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Künstliche Vitamine erhöhen Krebsrisiko

Nach einer neuen Studie sind künstliche Vitamine keinesfalls, wie angenommen, gesund. Sie erhöhen sogar das Risiko, an Krebs zu erkranken.

Als Negativbeispiele werden Vitamin A und E genannt, die laut Studie ein überproportionalen Anstieg von Prostata und Lungenkrebs verursachten.

Als Fazit der Studie konnte festgestellt werden, dass eine regelmäßige Vitaminzufuhr die Lebenserwartung eher verkürzt statt für eine langfristige Gesundheit sorgt.


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WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Vitamin, Krebsrisiko
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2013 07:10 Uhr von Thommyfreak
 
+9 | -3
 
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Hätte ich jetzt mal echt nicht erwartet, dass diese Sache so deutlich ausgeht. Schon irgendwie beängstigend...man denkt man tut sich was gutes....
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11.01.2013 08:08 Uhr von perMagna
 
+6 | -5
 
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Ja mal ruhig, also es gibt immer irgendeine Studie aus America, die jeden blödsinn angeblich belegt. Gerade bei Vitamin E, dass vor oxidativem Stress schützt, kann ich mir das nicht vorstellen.
Die Studie spielt wahrscheinlich auf Hypervitaminosen der fettlöslichen Vitamine an. Aber künstliche Zufuhr bedeutet nicht zwangsweise auch eine Hypervitaminose.
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11.01.2013 08:46 Uhr von killerkalle
 
+5 | -3
 
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Alles was künstlich ist gehört nicht in den Körper und macht krank was ist so schlimm ab und zu nen Apfel oder so zu essen ?
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11.01.2013 10:24 Uhr von dommen
 
+6 | -0
 
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Das Problem wird auch weniger der Umstand sein, dass es künstlich hergestellt wurde, so wie der Titel suggeriert (künstlich = labor = toxisch). Die Molekularstruktur ist ja die gleiche, sonst wäre es ein anderer Stoff als jener, der auch natürlicherweise in der Nahrung enthalten ist und würde nach IUPAC anders heissen...
Problematisch bei künstlichen Vitaminen ist eher die hohe Zufuhr als Einzelsubstanz. In einem komplexen Organismus, in dem sich Stoffwechselreaktioen millionenfach überschneiden, aneinander gekoppelt sind und z.T. immanent voneinander Abhängen, hängt die optimale Wirkung von Vitaminen eher von ihrem idealen Verhältnis zueinander ab, als von einer (hochdosierten) Reinsubstanz. Hingehen, eine verkaufsgefällige Simplifizierung eines Wirkungsspektrums propagieren ("Vitamin C stärkt das Immunsystem" - Das stimmt, allerdings nur unter einem Mangelzustand. Ist der Bedarf gedeckt, funktioniert die Immunabwehr nicht "besser", nur wenn man mehr Vitamin C isst. eine Suplementation ist also, wenn überhaupt, v.a. während eines Krankheitsverlaufes indiziert) und annehmen, der dem Vitamin zugewiesene "Wirkbereich" verbessere sich in seiner stoffwechseltechnischen Turn-Over Rate, kann man schlecht bis gar nicht. Dafür sind die Stoffwechselreaktionen, in denen ein Vitamin eine katalytische Funktion einnimmt, zu vielfältig und häufig noch gar nicht richtig Verstanden auf der molekularbiologischen Ebene.
@perManga: Das mit den antioxidativen Eigenschaften ist korrekt. Allerdings hat Vitamin E (wie auch die Vitamine E, D und K) lipophile Eigenschaften. Will heissen: Im Gegensatz zu Substanzen aus der B-Gruppe oder Vitamin C, hat der Körper keine Möglichkeit, diese über die Nieren auszuscheiden (da nicht Wasserlöslich). Sie werden im Fettgewebe eingelagert. Wenn man über längere Zeit Dosen einnimmt, die den Tagesbedarf überschreiten, kommt es zu Überdosierungserscheinungen. Am extremsten sind diese Nebenwirkungen bei Retinoiden (Retinol, Retinal und Retinolsäure - Diese Mischung ist im Volksmund bekannt als "Vitamin A"). Bei der Therapie stark ausgeprägter Akneformen werden Dosen verwenden, die den Tagesbedarf um ein x-faches überschreiten. Die Nebenwirkungen sind (u.a.): Stark trockene Haut, Depressionen (und zwar nicht selten, sondern eher häufiger als weniger!), Missbildungen beim Ungeborenen (daher in einer Schwangerschaft absolut kontraindiziert).

[ nachträglich editiert von dommen ]
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11.01.2013 12:51 Uhr von LuckyBull
 
+3 | -1
 
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@franz g., dass die ständige Verabreichung mit Fluor nicht positiv Wirkungen erzielt, mag vll. richtig sein.

Aber der Satz befremdet:
"jod ist mittlerweile unumgehbar, da es in jedem produkt einfach reingetan wird, egal ob brot oder kot. seither haben wir auch eine starke zunahme an schilddrüsenerkrankungen."

Wir in Bayern haben ein Jodproblem, im Gegensatz zu den Nordlichtern, die durch die Nordsee-Nähe mit der Jodhaltigen Luft besser dran sind.

