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Arbeitslosigkeit in Europa: Einzigartige EU-Karte zeigt alles auf einen Blick

Aus dem neuen Kommissionsbericht der EU gehen die momentanen Arbeitslosenquoten für die EU-Länder hervor. So hat Spanien mit 26,6 Prozent die höchste Arbeitslosenquote, gefolgt von Griechenland mit 26,0 Prozent (ShortNews berichtete).

Die "BILD"-Zeitung hat die Arbeitslosenzahlen nun jedoch grafisch auf einen Blick dargestellt. Dabei wird deutlich, dass Deutschland mit 5,4 Prozent Arbeitslosigkeit zu den Ländern mit der geringsten Arbeitslosenquote gehört. Sozialkommissar Laszló Andor zeigte sich trotzdem besorgt.

Seiner Aussage nach seien die Randstaaten besonders gefährdet, denn sie "scheinen in der Abwärtsspirale von Leistungsabfall, schnell steigender Arbeitslosigkeit und erodierenden Einkommen gefangen".


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Europa, Karte, Arbeitslosigkeit
Quelle: www.bild.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2013 08:07 Uhr von killerkalle
 
+37 | -2
 
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Deutschland zu den Ländern mit der geringsten Arbeitslosenquote ..JA wenn man den Statistiken glaubt und Minijobber Umschuler und wie sie alle heissen komplett streicht
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10.01.2013 08:31 Uhr von Danymator
 
+20 | -2
 
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DE - 5,4%!? Das glauben die selber nicht...
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10.01.2013 08:38 Uhr von KevinTq
 
+23 | -1
 
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Ist es überhaupt möglich die Zahlen so miteinander zu vergleichen??
Wenn ich nur überlege wie die Zahlen hier "verfälscht" werden... Wie viele in Umschulungen o.ä. gesteckt werden und so schön aus der Statistik rausgliegen.....
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10.01.2013 09:18 Uhr von KevinTq
 
+2 | -3
 
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Edit
...."Statistik rausfliegen"
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10.01.2013 09:35 Uhr von krypton83
 
+3 | -11
 
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Von der Rechnerei mit den Minijobbern und Umschulern kann man halten was man möchte. Allerdings hat sich bei gleicher Rechenweise die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren stark verringert und ist sogar unter die Sockelarbeitslosigkeit des letzten Konjunkturzyklus gerutscht. Das ist ein wirklich sehr gutes Zeichen.
Ob man 5,4% glaubt oder nicht hängt glaube ich stark von der Gegend ab in der man wohnt.
Ich wohne im "Speckgürtel" von Stuttgart. Wir haben hier quasi Vollbeschäftigung. BaWü gesamt im Dezember 2012: 3,9%. Ich persönlich kenne keinen einzigen Arbeitslosen, keinen ungewollten Minijobber und keinen Umschuler. Das schlimmste was einem hier passieren kann ist ein befristeter Arbeitsvertrag und das kommt auch eher selten vor. Ich glaube die 3,9% im Ländle ;)
Würde ich in Berlin-Neukölln wohnen, würde ich die 5,8% im Bund wahrscheinlich auch nicht glauben ;)
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10.01.2013 09:54 Uhr von Aviator2005
 
+12 | -2
 
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BULLSHIT....

Wieder so eine Statistiklüge!!!

Wie jeder hoffentlich weiss, werden die Anzahl der "regulären" Erwerbslosen in jedem Land der EU anders ermittelt.

Einer der größten Statistikbetrüger ist bekanntermaßnahmen die Bananenrepublik Deutschland.

Umschüler und Personen, die sich gerade in einer Transfergesellschaft befinden gelten in Deutschland NICHT als Arbeitslos und werden bei dieser Statistik nicht berücksichtigt.

Einfach mal wieder polemischer Bullshit der Bildzeitung....

und naja... machen wir uns nichts vor...

ES SIND JA BALD WIEDER BUNDESTAGSWAHLEN.
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10.01.2013 10:02 Uhr von cyp
 
+10 | -1
 
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@BastB

Würde bedeuten. Wenn ich alle Arbeitslosen fessel, knebel und in einen Container sperre dann ist meine Arbeitslosigkeit auf 0%?

Danke mein Guter, ich glaube du hast soeben die Antwort auf die Finanz und Arbeitsmarktkrise gefunden. Schlaue Leute sind hier auf SN unterwegs.

Warum man diese schwachsinnige Statistik überhaupt nicht miteinander verlgeichen kann liegt doch wohl auf der Hand. Jedes Land hat unterschiedliche Berwertungskriterien des Wortes Arbeitlos und andere Arbeitsbeschaffungs oder "so aussehen als ob" Maßnahmen.

In Spanien und Griechenland gibt es halt einfach keine ABM, BUFTI, FÖJ, FSJ, Kurzarbeitsgesetz, Leiharbeits §, Umschulungen, Privates Outsourcing von Hoffnungslosen Fällen, Aufstockern und ähnliches.

Einzig und allein die Statistik wäre interessant die Zweifelsfrei aussagt wieviele Menschen in den jeweiligen Ländern von ihrem eigenen verdienten Geld leben können ohne Bezüge zu kassieren. Der Rest ist Statistikfälscherei und Augenwischerei

[ nachträglich editiert von cyp ]
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10.01.2013 10:35 Uhr von Danymator
 
+9 | -1
 
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Ein Beispiel:

Bei uns im Haus leben 9 Erwachsene. Real komme ich hier auf 3,25 Vollbeschäftigungen (traurige Wahrheit). Rechne ich aber wie die Experten, komme ich auf nur 2 Arbeitslose, weil sich die, die eigentlich keinen Job haben in irgendwelchen staatlich finanzierten Beschäftigungstherapien aufhalten oder stundenmäßig so kurz gehalten werden, dass sie aufstocken müssen.

