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Gesetz gegen Stress am Arbeitsplatz?

Viele Menschen haben das Gefühl mehr zu arbeiten als sie Freizeit haben, was bei diesen Stress erzeugt. Müssen sie jetzt durch ein Gesetz geschützt werden? Stress, vor über zwei Millionen Jahren Jahren durch die Evolution hervorgebracht, half den damaligen Menschen bei der Flucht oder im Kampf.

Heutzutage kann dieser Stress durch solche Dinge nicht mehr abgebaut werden, dieser richtet sich schließlich gegen den eigenen Körper. Dies führt vermehrt zu psychischen Krankheiten.

Jetzt fordert NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD), mehr gesetzlichen Druck auf die Arbeitgeber, denn nur wenige von ihnen würden darauf achten ob ihre Arbeitnehmer psychisch überlastet sind.


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WebReporter: kamikaze74
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gesetz, Arbeitsplatz, Stress
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2013 11:24 Uhr von quade34
 
+4 | -14
 
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13.01.2013 11:35 Uhr von newschecker85
 
+12 | -1
 
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oh backe, wenn das wirklich durchkommt, hat mein AG ein gewaltiges Problem

ich würds begrüßen. Allein was man mit mir vergangene Woche abgezogen hat, wechsel ich die firma. Ich bin ein Mensch und kein Sklave
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13.01.2013 11:44 Uhr von Mailzerstoerer
 
+5 | -0
 
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Ist denn noch Sommer(loch) ein Gesetz gegen STRESS- wer bitte soll das durchsetzen und auch kontrollieren?
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13.01.2013 12:00 Uhr von Schlauschnacker
 
+10 | -0
 
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Leute einstellen, Überstunden verbieten und mich an meinen freien Tagen nicht anfordern, weil ein Kollege krank geworden ist. Schon sinkt mein Stresspegel auf null.
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13.01.2013 12:18 Uhr von djferior
 
+5 | -0
 
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gibt doch schon ne menge Gesetze, nur niemand hält sich dran...
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13.01.2013 12:55 Uhr von c3rlsts
 
+10 | -2
 
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Ein großer und richtiger Schritt in unserer heutigen automatisierten Welt wäre es z.B. mal die maximale wöchentliche Beschäftigung auf 32 Stunden ohne Ausnahmen festzulegen.
Dadurch wären viele Arbeitgeber auch gezwungen mehr Arbeitnehmer einzustellen, um ihre Produktivität zu halten, was wiederum weniger Arbeitslose bedeuten würde.

Aber nein, das würde uns ja wieder im internationalen Vergleich massiv beeinträchtigen! Meine Güte, wie ich Globalisierung hasse.

[ nachträglich editiert von c3rlsts ]
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13.01.2013 13:32 Uhr von humantraffic
 
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@c3rlsts
ich glaube nicht, dass sich das jeder arbeitgeber leisten kann, einfach mal die arbeitszeit zu kürzen und dann noch mehr leute einzustellen...
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13.01.2013 13:43 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+3 | -3
 
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@newschecker85
"Ich bin ein Mensch und kein Sklave"

Vermutlich war dein Chef so zu dir, weil du noch nicht bemerkt hast, dass Sklaven auch Menschen sind, oder waren...naja, es gibt sie eigentlich immer noch, wenn man mal genau hinschaut, der wollte dich eben auch zu einem machen, in China funktioniert es schliesslich auch, deswegen lassen so viele Firmen dort ihre Artikel fertigen, durch Sklaven wird man reich lol

Und Deutschland mit seiner Leiharbeiter-Scheisse und den unterschiedlichen Löhnen, für gleiche Arbeit, ist auf dem besten Weg dahin.

Aber sonst hast du eigentlich recht :)
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13.01.2013 13:47 Uhr von quade34
 
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Stress haben meist hochqualifizierte Menschen, weil sie die Arbeit für fehlende Fachkräfte mit erledigen müssen. Die Stellenausschreibungen betreffen doch die Fachkräfte. Es gibt sie einfach nicht.
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13.01.2013 14:51 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -2
 
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@quade34
soein blödsinn.. es gibt genug Fachkräfte, viele Unternehmen wollen nur nicht den angemessenen Preis für Fachkräfte bezahlen, dann kommen Aushilfen, Zeitarbeiter und die wichtige Arbeit wird auf die paar Fachkräfte abgewälzt...

