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Wittenberg: Jobcenter lässt Hartz-IV-Widersprüche von externen Anwälten bearbeiten

Das Jobcenter in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) hat eine Anwaltskanzlei aus Delmenhorst beauftragt, Widersprüche und Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide zu bearbeiten. Dabei stellt das Jobcenter den Anwälten ein Honorar von 750.000 Euro zur Verfügung.

Die Höhe des Honorars richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. "Es sind viele Widersprüche und Klagen als Altlast vorhanden, das ist ein bekanntes Problem", begründet der Geschäftsführer des Wittenberger Jobcenters, Steffen Rotte, das Engagement externer Anwälte.

Auf dem Tisch der Behörde lägen etwa 2.000 unerledigte Widersprüche gegen Hartz-IV-Bescheide sowie 1.500 Klagen. Mit den Delmenhorster Anwälten sollen diese nun schneller abgearbeitet werden. 70 Prozent der Verfahren gewinne das Jobcenter, die Anwälte seien daher ihr Geld wert.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Klage, Jobcenter, Wittenberg, Widersprüche
Quelle: www.mz-web.de

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