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Mali: Guido Westerwelle stellt keine militärische Unterstützung in Aussicht

Nachdem Frankreich in Mali einen militärischen Einsatz gegen Islamisten begonnen hat, äußerte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle, dass es von Deutschland keinesfalls militärische Unterstützung geben wird. Die USA und Großbritannien sicherten Frankreich bereits Unterstützung zu.

"Wenn Frankreich Hilfe braucht im Zusammenhang mit dem Lufttransport, muss Deutschland Unterstützung leisten", äußerte dagegen der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Arnold. Arnold sagte weiter, dass europäische Sicherheitsinteressen in Mali gefährdet seien.

"Wenn wir in Europa zu einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik stehen, können wir uns keinen Unilateralismus leisten", so Arnold weiter. Unterdessen berät der UN-Sicherheitsrat am heutigen Montag über die Lage in Mali.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Guido Westerwelle, Unterstützung, Aussicht, Mali
Quelle: www.n-tv.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2013 07:50 Uhr von Borgir
 
+6 | -4
 
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Na, was gibt es denn da wieder zu verteidigen? Welche Ressourcen hat Mali denn, die sich zu holen lohnen? Richtig, gar nichts. Deswegen wundert einen das Eingreifen schon ein wenig um ehrlich zu sein.
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14.01.2013 09:00 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -6
 
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Ich muss ehrlich sagen, Westerwelle galt für mich immer als Mann ohne Charakter und zu sehr klientelbehaftet... aber die wichtigen Entscheidungen, die er als Außenpolitiker Deutschlands bis jetzt getroffen hat, zeugen davon dass er echt Eier hat... Man mag glauben was man will, ich jedoch gehe ganz stark davon aus, dass seine Entscheidung gegen den Libyen Einsatz der Bundeswehr, den USA gar nicht gefallen hat. Sieben Tage später war er nicht mehr Parteichef.
Wenn Washington sich für den Wahnsinn entschieden hat, müssen gefälligst alle mitziehen... und für das Gegenteil hat Westerwelle sich entschieden. Hut ab.
Und nun ist es wieder das gleiche Thema.... ein "Einsatz zum Schutz gegen Al-Kaida Terroristen in Mali" ... *lach*

Al Kaida wird von den USA seit Afghanistan als Söldnertruppe auf der ganzen Welt eingesetzt (Afghanistan/Mudshahedeen- Bosnien/UCK - Libyens Rebellen - Syriens Rebellen), um Staaten zu destabilisieren. Uns erzählt man dann, dass die USA/NATO die betroffenen Staaten vor Al-Kaida schützen müssen...

Alles dummes Geschätz. Es geht einizg darum, China das Wasser in Afrika abzugraben, damit die USA nicht ihren Führungsanspruch in der Welt verliert... um mehr geht es nicht. Rein wirtschaftliche und geopolitische Interessen sind hier die treibende Kraft... und selbstverständlich darf anschließend in den betroffenen Ländern, nur eine USA-hörige Regierung an die Macht kommen... Zur Not tun es auch hirnkranke Diktatoren, wie die Geschichte eindrucksvoll beweist.

Und ich bin stolz darauf, dass wir NEIN zu diesem sinnlosen Morden und Abschlachten im Sinne der Washingtoner Mafiabande sagen.
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14.01.2013 09:15 Uhr von malehrlich2012
 
+3 | -1
 
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wen will er denn da auch hinschicken...da man ja bekanntlich die ganze bundeswehr verkleinert hat,bleibt da nicht mehr viel auswahl...selbst die gruppen die bald in die türkei gehen müssen,haben doch zu tun ihr kontingent abzudecken...es ist ein wahnwitz unserer politiker unsere soldaten immer irgentwo ins ausland zu entsenden,von den kosten die es hier gilt abzudecken mal ganz zu schweigen...

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