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Bundesregierung verschenkt Strom an andere Länder

Die deutsche Bundesregierung muss Strom ins Ausland verschenken, um das Stromnetz zu schützen. Denn durch den massiven Ausbau der Solar- und Windenergie wird Deutschland zu einem Stromexporteur.

Das deutsche Stromnetz kann den ganzen erzeugten Strom gar nicht mehr aufnehmen. Denn um das Netz zu schützen, muss man den Überschuss verschenken, damit man einen Zusammenbruch verbeugt.

Wenn Deutschland die abgeschalteten acht Atomkraftwerke noch hätte, wäre die Situation sogar noch drastischer.


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WebReporter: paddeyxxl
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Wirtschaft, Ausland, Strom, Bundesregierung
Quelle: www.morgenweb.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2013 21:52 Uhr von Crawlerbot
 
+39 | -0
 
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Die sollen mal den Strom 90% billiger machen, dann lass ich auch alles Laufen was Strom kostet, so wird es nie eine Überschuss geben.
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11.01.2013 21:55 Uhr von Jlaebbischer
 
+27 | -6
 
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Das kann doch gar nicht sein!

Ich traue mich ja schon gar nicht mehr, die Zimmerbeleuchtung einzuschalten, weil es ohne die AKW doch zu ständigen Netzausfällen kommen wird!!!
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11.01.2013 22:04 Uhr von Exilant33
 
+14 | -5
 
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Zu "verschenken", Ich glaub Ich träume, wat?!! Wie wers mal mit Senkung der Kosten an die Bürger und dazu noch, den überschüssigen Strom zu verkaufen um wenigstens ein bisl Kohle wieder rein zubekommen den wir bekanntlicher weise an die Griechen verschleudert haben! Die haben doch echt nen Ar.... offen??!!!

p.s Hab vergessen zu sagen, nur als Bsp. gedacht!

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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11.01.2013 22:27 Uhr von Sonny61
 
+4 | -3
 
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So funktioniert halt der Kapitalismus!
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11.01.2013 22:27 Uhr von harzut
 
+8 | -2
 
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@unique + crawler
und können dann den Politikern in ihren Ausichtsräten keine üppigen Boni mehr auszahlen.
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11.01.2013 23:26 Uhr von Katzee
 
+6 | -2
 
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Das ist doch nicht Neues. Seit Monaten ist bekannt, dass wir unseren Stromüberschuss verschenken und zu Zeiten der Knappheit teuren Strom aus dem Ausland einkaufen.
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12.01.2013 00:12 Uhr von wrazer
 
+2 | -1
 
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Deutschland war schon immer ein starker Stromexporter, das Problem ist nur, das die großen Unternehmen sich weigern alte Kraftwerke vom Netz zu nehmen. In diesem Sinne warum verschenkt Deutschland? Sind es nicht die Unternehmen?
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12.01.2013 00:13 Uhr von Gorli
 
+4 | -1
 
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Jahr 2000: Lasst uns wege finden den Stromverbrauch der Umwelt zuliebe zu senken

Jahr 2013: Lasst uns brainstormen, wie wir den Strom verbraten können.

Im ernst, sollen die doch einfach ein Thermalbad irgendwo in Deutschland bauen und wenns mal zuviel Strom gibt heizen wir das Wasser mal ordentlich ein.
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12.01.2013 01:51 Uhr von mr.sky
 
+6 | -0
 
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Angebot und Nachfrage lernt doch jedes Kind???

Ich verstehe das nicht. Betrachten wir das ganze mal ganz nüchtern und auf einem sehr einfachem Level.

1) Ich habe eine (verderbliche) Ware in Überschuss und fahre mit ihr auf den Wochenmarkt.
2) Andere Händler gleicher Waren sind ebenfalls schon da. Auch sie haben diese in Überschuss.
3) Ich biete meine Ware für 1 Euro an. Ein anderer Händler für 0,80 cent. Wir unterbeiten uns alle 10min.
4) Nach 2h ist der Preis für unsere Ware auf 0,00 gesunken. Wir verschenken sie.
5) Nach weiteren 2h geben wir den Kunden noch 0,50 cent mit dabei, wenn sie unsere Ware nehmen. Egal wie...hauptsache wir werden diese Ware los.

So in etwa verstehe ich das ganze. Man möge "Ware" mit Strom ersetzen.

Wenn das alles nun der Fall ist, warum ZAHLE ich für diese Ware, wenn es doch so sein müsste, dass ICH sie nicht nur kostenlos bekomme sondern auch noch obendrauf einen Obolus erhalte?