Darum hatte ich in meiner Arbeitsstätte in München (Großkonzern) Anfang der 80er Jahre durchgeboxt, dass jodhaltiges Salz auf den Tisch der Kantine und in den Speisen getan wird.
Es verhindert nachweislich Schilddrüsenerkrankungen, nicht das Gegenteil !!!
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11.01.2013 14:38 Uhr von raterZ
 
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@dommen: wenn man erhöht vitamin c zu sich nimmt, erhöht der körper auch die verstoffwechslung des selbens. das äussert sich sogar so weit, dass man die hohe dosierung ausschleichen sollte, weil ein apruptes aufhören dazu führt, dass die gesamten reserven aufgebraucht werden, und man dann krank werden kann. (selber schon erlebt).

im übrigen haben mirkonährstoffe eben in anderen bzw. höheren konzentrationen auch andere therapeutische effekte.

zu der studie: gibt sicherlich genug gegenstudien, die das gegenteil beweisen. das ist nur die routine-propaganda gegen vitamine.
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11.01.2013 15:26 Uhr von perMagna
 
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@dommen
Deswegen schrieb ich ja: Hypervitaminose.
In der Aknetherapie wird aber Vitamin A Säure eingesetzt. Das hört sich zwar gleich an, hat aber nichts mit der Wirkung von Vitamin A gemein.
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11.01.2013 17:10 Uhr von Peter323
 
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ich würd nix drauf geben.

Es dauert kein Jahr und es wird wieder genau das gegensätzliche behauptet. Das kommt ständig vor.

Alles was Ernährung angeht, steckt die Forschung in den Kinderschuhen, man kratzt so ein wenig an der Spitze vom Eisberg und mutmaßt rum.
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11.01.2013 17:21 Uhr von dommen
 
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@perManga: Ah das wusste ich nicht, ich dachte, es wären alle 3, also auch der Aldehyd und d. Alkohol. Thx.

@raterZ: Bist du sicher? Deine Ausführung klingt plausiebel, aber man hat ja auch eine wesentlich höhere Ausscheidungsrate bei höherer Zufuhr, da es ja stark Wasserlöslich ist. Oder kann es sein, dass sich die Verstoffwechselung nicht "beliebig weit" erhöhen lässt? Werde gleich mal nachschauen :))

[ nachträglich editiert von dommen ]
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12.01.2013 10:26 Uhr von raterZ
 
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ja, ich bin mir sicher. die ausscheidungsrate erhöht sich relativ zu der aufgenommenen menge. absolut gesehen nimmt man trotzdem sehr viel mehr auf, wenn man anstatt 1 gramm 10 gramm vitamin c nimmt.
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12.01.2013 10:27 Uhr von Morf
 
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In meinen Augen ist eines der großen Probleme, dass die Leute denken und vor allem glauben gemacht werden, dass ein Wundermittel gegen alles mögliche hilft.

Was dabei leider oft vergessen wird, ist dass in der Natur nicht nur 10-20 Stoffe vorkommen, die der menschliche Organismus gut gebrauchen kann und die evtl. Krankheiten vorbeugen oder zumindest das Leben verbessern, sondern hunderte wenn nicht tausende die zusammen spielen. So gibt es beim Vitamin E 8(!!) verschiedene Varianten und plötzlich wird nur eine davon in der zigfachen natürlichen Dosis gegeben, da ist vollkommen logisch, dass der Körper auch eher diese eine aufnimmt. Das heißt die anderen fehlen, obwohl sich vielleicht andere Funktionen im Körper haben. Ähnlich verhält es sich mit der Tatsache, dass ein Vitamin A Überangebot die Aufnahme von Vitamin D hemmt. Ein Überangebot eines Mineralstoffs (z.B. Calcium) verringert die Aufnahme von Magnesium... und bei all diesen Wechselseitigen Beziehungen kratzt man immer nur an der Oberfläche.

Wie können sich Wissenschaftler anmaßen zu glauben, dass das Drehen an einer Stellschraube nur Effekte auf die Aufgaben des einen Stoffs haben. Es wird nicht gleich zu Überdosierungen kommen, aber das natürliche Gleichgewicht wird gestört.

Ziel sollte es sein zuerst die Wechselwirkungen zu kennen um dann physiologisch sinnvolle Kombinationen zu finden und die richtigen Verhältnisse einzustellen. Sehr wahrscheinlich ist dabei aber, dass es von nichts zu viel geben sollte, selbst wenn man über gradezu "ausufernde" Studienzeiträume von 6 Monaten bis 7 Jahren keine negativen Effekte sieht.

Nur wird keiner solche Studien bezahlen, da damit nachher kein Geld zu machen ist... man würde Milliarden verbraten und im schlimmsten Fall nur rausfinden was einer intravenösen Ernährung im Krankenhaus beigesetzt werden muss um möglichst nah an die natürliche ausgewogene Nahrung zu kommen.

[ nachträglich editiert von Morf ]
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12.01.2013 15:52 Uhr von Ernst_Spielman
 
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wer lieber pillen zu sich nimmt statt regelmäßig obst und gemüse zu essen ist selber schuld.

natur oder westliche chemie?

ich bin kein hippie^^ aber für mich käme da nur die natur in frage wenn ich meinen vitaminhaushalt aufstocken will
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13.01.2013 03:27 Uhr von ROBKAYE
 
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Das künstliche Vitamine Krebs auslösen, haben schwedische Wissenschaftler bereits vor Jahren durch Studien untermauert... leider haben diese irgendwie niemanden so richtig tangiert... man könnte meinen, die Pharmaindustrie hätte da die Finger im Spiel, aber das ist sicher alles nur Verschwörungstheorie ;-)

http://www.greenpeace-magazin.de/...



[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]

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