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Aus diesen Gründen sollte Deutschland in Mali eingreifen

Die französische Militärintervention gegen Islamisten in Mali ist bereits seit drei Tagen in Gange. Die Regierung in Paris äußerte, dass sich die Kämpfer im Osten Malis auf dem Rückzug befänden. Im Westen dagegen seien die Islamisten gut bewaffnet. Trotzdem soll ein schnelles Ende her.

Deutschland signalisierte bereits, dass man den Einsatz Frankreichs politisch und logistisch unterstützen möchte. Allerdings gibt es einige Gründe, warum die Bundeswehr dort eingesetzt werden sollte. So bedroht ein zerfallener Staat Mali unter Herrschaft von Islamisten die Sicherheit in Europa.

In Mali befinden sich derzeit 350.000 Menschen auf der Flucht vor den Unruhen. Menschenhandel und Bandenkriminalität breiten sich aus und der Konflikt könnte auf die insgesamt sieben Nachbarländer übergreifen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Aus, Mali, Eingriff
Quelle: www.n-tv.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2013 06:56 Uhr von Borgir
 
+6 | -11
 
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Aus humintären Gründen sollte man natürlich eingreifen. Auch um zu verhindern, dass der Konflikt übergreift, Mali ist nunmal ein Binnenland mit zahlreichen angrenzenden Ländern.
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15.01.2013 07:28 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -8
 
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"Im Westen dagegen seien die Islamisten gut bewaffnet."

Die haben nichtmal Nachtsichtgeräte.
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15.01.2013 07:53 Uhr von friend61
 
+12 | -4
 
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Es sollen Soldaten aus humanitären Gründen nach Mali, aber dabei wird es nicht bleiben,man denke nur an den Kosovo und Afghanistan.
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15.01.2013 08:03 Uhr von uhrknall
 
+15 | -5
 
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Für sowas ist auch immer Geld da...
Und wenn der Westen eingreift, wird es regelmässig nur schlimmer statt besser. Meist wird die Lage übertrieben oder sogar falsch dargestellt, nur damit man einen Grund hat, irgendwo einzumarschieren.

Ich lasse mich nicht zweimal belügen - und zehnmal schon gar nicht.
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15.01.2013 08:09 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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@uhrknall

Ist es im Kosovo etc. jetzt eigentlich schlimmer als zu den Zeiten der Säuberungen?
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15.01.2013 08:24 Uhr von TausendUnd2
 
+3 | -0
 
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@Dracultepes
jemand mit krankem Sinn für Humor würde jetzt schreiben:
"Nee, jetzt ist´s ja sauber."

(Zum Glück hab ich einen recht gewöhnlichen Sinn für Humor.)

[ nachträglich editiert von TausendUnd2 ]
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15.01.2013 08:35 Uhr von killerkalle
 
+10 | -6
 
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3 GRÖSSTES GOLDVORKOMMEN DER WELT entdeckt und ZACK SPRUDELT ES SO VOR ISLAMISTEN ...ein schelm der ...
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15.01.2013 08:52 Uhr von Rootmachine
 
+4 | -1
 
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Ich bin ja wirklich gespannt ob nun auch die Türkei die anderen Staaten unterstützt. Nicht falsch verstehen, ich bin ein Freund von vielen Türken, aber es interessiert mich ob Herr Erdogan genauso schnell "ich helfe" wie "helft uns an der syrischen Grenze" sagen kann. Zumal ein Staat wie die Türkei in islamisch geprägten Regionen die anderen Truppen mehr als gut unterstützen könnten.
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15.01.2013 09:33 Uhr von Shifter
 
+4 | -6
 
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Es gibt keine Gründe in andere Länder zu marschieren.
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15.01.2013 09:44 Uhr von dagi
 
+4 | -2
 
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ja wie immer, die bundeswehr rückt aus zum brunnenbohren und mädchenschulen zu bauen !! die sicherheit der EU wird in mali verteidigt !!! verlogenes pack, für einen kindergartenplatz ist kein geld da, aber zum kriegspielen immer !!
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15.01.2013 10:11 Uhr von Chuzpe87
 
+2 | -0
 
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Die kommen ja immer näher. Irgendwann wird Malle ne Gefängnisinsel.
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15.01.2013 10:16 Uhr von arbeitsloser1
 
+3 | -2
 
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15.01.2013 10:54 Uhr von basusu
 
+3 | -5
 
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Die malische Regierung wurde seinerzeits von Frankreich gewaltsam an die Macht geputscht. Die Tuareg-Rebellen wollen eine nachvollziehbare Absetzung des illegitimen Franzen-Regimes und die Revidierung der willkürlichen Kolonialzeit-Grenzlinien.

