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Womit der Duden sich über so manchen Sprach-Unsinn beschäftigen muss

Es klingt zunächst sprachlich gesehen unmöglich: Die anscheinend zunehmend benutzte Bezeichnung "Vorständin" wird vermutlich in der nächsten Ausgabe des Duden aufgenommen. "Sprache ist der Schrift stets voraus", deshalb ist der Duden gezwungenermaßen um Aktualisierung bemüht.

Schwierig gestaltet sich die Erneuerung der Wortschöpfungen, wenn die Gleichstellung der Geschlechter solche "Blüten" hervorbringt, wie eben "Vorständin". Bei Siemens war man sich jedoch einig, dass die Personal-Chefin auch weiter "Vorstand" genannt werden soll.

Selbst Redakteure, die, wie beispielsweise bei der Süddeutschen Zeitung, täglich mittels Sprache ihr Brot verdienen, bezweifeln durch "Erfinden neuer Wörter" eine Verbesserung in Sachen Gleichstellung. Immerhin existieren derzeit lediglich 15 Frauen in deutschen Dax-Konzernen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Wort, Unsinn, Duden
Quelle: www.sueddeutsche.de

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