Ich verstehe das nicht. Wie sieht es bei euch aus?
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12.01.2013 08:26 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -1
 
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Das ist mehr als typisch. Lieber ans Ausland verschenken, dafür die eigene Bevölkerung abzocken.
Wenn zuviel Strom vorhanden ist: Preise enken verdammt noch mal.
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12.01.2013 09:01 Uhr von ptahotep
 
+0 | -0
 
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@mr.sky
Interessantes Beispiel der Preisregulierung die Du aufgeführt hast, so sollte es eigentlich auch laufen: Angebot-Nachfrage. Im realen Leben nutze ich das auch auf dem Wochenmarkt aus ;) Da habe ich als Kunde schon so manche Preise "gedrückt".
Wie schaut es aber beispielsweise im Supermarkt und in den Discounter aus?
Die Ausschilderung ist eine Einladung an den Käufer diesen Preis als Angebot zu machen. Der ausgezeichnete Preis ist nicht obsolet. Du hast keinerlei Anspruch auf den Preis. Aber jetzt versuch mal einen Preis mit dem Händler, oder dessen Vertreter (KassierIn), auszumachen, so das ein Kaufvertrag zu Stande kommt.
Zu den "Big4"... Laut martwirtschaftlicher Lehre sollte der Preis bei einem Überschuss nach unten gehen, wenn da nicht noch andere Faktoren wären: Die Bevölkerung ist auf Strom angewiesen, das wissen die Erzeuger wie auch auch die Stromnetzbetreiber. Warum sollen die also den Preis an die Privatkunden senken? Die brauchen den Strom so oder so, damit zahlen die jeden Preis. Und versuch mal aus einem anderen Land, beispielsweise aus Frankreich, den Strom zu beziehen. Mit den Transferkosten der Netzbetreiber kommst Du teurer als beim teuersten deutschen Stromerzeuger. So viel zum "freien Markt".
Und schlussendlich: Es ist doch nichts illegales wenn sich die Führungskräfte der "Big4" ab und an "konspirativ" trifft und eine Probleml"lösung" bespricht, oder?
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12.01.2013 09:01 Uhr von ptahotep
 
+3 | -0
 
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@Mona_Lisa
http://www.sueddeutsche.de/...
Seriöser?
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12.01.2013 10:14 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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Leider fehlt die entscheidende Information, wieso es zu den Problemen kommt: Wind- und Solarenergie werden nicht unbedingt dann produziert, wenn man sie braucht, und es fehlt an Energiespeichern.
Es sollte ja jedem einleuchten, dass an einem sonnigen, stürmischen Tag nicht mehr verbraucht wird als normal (--> Überangebot) und dass an einem wolkenverhangenen, windstillen Tag nicht weniger verbraucht wird als normal (--> Problem, den Bedarf abzudecken). Zusätzlich ändert sich nicht nur das Angebot an regenerativen Energien ständig, sondern auch der Bedarf (siehe Link von ptahotep). Andere Kraftwerke können aber nun nicht ständig hoch- und runtergefahren werden, um das auszugleichen.
Auf den Strommärkten ist es nun tatsächlich so, dass Strom je nach Angebot und Nachfrage unterschiedlich kostet (z.B. je nach Tageszeit, aber auch nach Wetter). Für private Verbraucher wäre es aber wohl kaum verständlich, wenn sich ihr Strompreis jede Stunde ändern würde. Deswegen wird der Preis an diese zu einer Art Durchschnittspreis abgegeben.
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12.01.2013 15:56 Uhr von hofn4rr
 
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was muss getan werden?

netze ausbauen, pumpspeicher und gegebenenfalls auch wasserstoff als speicher nutzen.

stink einfach zu verstehen, nur leider mit völlig unfähigen verantwortlichen nicht umsetzbar.

die mehrheit der entscheidungsträger stecken metertief in den ärschen der aktionäre, die bewusst eine energiewirtschaft gegen dezentralisierung und unabhängige energieversorgung betreiben.
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12.01.2013 16:52 Uhr von neminem
 
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Ist doch bei Lebensmitteln auch nichts anderes. Die senken die Preise auch nicht, nur damit sie weniger wegschmeissen müssen.
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13.01.2013 02:01 Uhr von mr.sky
 
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@ptahotep

Ja...in etwa gleich verhält es sich beim Benzin. Einer erhöht die anderen ziehen nach indem die Pächter ihre Umgebung und die dort befindlichen Tankstellen beobachten.
Angebot -> Nachfrage halt. Im Übrigen wissen wir eben auch anhand des Benzinpreis was ganz "plötzlich" mit dem Benzinpreis passiert, wenn Schulferien in dem jeweiligen Bundesland anfange. Komischer weise steigen diese.

Das mit dem Strom...
Hier ist die Politik gefragt. Es kann nicht sein, dass Harz IV erhöht wird, weil u.a. die Stromkosten steigen gleichzeitig D als export Stromweltmeister in der EU gilt. Da stimmt absolut irgendetwas nicht.
Die Politik reguliert ja die Wohnmieten in den Städten. Man darf als Wohnungseingetümer keine überhöhten Mietpreise verlangen. Angeblich aus fast dem selben Grund wie die Sache mit dem Strom nämlich man ist auf eine (bezahlbare) Wohnung angewiesen. Wohnen müssen wir alle irgendwo genauso wie jeder Strom braucht.

Die Politik muss hier diesen Irrsin stoppen und zwar nicht 2015 sondern JETZT.

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