Es gibt vielleicht nicht die Fachkräfte, die manche Unternehmen gerne hätten á la Diplom, 10 Jahre Berufserfahrung, auch im Ausland, nicht älter als 22 Jahre, Single, keine Kinder, auch NIE den Wunsch kinder und/oder Frau zu haben, Bereitschaft zur Mehrarbeit, Bereitschaft umzuziehen, 45 Stunden die Woche bei 2000 Brutto..
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13.01.2013 17:38 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -2
 
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@Quade
"Stress haben meist hochqualifizierte Menschen, weil sie die Arbeit für fehlende Fachkräfte mit erledigen müssen."

Lol.....so etwas wie Termin/Zeitdruck gibts selbst bei LKW-Fahrern, die nicht mal was daran ändern können und trotzdem die Schuldigen sind ^^
Ist ja kein "Stress", da unterqualifiziert, oder wie ?

Oder Maler, die als letztes in nen Neubau kommen, alle anderen sich vorher Zeit gelassen haben, weil der Maler eh der Letzte ist, der in das Haus kommt und am nächsten Tag die Schlüssel, bei der Schlüsselübergabe, den Besitzern geben muss, eben weil der Termin schon zuvor festgelegt wurde.
Was soll das den Elektriker stören, der arbeitet ja vorher in dem Haus, den letzten beißen die Hunde, muss der Maler eben schneller arbeiten, wenns sein muss auch die Nacht durch, der Chef hat gesagt lol

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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13.01.2013 18:52 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -0
 
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Und die Arbeit an einem Fliessband ist natürlich auch sehr sexy, immerhin kann man da der Maschine zeigen, dass man mithalten kann :)

Wer erzählt da was von Stress, das kann man ruhig sportlich betrachten in diesem Fall ^^

So nebenbei gibts da sogar ne eigene Krankheit für, die man dadurch bekommen kann.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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13.01.2013 19:49 Uhr von generalviper
 
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@ Bibabuzzelmann :

Der Elektriker ist der erste auf einer Baustelle (Er muss im Fundament die Erdung setzen) und auch der letzte: Er muss die Abdeckungen der Schalter und Steckdosen aufsetzen, vorzugsweise nachdem der Maler gestrichen hat. ^^

Zum Thema:
Es gibt ein Gesetz gegen Stress: Das Arbeitsschutzgesetz. Und in vielen Bereichen gibt es noch einen Tarifvertrag.
Dort stehen so Sachen wie 40 Stunden Woche, maximal 10 Stunden am Tag arbeiten, 11 Stunden Ruhepause, und so weiter.

Das die Arbeitnehmer bedingt durch das schöne Wort "Arbeitsplatzsicherung" sich daran nicht halten, wird auch durch ein neues Gesetz nicht unterbunden.

Die wenigsten Leute trauen sich doch heute in einer Firma noch dem Chef zu widersprechen. Stattdessen werden 60 Stunden gekloppt, und der Frust irgendwo anders herausgelassen (Familie, Kneipe, Drogen, Alkohol, usw.)

Statt eines Gesetzes gegen Stress, sollten die lieben Politiker mal die Augen für die Realität öffnen, und sehen, dass in der heutigen Zeit der Arbeitnehmer in den Augen des Arbeitgebers nur noch in Effizienz bewertet wird.

Je mehr Geld ein Arbeitnehmer für den Arbeitgeber erwirtschaftet, desto besser. In den wenigsten Unternehmen gibt es noch eine persönliche Bindung. Es zählen nur noch Gewinnmaximierung. Und das ist etwas, was eine Gesellschaft zugrunde treibt.
Wenn Väter ihre Familie nicht mehr sehen, und trotzdem von dem Geld eben diese nicht ernähren können, nennt man dies Stress.

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