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Islamisten-Krise: Mali schaltet Weltsicherheitsrat ein

Bei den im Mali andauernden Kämpfen zwischen Islamisten und Regierungstruppen sind die islamistischen Rebellen weiter auf dem Vormarsch.

Deshalb bat Malis Präsident jetzt den Weltsicherheitsrat und Frankreich um Hilfe.

Die UNO möchte helfen und will so schnell wie möglich eine internationale Truppe versenden. Auch Paris billigte seine Unterstützung im Kampf gegen die terroristischen Gruppen zu.


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WebReporter: kamikaze74
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, UNO, Mali, Islamismus, Sicherheitsrat, Entsendung
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2013 12:45 Uhr von Lucotus
 
+11 | -2
 
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Ideologie von vor über tausend Jahren kombiniert mit modernen Waffen ist das schlimmste, was einer Gesellschaft zustoßen kann.
Als druff, weg mit dem Dreck!
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11.01.2013 13:26 Uhr von ElChefo
 
+9 | -0
 
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Schauen wir mal in die Kristallkugel:

Zuerst finden wir das alle total super, das "endlich mal was getan wird". Immerhin hat das offizielle Mali selbst nach Hilfe gebeten.

Die UNO erteilt ein Mandat, eine "MFOR" wird zusammengestellt. Möglicherweise sogar durch die NATO (nehmen wir das einfach mal an, weil es halt "einfach" funktionieren würde).

Die Truppen betreten mali´schen Boden und drängen - möglicherweise unter Verlusten - die "Aufständischen", "Terroristen" usw zurück.

Der Einsatz wird länger dauern.

Im Laufe der Zeit wird immer mehr vergessen, warum überhaupt ausländische Truppen da sind.

Ebenfalls im Laufe der Zeit wacht das Bewusstsein dafür auf, das sowas ja auch Geld kostet und Krieg und Militär ja eigentlich doch total doof sind.

...der Eindruck entsteht, die "westlichen" Truppen seien ja einmarschiert und seien jetzt Besatzer eines eigentlich doch souveränen Landes. Die alten Terroristen und Aufständischen werden von "den üblichen Rednern" zu Freiheitskämpfern verklärt. Den Rest besorgen die Terroristen und Aufständischen selbst.

Kennt man doch schon alles.

...und gibt es in Mali eigentlich Bodenschätze?
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11.01.2013 13:55 Uhr von architeutes
 
+5 | -4
 
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Es ist an der Zeit das sie solche Probleme selber lösen ,oder ihre islamischen Nachbarstaaten um Hilfe bitten. Wie ELCefo schon sagt ,am Ende stürzen sich Gutmenschen ,Russland/China ,Linke ,Grüne oder Youtube Prediger auf die bösen Aggresoren "sprich Nato".Macht euer Ding selber ,genug ist genug.
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12.01.2013 02:56 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Kleine Korrektur an der Kristallkugel:

Die Gutmenschen und Verschwörungstheoretiker mit ihren Freunden aus der "Buuuh, Amerika!"-Fraktion sind jetzt schon beispielsweise SPON unterwegs. Schön, wenn man Recht behält.
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12.01.2013 20:43 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
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saintgermaunt.
Was ist denn ein guter Grund einem LAnd zu helfen??

In Afghanistan war auch alles "sauber" und ist in einer totalen Katastrophe geendet. Als Obama dann wie im Wahlkampf versprochen, den Einsatz verstärkt hat, um endlich mal was zu bewegen, wurde er wiesdrum von allen Leuten hier verurteilt und als "fridensnobelpreisträger" verhöhnt. Wo ist da bitte der Unterschied und wieso bekommt dein Beitrag jetzt so viele Plus.
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13.01.2013 03:56 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Falap

Was war denn bitte in Afghanistan alles sauber?

Wenn es irgendeinen Kritikpunkt gibt, ist es der, das "wir" ungefähr 10 Jahre zu spät reingegangen sind. Dann hätte sich die ganze Plage, die sich Taliban nennt, gar nicht erst ereignet.
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19.01.2013 00:13 Uhr von Falap6
 
+0 | -2
 
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@ElChefo

Was daran sauber war??:
-Afgh hat USA am 11. Sep. angegriffen
-Die bevölkerung wurde einfach nur unterdrückt, hatte KEINE Chance was zu machen, es gab keine Wahlen oder sonst irgendwas
-Es gab ein UN-Mandat
"sauberer" kann man ein Land nicht angreifen

"das[s] "wir" ungefähr 10 Jahre zu spät "

wieso "wir" in Anführungsstrichen? Wir waren/sind entsprechend unserer Kapazitäen genau so beteiligt wie die USA- Außerdem gibts die Extremisten dort viel länger. Sie wurden durch die Amerikaner unterstützt und radikalisiert, um die Russen zu bekämpfen. Hast natürlich Recht, wäre besser gewesen früher, dann hätte man den 11. Sep verhindern können, so wollte es ja Bill Clinton, aber Bush und Rice haben das ja breit ignoriert. Andererseits wäre dann niemand mitgegangen und die Amis wären da jetzt alleine und würden von allen Seiten beschimpft werden.

[ nachträglich editiert von Falap6 ]

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