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Immer häufiger Bankabfragen durch Behörden

Wie Peter Schaar, der Bundesdatenschutzbeauftragte, jetzt bekannt gegeben hat, ist die Zahl der Bankabfragen im Jahr 2012 durch Behörden auf 72.600 angestiegen.

Behörden können seit dem Jahr 2005 automatisiert auf den Namen sowie die Adress- und Geburtsdaten von Bankkunden zugreifen. Allerdings erfolgt ein Zugriff auf Bankkonten durch Finanzämter, BAföG-Ämter oder die Arbeitsagentur erst, wenn Angaben bei der Steuererklärung nicht korrekt sind.

Peter Schaar kritisiert aber, dass die Zahl der Abfragen, welche im Jahr 2005 noch bei 9.000 lag, immer stärker zunimmt und auch der Kreis der Abfrageberechtigten erweitert wird.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Daten, Behörde, Datenschutz, Anzahl, Bankdaten, Abfrage
Quelle: nachrichten.t-online.de

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15.01.2013 01:30 Uhr von Ic3frog
 
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"Allerdings erfolgt ein Zugriff auf Bankkonten durch Finanzämter, BAföG-Ämter oder die Arbeitsagentur erst, wenn Angaben bei der Steuererklärung nicht korrekt sind. "

Das kann ich schonmal direkt verneinen. BAföG-Ämter prüfen stichprobenartig OB die Angaben korrekt sind indem sie bis zu 3 Jahre vorher in den Abschlüssen des Betroffenen nach Gewinngutschriften suchen. Gibt es welche muss man diese erklären.
Ich traue den Jungs allerdings zu, dass sie einfach jeden checken. Jedenfalls war das bei jedem BaföG-Empfänger so, den ich kenne. Ich finde nur weil man Zuschüsse beantragt heißt das nicht, dass man dem Staat einen Freifahrtsschein für seine Bankgeschäfte ausstellen muss!

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