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Karl-Theodor zu Guttenberg gibt "erhebliche Defizite" während der Finanzkrise zu

In einem Gespräch mit der Zeitung "Sonntag" ging der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg auf einige seiner im Nachhinein erkannten Fehler ein. Er habe nun die Zeit genutzt "aus den eigenen Fehlern zu lernen" und sich inzwischen eingehender mit der Finanzwelt befasst.

Die damalige weltweite Finanzsituation (von 2007) "war selbst in den Regierungskreisen begrenzt", was deren Erkenntnisse darüber betraf. "Auch mir war bewusst, dass ich erhebliche Defizite hatte", so sein Eingeständnis.

Was die Zukunft für Europa anbelangt, werden "die Schwierigkeiten Europas uns noch Jahre begleiten". Seine Rückkehr aus den USA nach Deutschland ist derzeit noch, was den Zeitpunkt und sein Engagement dann anbetrifft, unklar. Zurück kommen wird er auf jeden Fall, das sei sicher.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Fehler, Finanzkrise, Karl-Theodor zu Guttenberg, Geständnis
Quelle: www.wirtschaft.ch

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2013 21:38 Uhr von Katzee
 
+6 | -0
 
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"Die damalige weltweite Finanzsituation (von 2007) "war selbst in den Regierungskreisen begrenzt", was deren Erkenntnisse darüber betraf. "

Und trotzdem haben die Politiker in blindem Aktionismus einen Mist nach dem anderen verzapft anstatt sich erst einmal durch Eyperten informieren zu lassen. Aber das ist ja nichts Neues. Selten basieren politische Entscheidungen auf Fachwissen, fast immer auf Lobby-Drängen.
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13.01.2013 22:37 Uhr von DieNachdenkliche
 
+6 | -1
 
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Ah, der Baron möchte auch mal wieder in die Medien? Hat er Angst, dass ihm seine Hausfrau (wie dem Wulff) auch noch stiften geht, nachdem er so bedeutungslos geworden ist?

Ach ja: Ahnung davon, daß das Finanzcasino und der Euro uns allen einmal um die Ohren fliegen wird, hatten auch damals schon viele. Namentlich fällt mir da Oskar Lafontaine ein, der schon 1998 die Banken regulieren wollte und dafür von seiner Partei (damals SPD) gemobbt wurde - bis er dann hinschmiss.

Auch Gregor Gysi hat schon 1998 auf die Probleme der Euro-Zone hingewiesen, wie Joachim Starbatty (einer der ESM-Kläger) ja bei seiner Recherche in alten Bundestagsdokumenten aufdeckte.

Zitat Gysi: "Alle würdigen am Euro, dass sich die Exportchancen Deutschlands erhöhen würden. Wenn das dann so ist, dann müssen doch andere Produktionsunternehmen in anderen Ländern darunter leiden. Anders ginge es doch gar nicht. Das heißt, wir wollen den Export Deutschlands erhöhen und damit die Industrie in Portugal, Spanien und anderen Ländern schwächen. Die werden verostdeutscht, weil sie diesem Export nicht standhalten können. Das werde Europa spalten."

http://www.faz.net/...

Aber in Mode waren ja schliesslich so gekaufte Lobbyisten wie Friedrich Merz, der heute seine Taschen bei genau den Finanzklitschen aufhält, denen er vorher prima Gesetze bastelte. Und heute macht das ein Steinbrück fast genauso. Und ein Guttenberg verteidigt das alles auch noch, indem er sagt, dass man das alles ja nicht hätte ahnen können.

Unerträglich.

[ nachträglich editiert von DieNachdenkliche ]

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