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Listerien: Lidl muss 1,5 Millionen Euro Geldbuße zahlen

Das Amtsgericht Heilbronn hat den Discounter Lidl aus Neckarsulm zu einer Geldbuße in Höhe von 1,5 Millionen Euro verurteilt, da dieser nach Ansicht des Gerichts gegen das Lebensmittelrecht verstoßen hat.

Konkret geht es um einen vor drei Jahren zurückgerufenen Harzer Käse der österreichischen Firma Prolactal. Durch den Käse erkrankten vier Menschen an Listeriose und eine Person starb. Lidl betont, alle Kontrollen eingehalten zu haben, allerdings gab es schon 2009 eine entsprechende Warnung.

Lidl räumte bereits ein, auf diese Warnung nicht entsprechend reagiert zu haben. Nach Ansicht des Gerichts hätte Lidl nämlich schon nach der damaligen Warnung aus dem Jahr 2009 reagieren müssen. Zudem wurden Geldstrafen gegen vier Beschäftigte verhängt, zu denen Lidl sich nicht äußern wollte.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Lidl, Geldbuße, Listerien
Quelle: www.abendblatt.de

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