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Wetterderivate: Das große Geschäft mit dem Wetter

Der britische "Cumulus Energy Fund" ist der letzte Schrei auf dem Derivatemarkt. Er legte allein im Dezember 2012 um 39 Prozent zu: Er hatte nämlich auf warmes Wetter gewettet. Der Fonds verwaltet 135 Millionen Euro und hat sich auf sogenannte "hyperdynamische Energie-Derivate" spezialisiert.

Den Wert der Investments konnte der Fonds seit 2006 um 400 Prozent steigern. Über das Jahr verteilt waren es im Jahr 2012 jedoch nur 24 Prozent, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus einem Brief des Fondsmanagers Peter Brewer zitierte.

Der vollständige Einbruch der Spot-Preise auf dem deutschen Energiemarkt, während der Weihnachtstage, hat zu diesem außergewöhnlichen Gewinn im Dezember geführt. Mit einer Senkung der Preise im Dezember 2012 um 4,3 Prozent war dies der größte Preiseinbruch seit Oktober 2010.


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WebReporter: Sag_mir_Quando_sag
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Geschäft, Wetter, Fond
Quelle: www.welt.de

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10.01.2013 14:19 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Interessant wäre, auf welcher Basis Spekulationswetten über die Entwicklung des Wetters eingegangen werden. Der Outsider steht vor einem großen Rätsel. Sind die Investoren alle Hasardeure? Oder haben sie Informationen über ihre Rennhunde und -pferde, die der durchschnittlichen Öffentlichkeit nicht zur Verfügung stehen? http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]