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Quentin Tarantino rastet in Interview über Gewalt in seinem neuen Film total aus

Der Regisseur Quentin Tarantino ist in einem TV-Interview des Senders Channel Four total ausgerastet.

Als ihm der Moderator Krishnan Guru-Murthy kritische Fragen über die Gewalt in seinem neuen Film "Django Unchained" stellte, wollte er diese nicht beantworten. Er sei schließlich nicht der "Sklave" oder "Affe" des Moderators.

Tarantino sagte, er sei nur bereit, einem Bewunderer Fragen über den Film zu beantworten, dies solle schließlich Werbung für "Django Unchained" werden.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Gewalt, Interview, Quentin Tarantino, Filmen
Quelle: www.telegraph.co.uk

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2013 12:11 Uhr von Katzee
 
+27 | -55
 
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11.01.2013 12:44 Uhr von Flutlicht
 
+50 | -14
 
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Man möchte jedes Mal ein großes mediales Thema über Gewalt aus dem Boden stampfen. Kein Wunder, dass er irgendwann mal die Schnauze voll hat. Wurde bestimmt schon 1,000,000x damit konfrontiert.

Sein Werk, sein Ding.
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11.01.2013 12:48 Uhr von Lucotus
 
+69 | -6
 
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Die Gewalt in den Tarantino-Streifen war bisher immer dermaßen übertrieben und selbstironisch inszeniert, die kann man gar nicht ernst nehmen...
Wer das nicht erkennen kann, gehört nicht zum passenden Publikum und sollte vielleicht bei seinen Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen bleiben.
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11.01.2013 12:57 Uhr von stoske
 
+46 | -8
 
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Tarantino zu fragen, warum seine Filme so viel Gewalt zeigen, ist auch eine selten dämliche Frage. Da könnte man auch Hitchcock fragen, warum seine Filme immer so spannend sein müssen oder Russ Meyer, warum denn immer Titten dabei sind. Der Moderator ist offenbar kein Cineast, sondern nur eine dumme Nuss.
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11.01.2013 13:04 Uhr von bo3rn
 
+2 | -4
 
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gewalt gabs schon lange bevor es filme gab...

und so nervig wie (leider immer mehr) moderatoren fragen, ist es kein wunder, dass das irgendwann mal jemand reicht.

kritsche fragen über gewalt sollen an politiker gestellt werden, aber nicht an regisseure.

edit:
@clematis:
warum "leider" dass das wort "nigger" früher verwendet wurde? das war ja nie böse gemeint. es ist schade, dass viele wörter (z.b. tschusch) heute eine negative bedeutung haben.

[ nachträglich editiert von bo3rn ]
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11.01.2013 13:14 Uhr von keakzzz
 
+10 | -1
 
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naja, habt ihr euch das Video überhaupt mal angesehen?

selbstverständlich ist Tarantinos Position ("ich habe mich in der Vergangenheit bereits mehrfach zu dem Thema geäußert") nachzuvollziehen. Genauso steht es doch aber um die Position des Interviewers. Denn auch wenn Tarantino mehrfach betont, daß derartige Interviews nichts mehr seien als "ein Werbespot für meinen Film" hat sein Gegenüber doch eine andere Aufgabe als ihm nur eine Plattform zum Abfeiern seines Werkes zu bieten (insbesondere das dieses Interview wohl im Rahmen einer Nachrichtensendung entstanden ist - deshalb auch der Verrweis des Interviews darauf, daß er gerne "ernste Themen" anschneiden wolle).

wie gesagt, letztlich ist keinem von beiden ein wirklicher "Vorwurf" zu machen.
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11.01.2013 13:15 Uhr von thabowl
 
+4 | -4
 
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genau richtig reagiert!
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11.01.2013 13:26 Uhr von EvilMoe523
 
+5 | -2
 
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Also solche Fragen würde ich an Tarantino´s Stelle auch nicht beantworten...