Frankreich geht es um den Erhalt des malischen Regimes, zwecks Sicherung von Uran- und Goldlieferungen.

Mali ist eine der größten Goldproduzenten Afrikas und hat immense Vorkommen an Uran.

Die Friedensnobelpreisträger der EU mit dem "Sozial"isten Hollande an der Spitze tun das was sie am besten können: unter Lügen und Krieg Länder ausbeuten.
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15.01.2013 10:56 Uhr von Brotmitkaese
 
+3 | -1
 
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Der eigentliche Grund für eine einmischung der EU in Mali ist der Uranabbau.

Vorallem die Franzosen können dort sehr billig Uran für Atomkraftwerke kaufen.

Wie immer wirtschaftliche gründe für eine Millitärintervention in anderen Ländern!
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15.01.2013 11:27 Uhr von architeutes
 
+6 | -2
 
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@basusu
Und die Islamisten wollen was ?? Frieden, Gerechtigkeit,dem Menschen ein Wohlgefallen ?? im Namen Gottes ??Ich denke der Mann auf der Strasse ist eher froh in Zukunft nicht islamistisch beglückt zu werden.
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15.01.2013 13:11 Uhr von Faceried
 
+2 | -1
 
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@Rootmachine

Warum soll Türkei nun da mit Eingreifen? Nur weil Deutschland es tut? Als ob die Türkei nichts besseres zu tun hat.

Und da Frankreich nur ihre Uran- und Goldlieferungen schützen will, sehe ich keine Notwendigkeit da einzugreifen.
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15.01.2013 14:26 Uhr von architeutes
 
+3 | -2
 
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@Faceried
Der Großteil der Exporte 1/3 geht nach China ,danach folgt Pakistan mit 10%.
Frankreich "liefert"seine Güter in die Region ,und nicht umgekehrt.Hier sieht man wieder wie eine Geschichte auf den Kopf gestellt wird.Zuerst kam die beliebte Frage "gibt es dort Öl?" nein ,dann erwähnt jemand Gold ,und später Uran .Und dann folgt automatisch das Frankreich dort plündern will.Also nochmal der Großteil geht nach China ,die damit sicher auf Seiten Frankreichs stehen ,deshalb hört man ja nichts.
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15.01.2013 18:48 Uhr von dummundstruppig
 
+0 | -1
 
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bezieht frankreich nicht das uran aus mali?
mit irgendwas müssen die atomkraftwerke in frankreich ja laufen...
wahrscheinlich werden die französischen bodentruppen nur die uranmine sichern...
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15.01.2013 19:34 Uhr von a.j.kwak
 
+1 | -1
 
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frankreich bezieht zumindest uran aus dem nachbarstaat niger, der auch droht in mitleidenschaft gezogen zu werden. also ich glaub da nicht an nen zufall...

http://www.spiegel.de/...
zitat:"Frankreich hat 58 Reaktoren, sie liefern den Großteil des Stroms für das Land, und der Brennstoff dafür kommt aus Niger. Das Land ist einer der größten Uranlieferanten der Welt und für die Atomindustrie in etwa das, was Saudi-Arabien für die Erdölindustrie ist."

http://www.dw.de/...
zitat:"Islamisten beherrschen den Norden Malis - voraus ging der Verrat an den Tuareg-Rebellen. Deren Stammesbrüder im benachbarten Niger fürchten nun ein Übergreifen des Konflikts auf ihr Land."

[ nachträglich editiert von a.j.kwak ]
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16.01.2013 01:25 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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Interessanterweise lässt ASuR allzu gerne hinreissen, auf die westliche Doppelmoral hinzuweisen, ignoriert aber VOLLKOMMEN, das die Franzosen a) auf Bitten der malischen Regierung und b) mit Rückendeckung des UNSC der eben NICHT nur westlich besetzt ist in Mali aktiv wurden.

Aber man kann es sich ja einfach machen und den Kinderatlas auf der Seite "Rohstoffe" aufschlagen. Das ist ja heutzutage vollkommen ausreichend für "egal was".


...und am Rande: Als es losging, habe ich genau das vorrausgesagt. Ganz egal, um was es geht, die Geschichte wird auf dem linken, grünen, pazifistischen und VT-Flügel die üblichen Reflexe hervorrufen. "Gibt es eigentlich Rohstoffe in Mali?" war meine Abschlussfrage. Glückwunsch. Self-fulflilling Prophecy.

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