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Neujahrsempfang: Juncker bezieht die Situation von 1913 auf heute

Am 7. Januar erfolgte der Neujahrsempfang der luxemburgischen Regierung für die Landespresse. Der Vorsitzende der Euro-Gruppe und Ministerpräsident von Luxemburg Jean-Claude Juncker forderte die anwesenden Journalisten auf, sich mit dem Jahr 1913 zu beschäftigen.

Im luxemburgischen Radio RTL wurde mitgeteilt, dass der Premier vor einem eventuell möglichen Vorkriegsjahr 2013 gewarnt hätte. Er hatte weiter darauf aufmerksam gemacht, dass bis zum Ende des Kalten Krieges das Jahr 1913 das letzte echte Friedensjahr gewesen wäre.

Es wird darüber spekuliert, dass Juncker diese Bemerkung nicht ohne Insider-Wissen gemacht hätte. Auch ist auffällig, dass diese Nachricht nicht ins Ausland gedrungen ist. Juncker hat die Funktion des Vorsitzenden des verantwortlichen Gremiums für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion.


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WebReporter: Sag_mir_Quando_sag
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krieg, Luxemburg, Situation, Jean-Claude Juncker
Quelle: alles-schallundrauch.blogspot.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2013 17:02 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Klar ist es notwendig, die Geschichte nicht zu vergessen. Aber ist die Situation wirklich vergleichbar? Die Bankenbranche ist für Luxemburg wichtig. Deshalb kann man Juncker tatsächlich Insider-Wissen unterstellen. Was ist 1913 geschehen, was man auf heute übertragen könnte?

Hier noch ein Wikipedia-Artikel:
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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11.01.2013 10:44 Uhr von gugge01
 
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allgemeine Situation 1913 :
-hohe Überkapazitäten in der Produktion in den entwickelten Industriestaaten

-wachsende soziale Spannungen zwischen den Wert schaffenden und Werte verbrauchende Bevölkerungsanteilen.

-Keine Möglichkeiten der Konfliktarmen Expansion (Neu Besiedlung) oder internen technischen Fortschrittes ohne die Interessen gleichwertiger Externer Gegner zu verletzen.

-Zu starke Überwindung der Finanz Ströme (zu viel virtuelles Geld als Kreditschulden ohne realen Gegenwert) so das keine neuen Profitzuwächse mehr generiert werden konnten.

-Geringe Planbarkeit von Ökonomischen Prozessen durch
Marktsättigung einerseits und nicht mehr kalkulierbaren Markteffekten durch neue Produkte und Produktionsverfahren. (Verletzung von Monopolinteressen)

-Verfall der lokalen Marktkreisläufe durch billige Kolonialimporte und damit steigende Arbeitslosigkeit.

-Verfall von Sozialen Bindungen in (Familie , Clan , Feudal-Gefolgschaft)

-Starke kulturelle Entwurzelung der Bevölkerung bei gleichzeitig steigender Ballungsdichte.

-neue aufstrebende Industriestaaten die einen Zugang zu Rohstoffen erlangen wollten die bereits durch die Kolonial Imperien kontrolliert wurden.

-starke (nationale) Unabhängigkeitsbewegungen (heute verstärkt durch Religionen)

-dekadente „Eliten“ ohne Leitungsfähigkeit.

-Sinkendes Bildungsniveau der „Werte Verbraucher“ – Adel / Erbbürgertum und seigendes Bildungsniveau bei den „Werte Schöpfern“ – Arbeiter / Technische Akademiker.
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11.01.2013 12:33 Uhr von Danymator
 
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"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Jean Claude Juncker (EU Funktionär)

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