Er verfolgt immer ein bestimmtes Motiv und oftmals sind seine Filme ironische Anlehnungen an bestimmte Titel und Genres die ihm gefallen und die er auf seine abgedrehte Weise neu interpretiert.

Man muss ihn ja nicht mögen oder gar vergöttern, man muss auch nicht seine Filme verstehen...

Aber dann sollte man es auch lassen, Interviews mit peinlichen abgedroschenen Fragen zu führen, wenn es den Fragensteller eh nicht die Bohne interessiert.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Tarantino 1:1 behauptet hat, nur Bewunderer dürfen ihn fragen stellen. Ich glaube er umgibt sich nur lieber mit Leuten die auch Ahnung von Filmen haben oder sich zumindest etwas vorbereitet haben bzw. mit dem Thema befasst haben und eben nicht mit irgendwelchen Pseudo-Filmkritikern.
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11.01.2013 13:47 Uhr von FrankaFra
 
+8 | -16
 
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Jackie Brown ist sein bester Film.
Reservoir Dogs und Pulp Fiction sind auch gut.
Und From Dusk Till Dawn.

Kill Bill war nichts für mich.

Ich mag das Gangster-Schauspiel lieber, als den Samurai-Kram.
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11.01.2013 14:27 Uhr von sicness66
 
+3 | -2
 
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War doch klar, dass die Frage kommt. Das Gewaltthema ist nach dem jüngsten Amoklauf präsent wie nichts in den USA. Dass er da abkotzt ist verständlich, seine Aussage über Bewunderer nicht.
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11.01.2013 15:03 Uhr von Hallominator
 
+0 | -2
 
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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum ihr euch aufregt. Bei einem Interview geht es nunmal darum, Fragen zum Film zu beantworten und auch wenn er eine Frage schon öfters gehört hat, so gilt das ebenfalls für n Haufen anderer Fragen.
Er wird Zig Interviews gegeben haben, und wer jetzt glaubt, dass sich jeder Interviewer mit den anderen abspricht, damit bloß keine Frage doppelt vorkommt, der sollte nochmal etwas genauer nachdenken.
Tarantino is inzwischen lange genug dabei, um das zu wissen.

Allerdings ist das gar nicht zu vergleichen, zur Gewalt in einem Film und zur Gewalt in einem anderen Film befragt zu werden.

Jeder Film an sich ist erst einmal ein unabhängiges Kunstwerk und somit ist es nunmal wissenswert (für den wirklich interessierten Interviewer), warum gerade in dem Film mit der Handlung so und so viel Gewalt vorhanden ist.

Als Regisseur ist es seine Aufgabe, die Gealt planmäßig in den Film einzuarbeiten und er kann ruhig beantworten, warum dieser verdammte Film seiner Meinung nach so viel Gewalt beinhalten muss.

Deshalb auszurasten ist nicht angebracht.
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11.01.2013 15:45 Uhr von EvilMoe523
 
+5 | -2
 
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@ FrankaFra

From dusk till dawn ist kein Tarantino !
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11.01.2013 16:07 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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Total ausgerastet?? Wo und wann denn? Da war ja unser Rudi (Tante Käthe) um Welten besser!
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11.01.2013 16:16 Uhr von V3ritas
 
+7 | -0
 
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Ich hab das Video gerade gesehen und für mich stellt sich das ganz anders da. Die wollten über den neuen Film sprechen und der Moderator dreht das ganze in eine Grundsatz Diskussion über Gewalt in Filmen und ob Gewalt im Film Gewalt in der Realität fördert. Da wollte Tarantino nicht drüber diskutieren und hat das auch ganz deutlich im freundlichen gesagt. Genauso hat er ihm gesagt, das er schon etliche Male seinen Standpunkt in Interviews deutlich gemacht hat und sich daran nichts geändert hat. Als der Typ dann aber einfach nicht aufhören wollte, hat er ihm, ich finde immer noch im freundlichen, gesagt, das er dazu nichts beantworten will. (I´m shutting your ass down...geil, wieder eine neue Floskel gelernt. :p)

