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Bereits 1.000 Korruptions-Verfahren gegen Ärzte

Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat jetzt bekannt gegeben, dass die Bundesärztekammer in den vergangenen Jahren fast 1.000 Ermittlungsverfahren gegen Ärzte eingeleitet hat, weil der Verdacht der Korruption bestand.

Bei 480 Fällen davon handelt es sich um sogenannte Ratiopharm-Fälle, bei welchen Ärzte bewusst Medikamente vom Pharmakonzern Ratiopharm verschrieben, um entsprechende Provisionen zu erhalten.

Montgomery weist daraufhin, dass so etwas nicht mit dem ärztlichen Berufsrecht vereinbar ist und bereits 163 Ärzte, welche bevorzugt Ratiopharm-Produkte verschrieben, bestraft wurden. Der Bundesgerichtshof jedoch entschied, dass Ärzte, die Schmiergelder annehmen, nicht strafbar handeln.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arzt, Verfahren, Korruption, Ratiopharm
Quelle: www.stern.de

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13.01.2013 18:34 Uhr von Venytanion
 
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" Der Bundesgerichtshof ... entschied ...dass Ärzte, die Schmiergelder annehmen, nicht strafbar handeln. "
Das ist ja auch normal.
Jede andere Entscheidung würde ja auf Schlag sämliche Politiker den Sesseln katapultieren^^

[ nachträglich editiert von Venytanion ]

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