückt.
....und meistens sitzt eh nur 1 person drin.
googelt mal die bilder junter "fiat500 smart".
da hauts euch das blech weg.
da merkt man erst wieder, wie gerne man sich verarschen lässt.

also: wer meckert, sollte erst mal sein auto stehen lassen und auch mal ins ausland schauen.
ihr könnt ja mal in der schweiz einkaufen....

apropos: ich denke, döner ist doch so gut und günstig?
bei 2,50 kann man auch nicht meckern.
dann gibt es eben jeden tag döner für die armen deutschen.

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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16.01.2013 10:27 Uhr von MC_Kay
 
+4 | -0
 
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Und dann kommt bald nicht die Erhöung der reduzierten Mwst. von 7 auf 17%.
Aber die Preissteigerungen habe ich letztens auch bei Lidl gesehen.

Die Packung Frischeiwaffeln stieg von 59 auf 69Cent (Steigerung um ~17%).
Ebenso die Weingummis von Harbibo von 89 auf 99Cent (Steigerung um ~11%)

Die bald kommende Steigerung der reduzierten Mwst. wird eine Steigerung von 9,3% auf den Endpreis bringen!

Somit kann ich die Angaben aus der Welt nicht ganz bestätigen.

@ wok!
"Dann gehen die Lebensmittelpreise gleich 12 Prozent hoch."

Du meinst 12%-Punkte, aber nicht 12%. Das ist eine Steigerung um 9,3%
Auszurechnen:
(Altpreis/AltMwst * NeuMwst )/ Altpreis = NeuMwst/AltMwst = 1,17/1,07 = 1,0934.... = 9,34%

Jedoch werden Autos, Fernseher, Computer, etc. um etwa 1,68% günstiger.
Aber keine Angst. Unsere ReGIERund wird da bestimmt noch etwas finden, damit der Bürger bloß nichts sparen kann .....

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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16.01.2013 10:29 Uhr von IceWolf316
 
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Erschreckend wie menschenverachten hier so manch einer ist...
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16.01.2013 10:33 Uhr von aquilax
 
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16.01.2013 11:32 Uhr von cyp
 
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"die leute könnten auch mal weniger essen.

gut für den geldbeutel und die gesundheit.

wenn man sich in deutschen städten umsieht, laufen einem ständig überfettete, humpelnde fusskranke über den weg."

Weniger ungesundes (weil günstiger) macht immer noch mehr Dick als viel gesundes.
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16.01.2013 11:33 Uhr von c0rE_eak_it
 
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@ Autor:

Woher hast du den letzten Absatz ?! Davon steht nämlich nichts in der Quelle. Weder das mit der Butter noch mit den Energieprodukten.
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16.01.2013 11:35 Uhr von Maedy
 
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Sorry,aber Obst und Gemüse ist im Dezember teurer gewesen? Was ist daran besonders?Ich wundere mich ehrlich gesagt nicht,wenn eine Gurke im Winter 80 Cent kostet...Fleisch und Fleischwaren 5,6% teurer? Mir ist nichts aufgefallen.-ich finde die günstigere Butter viel interessanter,weil noch vor Wochen die Preise für Milchprodukte angezogen wurden.Heißt das jetzt,dass da willkürlich am Preis rumgschraubt wird,wie es den Discountern etc grad passt? Ein Schelm,der Böses denkt.
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16.01.2013 13:34 Uhr von Gorli
 
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Der Vergleich ist irreführend wie diese Statistik hier zeigt.

http://de.statista.com/...

Der relative Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel ist bis auf die Suprimeblasenjahre 2007/2008 stets gesunken. Blöd ist nur, dass bei der Statistik nicht zwischen den Einkommensklassen differenziert wird, aber aus privater Erfahrung weis ich, dass auch Studenten nicht Hungern müssen um sich ein neues paar Socken zu kaufen...

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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16.01.2013 15:48 Uhr von tafkad
 
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@psycoman

Also 5-10% sind eigentlich doch drastisch, wenn man bedenkt, das die meisten Gehaltserhöhungen im Vergleich unter 5% liegen. Ist ja nicht so, das nur eine Sache teurer wird. Da kommt ja noch die Miete, der Strom usw. dazu. Im Endeffekt wird dadurch eine Gehaltserhöhung mehrfach wieder aufgefressen.
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16.01.2013 16:50 Uhr von psycoman
 
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Stimmt wohl, aber drastisch klingt für mich nach plötzlichen Steigerungen von 20 bis 50% oder ähnlich.

Man sollte vielleicht nicht immer das billigste Essen kaufen, weil ich mir immer denke, dass das einfach keine Qualität sein kann, aber es ist eben eine Frage des eigenen Gehaltes. Wenn ich kaum über die Runden komme, muss ich eben nur die günstigsten Grundnahrungsmittel kaufen und auf Luxus verzichten, auch wenn es unschön ist.
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16.01.2013 21:52 Uhr von mcdar
 
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Dann noch ein Währungswechsel, und auf einmal wird es dann nochmal doppelt so teuer. Nettes Treppchen seid den 80ern. Außerdem verringern die unverhältnismäßig Reichen die Kaufkraft, indem sie die Geldverteilung pro Kopf schmälern.
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21.01.2013 17:22 Uhr von OceanEvil
 
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Ja Ehrlich, ich dacht mich Trifft der Schlag, was jetzt die Wurst Kostet, noch Besser wenn die noch Teurer würde

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