Mich würde es auch nerven, wenn meine Filme immer nur auf die Gewalt reduziert werden. Ich finde die Gewalt in Tarantino Filmen nichtmal so wichtig, die Story passt einfach meistens und ist spannend erzählt. Da ich auch schon Django unchained gesehen hab, kann ich sagen...im Vergleich mit Ingloriuos Basterds oder älteren Filmen, ist der noch recht harmlos. Da wurden sogar, ziemlich untypischer Weise, Sachen ausgeblendet oder in einem Winkel gezeigt, in der man das eigentliche nur erahnen kann.

[ nachträglich editiert von V3ritas ]
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11.01.2013 17:06 Uhr von Borgir
 
+1 | -3
 
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Bewunderer? Kommen da jetzt etwa Allüren raus? Lächerlich, das macht das Bild irgendwie kaputt das ich von dem Mann hatte...
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11.01.2013 17:18 Uhr von Kojote001
 
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@ EvilMoe523
From Dusk till Dawn ist zwar von Robert Rodriguez produziert aber wer sich ein bischen auskennt der weiß das die beiden mehr als dicke miteinander sind und auch Tarantino seine Finger in diesen Film hatte. Das einzige wo ich mitgehe ist das es kein reiner Tarantino ist.

Zu seiner Reaktion kann ich nur sagen, richtig so. Ich kann ihn verstehen wenn ihm solche Fragen irgendwann zum Hals raushängen. Und ich denke mal wenn man ihn normal gefragt hätte, also die Frage hätte gepasst, hätte er sie auch normal beantwortet.
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11.01.2013 18:28 Uhr von magnificus
 
+4 | -0
 
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Eben nicht, Kojote. FromDusktillDawn ist weder von Rodriguez noch Tarantino produziert.
Rodriguez führte Regie und übernahm den Schnitt, Tarantino schrieb das Drehbuch.
Das sie Kumpel sind, weiss wohl jeder Fan.

Wenn schon, denn schon.

Ich bin begeistert von Pulp Fiction. Für mich sein bester Film. Und einer der Besten der 90er.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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11.01.2013 18:58 Uhr von EvilMoe523
 
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@ Kojote001

Es geht aber bei Werken nun mal nicht um Produktion oder um Drehbücher und somit ist From Dusk till Dawn ein (sogar typischer) Rodriguez zumindest hat typische Regie-Merkmale.

Klar sind sie dicke Freunde und machen sehr viel gemeinsam, aber wo kämen wir denn da hin, wenn wir plötzlich die ebenfalls (auf ihre abgedrehte Art und Weise) genialen Werke von Rodriguez plötzlich auch noch Tarantino zuschreiben?

Tarantino schrieb offiziell das Drehbuch und war Darsteller im Film mehr nicht. Wir sagen ja auch nicht, dass Sin City ein Tarantino ist, weil er dort für eine Szene Gast-Regie für einen Dollar drehte. Auch True Romance ist kein Tarantino obwohl es sein Drehbuch war. Und Natural Born Killers zählen wir ja auch nicht dazu.

Und da viele Kaute schon brüllen "Boah geil - Tarantino Film" wenn auf dem DvD Cover steht "Tarantino präsentiert" oder im Fim zuerst Tarantino als Drehbuch-Autor eingeblendet wird, wollte man das schon ganz klar trennen.

Wäre dann noch interessant, wie wie du "Four Rooms" einstufen würdest, wo Tarantino mehr "mit drinnen" steckte als in FDTD nämlich ein Viertel Regie... :D

Fazit: Es ist kein reiner Tarantino und nicht mal ansatzweise einer. Es sei denn du legst offen, welche Szenen da von Tarantino stammen sollen :)

[ nachträglich editiert von EvilMoe523 ]
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11.01.2013 19:10 Uhr von DerKaktuszuechter
 
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John Wayne würde heute auch in solche Filme
mitmachen und der wird in den USA verehrt .

