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USA: 25 Jahre Haft für Zwölfjährigen - Fall beschäftigt Oberstes Gericht

Der Fall des zur Tatzeit zwölfjährigen Paul Gingerich, welcher vor zwei Jahren von einem Bezirksgericht des US-Bundesstaates Indiana zu 25 Jahren Haft wegen Beihilfe zum Mord verurteilt wurde (ShortNews berichtete), beschäftigt jetzt das Oberste Gericht des Staates.

Der Generalstaatsanwalt von Indiana forderte den Supreme Court auf zu entscheiden, ob der Junge einen neuen Prozess bekommt. Ein Bezirksrichter hatte nur eine Woche nach seiner Verhaftung entschieden, dass der Zwölfjährige vor Gericht als Erwachsener behandelt werde.

Seine Anwältin sagte, dass Paul noch ein kleiner Junge sei und dass ein lokaler Richter in seinem Fall falsch vorgegangen sei. Das Verhalten der Generalstaatsanwaltschaft bezeichnete sie als skandalös.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Haft, Junge, Fall, Oberstes Gericht
Quelle: www.wane.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2013 10:06 Uhr von Kamimaze
 
+4 | -3
 
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Das scheint wirklich eine Never-Ending-Story zu sein! Im Dezember hieß es noch, der Fall wird neu aufgerollt und er bekommt einen neuen Prozess, doch gegen diese Entscheidung hat wohl die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt und den Supreme Court angerufen, daher die Empörung der Anwältin von Paul.

News vom Dezember: http://www.shortnews.de/...
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12.01.2013 10:34 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -22
 
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12.01.2013 10:58 Uhr von Mailzerstoerer
 
+16 | -19
 
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Knallhart so müssten bei uns auch mal die jugendlichen Straftäter bestraft werden, dann gäbe es weniger Delikte in so manchen Kiezen!
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12.01.2013 11:49 Uhr von trakser
 
+8 | -4
 
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> Andererseits war er erwachsen genug jemanden zu erschiessen.

Ich verstehe dieses Kommentar nicht. Jemanden zu erschießen hat doch nichts mit "erwachsen sein" zu tun.

Mit dem Argument, das die Begehung einer Straftat eine besondere geistige Reife erfordert (namlich die eines Erwachsenen), hebelt man das komplette Jugendstrafrecht aus.
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12.01.2013 12:36 Uhr von trakser
 
+2 | -1
 
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> Sollte man ihn tatsächlich für voll verantwortlich machen,
> dann muss man 12-Jährigen auch das volle Wahlrecht
> geben.

Einen kleinen Unteschied gibt es dann doch. Das Wahlrecht gilt für alle Bürger (ab einem gewissen Alter, falls es nicht aberkannt wurde). Ob jedoch ein Kind nach Erwachenenstrafrecht verurteilt wird, wird im Einzellfall entschieden.

Trotzdem +1 von mir.

[ nachträglich editiert von trakser ]
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12.01.2013 14:19 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -1
 
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@tsunami13

> "Genau habe ichs nicht gelesen. Wenns also kein Unfall war (beim Spielen mit der Waffe ists losgegangen)."

Das ist der Hintergrund des Falls:

--> http://www.shortnews.de/...
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12.01.2013 14:32 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -3
 
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@Blob_Barker

> "was wir brauchen sind viel härtere strafen"

Hm. Wie wär´s mit Boot-Camps für kleine Kiffer...???
Kein Witz, gibt´s alles:

--> http://www.youtube.com/...
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12.01.2013 19:47 Uhr von kamikaze74
 
+1 | -1
 
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Die spinnen die US-Amis!
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13.01.2013 01:30 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"Genau, deshalb ist in den USA Jugendkriminalität völlig unbekannt und die Strassen in den Großstädten sind sicher wie Fort Knox, lol. "

Schon mal überlegt wie hoch die Kriminalität wäre wenn die die Straftäter in den USA so bestrafen würden wie hier? Wenn selbst die Strafen nicht mehr abschrecken? ^^
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13.01.2013 19:43 Uhr von Hawk2013
 
+1 | -0
 
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Ich drücke ihm die Daumen das er eine faire Verhandlung bekommt.Gut das er eine hochkarätige Anwältin hat.

Er besucht im Gefängniss die Schule , gilt als einer der besten Schüler ,schreibt gute Noten.
Seine Punkte die er sich für gutes benehmen verdient tauscht er nicht für Videospielzeit ein ,sondern um mehr Besuchszeit mit seiner Familie zu haben.

Trotz der sehr ausweglosen Situation zieht er das durch... da ist noch Hoffnung für den Jungen ich hoffe der Richter erkennt dies.

Er war an etwas schlimmen beteiligt und verdient eine harte Strafe. Aber ihn als Erwachsenen zu behandeln ist absurd.

[ nachträglich editiert von Hawk2013 ]
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15.01.2013 06:23 Uhr von Hawk2013
 
+2 | -0
 
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Und es geht weiter


10 Jähriger wegen Mordes an gewalttätigen Nazi Vater schuldig befunden.
http://www.spiegel.de/...

Wenn in den USA ein Weißer einen Schwarzen erschiesst ist es fast schon automatisch Notwehr, wenn aber ein KIND seinen Vater erschiesst um nicht mehr der Gewalt und auch sexuellem Missbrauch ausgesetzt zu sein , der Vater zudem noch ein bekannten Führer einer Naziorganisation ist, dann ist es natürlich keine Notwehr. ECKELHAFTES LAND USA

[ nachträglich editiert von Hawk2013 ]
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15.01.2013 18:26 Uhr von OceanEvil
 
+0 | -0
 
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Skandalös, im wahrsten sinne des Wortes, oder

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