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Europäischer Gerichtshof: Kruzifixverbot für Krankenschwester

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat zwei verschiedene Urteile in Sachen Kruzifix gefällt.

Während eine British-Airways-Stewardess eine Kette mit Kreuz während der Arbeit tragen darf, wurde dies einer Krankenschwester untersagt.

Hier stehen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften des Arbeitgebers über der Religionsfreiheit, so die Richter.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verbot, Krankenschwester, Europäischer Gerichtshof, Kruzifix, Religionsfreiheit
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2013 12:23 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+7 | -1
 
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Das Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften über der Religionsfreiheit stehen find ich nicht dramatisch, so lange sie über jedweder Religion stehen.

Es handelt sich also weniger um das Verbot des Zeichens, als mehr um ein "Schmuk-Verbot".

Das schöne ist doch, dieses Urteil öffnet jedem Betrieb der Sicherheitsbedenken auf Grund der Kleindung / des Schmucks seiner Angestellten hat, Tür und Tor...

[ nachträglich editiert von Hexenmeisterchen ]
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15.01.2013 12:51 Uhr von Mecando
 
+5 | -2
 
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"hoffentlich ist auch kopftuch verboten!"

Im Gegenteil. Es ist viel schlimmer! Bei den meisten Angestellten herrscht dort sogar Kopftuchpflicht!!!
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15.01.2013 12:55 Uhr von EvilMoe523
 
+6 | -2
 
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Da war British-Airways aber noch sehr kulant denn soweit ich weiß, wird gerade Flugbegleiterinnen peinlichst genau vorgeschrieben wie sie sich zu kleiden haben und was an Schmuck maximal zulässig ist.

z.B. nur winzige, absolut neutrale "Knopf-Ohrringe" (wie immer man die fachgerecht bezeichnet) damit sie eben bei KEINER Religion für Aufregung sorgen können. Und das finde ich auch plausibel, dass man sich neutral präsentiert, wenn man mit und für Menschen unterschiedlichster Herkünfte arbeitet.

Und im medizinischen Bereich muss man auch nicht groß drüber diskutieren... das hat ganz andere Beweggründe. Die hätte das Kreuz auch in vielen Handwerksbetrieben ablegen müssen, wo Ringe und Ketten, sowie lange Haare und Sonstiges einfach die Arbeitssicherheit gefährden.

[ nachträglich editiert von EvilMoe523 ]
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15.01.2013 13:02 Uhr von wilcomb72
 
+5 | -6
 
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wenn der Lattengustel nich genagelt sondern gehängt worden wär, würden die dann mitm strick um den Hals rumlaufen ?!?!
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15.01.2013 17:04 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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Eine gute Entscheidung.
Es ging in keinem dieser Fälle nur darum das Kreuz zu tragen, sondern um das "gottgegebene Recht" damit offen allen Kunden vor der Nase herumzuwedeln.
In der Quelle finden sich noch mehr Fälle, die allesamt gemein haben dass die Kläger unsensible Idioten sind die ihre religiöse Überzeugung über die Gefühle ihrer Mitmenschen stellen.

@ Mecando
Das kapiert er doch eh nicht...

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