Ich bin schon gespannt wie ein Bogen auf Django .
Habe bisher nur gutes über den Film gehört .
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11.01.2013 20:04 Uhr von Soulfly555
 
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Schon mal jemandem aufgefallen, dass Quentin Tarantino Ähnlichkeit mit Alice Schwarzer hat?
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11.01.2013 20:26 Uhr von -= exo =-
 
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Also ich kann eine kurze Passage mit einem sichtlich genervten Tarantino ausmachen, aber von "total ausrasten" kann doch hierbei keine Rede sein. Tarantino gibt dem Interviewer zu verstehen, dass er gewisse Fragen nicht NOCH EINMAL beantworten will, weil sein Standpunkt jedem ernsthaft Interessierten bekannt oder zumindest leicht eruierbar sei. Als sein Gegenüber aber mehrmals nachbohrt, wird Tarantinos Ton etwas rauer, seine Ausdrucksweise etwas schärfer, aber er verliert nicht die Fassung - und das Interview geht danach geordnet weiter und zu Ende. Fertig.

Und was die "Schuldfrage" angeht: die kann getrost zu etwa gleichen Teilen auf beide abgewälzt werden. Der Interviewer hätte das "Ich möchte nicht noch einmal darüber sprechen" spätestens nach dem zweiten mal akzeptieren müssen und Tarantino hätte die Frage einfach kurz beantworten können - egal, ob seine Meinung bekannt ist oder nicht. Darauf zu pochen, dass das Interview "nur" Werbung für seinen Film sein soll, war unangebracht, denn ganz so ist es auch nicht, beide Seiten sollen ja ihre Interessen wahren können. Der Eine hat einen berühmten Filmemacher zu Gast, der Andere kann sein Werk promoten - da muss jede Partei einen Schritt auf die andere zugehen.

[ nachträglich editiert von -= exo =- ]
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11.01.2013 21:38 Uhr von Chryzt2k12
 
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@ Quentin: es gibt keine schlechte/falsche Werbung.
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12.01.2013 00:50 Uhr von V3ritas
 
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@Fred.M

Eben genau das ist es nicht! Ich lasse dir gerne mal eine 1:1 Übersetzung per EMail zukommen, wenn du magst.
Tarantinos Aussage kann man überhaupt nciht mit den grenrdebilen Ausbrüchen von Kinski vergleichen.Alleine schon, weil Tarantino hier nicht "ausgerastet" ist, sondern einfach nur seinen Standpunkt klar gemacht hat. Es nervt mich ungemein, das Tarantinos Ruf hier in den Schmutz gezogen wird, nur weil der Autor nicht des englischen mächtig ist.
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12.01.2013 14:55 Uhr von Kojote001
 
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Hmmm Executive Producer Rodriguez und Tarantino... desweiteren ist FDTD noch eine Produktion wo Los Hooligan Production die Finger im Spiel hat
Ich glaube das reicht oder ?? Und zur aufklärung das executive bedeutet soviel wie " ich habe mich finanziell beteiligt" . Daraus kann man schliesen das es ohne diese Unterstützung den Film so nicht gegeben hat.
Und noch etwas, von anderen Filmen habe ich nie gesprochen. Auserdem sollte dies keine Diskussion werden wer welchen Film gemacht hat.
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13.01.2013 17:58 Uhr von klemmbrett
 
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Hm. Es geht doch hier um ein Film bei dem QT Regie führt. Und bei FromDuskTillDawn tut er das nicht. Ich glaub, evil wollte das klar getrennt wissen. Zurecht.

Ob es den Film nicht gegeben hätte(ohne Executive von QT), ist nur Spekulation :)

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