Und siehe da - Alles ist schön und die Zahlen stimmen.

Träumt mal schön weiter

EDIT: 5 Leute sind eigentlich ohne Beschäftigung... (ca 50%) Und ich wohne nicht mal in der Nähe von Berlin ;)

[ nachträglich editiert von Danymator ]
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10.01.2013 10:39 Uhr von dommen
 
+1 | -0
 
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Rumänien hat eine geringere Arbeitslosenquote als Italien, Frankreich, Spanien und Grossbritannien? DAS hätt ich jetzt nicht gedacht...
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10.01.2013 10:47 Uhr von cyp
 
+2 | -0
 
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@BastB

Wer sich hier beklagen kann sei mal dahingestellt. Hier gehts jetzt aber einzig und allein um die Statistik und die ist Aussage und Inhaltslos da sie nicht auf gleichen Maßstäben beruht.

Australier haben häufiger Sonnenbrand als Engländer, sie scheinen nicht richtig auf den Sonnenschutz zu achten. Das sind Äpfel und Birnen die in einem Gesamtsmothie gerührt werden ohne auf Ländergegebenheiten zu achten.
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10.01.2013 11:33 Uhr von magnificus
 
+8 | -1
 
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Was kostet es, diese Statistik so schön aussehen zulassen?
Ein Beispiel.

Maßnahme vom Jobcenter für Hartz in einer nicht näher beschriebenen Werkstatt.
Für jeden Teilnehmer kassiert der Werkstatteigentümer 800€ pro Monat wovon er 1,35/h an die Hartzer weiter gibt.
4 Werkstätten mit 5-15 Teilnehmer. Rechnen kann hier jeder.

Voila. Das Jobcenter hat sie aus der Statistik, die Hartzer kassieren unglaubliche:( 1,35 die Stunde, der Chef etwas mehr:( und alle sind glücklich. Alle?

Vergessen. Maßnahme ist schon für das ganze Jahr genehmigt. Nanu, warum das denn? ;) Ich wette nächstes Jahr nicht mehr oder sehr eingeschränkt.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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10.01.2013 13:55 Uhr von Eisbaer3180
 
+7 | -1
 
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Also die Karte ist eindeutig falsch.
Laut Bundarbeitsamt und laut statiska haben wir bis Dezember 2012, 6.7% Arbeitslose. Nicht einberechnet alle Arbeitslosen, die in Umschulungen, über 58, "Maßnahmen", 1 Euro jobs sind.

Dies hier ist sind die Zahlen von August 2012:

http://www.arbeitsagentur.de/...

Wichtig ist nicht die erste Zeile (diese erscheint immer in den News, ist aber nicht vollständig und damit falsch), sondern die Zeile Leistungsempfänger
- Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (1)
837.093
- erwerbsfähige Leistungsberechtigte (2)
4.420.094
- nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte (3)
1.691.486

Macht insgesamt 6,11 Millionen Arbeitslose
(1)=kürzlich Arbeitslose gewordene
(2)=Arbeitslose die länger als 6 Monate arbeitlos sind und sich bereits in diversen Maßnahmen befinden
(3)=alle anderen nicht mehr vermittelbaren oder tatsächlich arbeitsunfähig

Hier sind noch nicht die Hartz IV Empfänger mit einbrechnet laut Arbeitsamt im durchschnitt 4,4 Millionen (wobei hiervon ca. 50% arbeiten und eine Lohnaufstockung bekommen)

Macht 8,5 Millionen Arbeitslose bzw 10,5 Millionen Arbeitslose.
D.h. die tatsächliche Quote liegt bei ca. 25% bei ca. 41 Millionen Erwerbsfähig

[ nachträglich editiert von Eisbaer3180 ]
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10.01.2013 15:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Komisch - hier im Stuttgarter Raum sucht man händeringend nach Arbeitskräften. Sogar aus dem Ausland fliegt man sie extra mit dem Flugzeug ein. Egal mit wem ich spreche, jeder hat nur noch Termindruck, wird von Aufträgen überschlagen - und ist vollkommen überlastet.
Das Problem daran ist, dass es nur hochqualifizierte Jobs sind, wo man kaum Leute dafür bekommt.
Die ARGE sagte neulich (zu meiner Freundin): Normale Ingenieure schicken wir zum Erdbeeren verkaufen.

Ich frage mich deshalb immer wieder, warum die Politik ausländische Arbeitskräfte sucht - die meisten sind doch für die offenen Jobs gar nicht qualifiziert ?!?
Auf dem Amt sitzen doch zahllose Leute - die man für die komplizierten Jobs nicht brauchen kann.
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10.01.2013 16:26 Uhr von DEvB
 
+1 | -3
 
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Leute...informiert euch erstmal bevor gelästert wird: Die Zahlen wurden europaweit nach den gleichen Kriterien gesammelt, eben weil man die nationalen Statistiken nicht miteinander vergleichen kann. Deswegen spiegeln diese Zahlen natürlich bei weitem nicht die Realität wieder, können aber gut zum Vergleich der einzelnen Länder verwendet werden. Ist ungefähr so wie mit der Verbrauchsangabe bei Autos.

@Eisbaer: Das ist auch der Grund dafür, dass die 5,4% nicht mit der offiziellen deutschen Zahl übereinstimmt...
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10.01.2013 16:27 Uhr von Eisbaer3180
 
+1 | -2
 
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@ThomasHambrecht

Der Grund ist ganz einfach, Ausländer sind billiger, arbeiten länger und beschweren sich seltener.

Ich selbst sehe dass in 2 Branchen, einmal der Baubranche.
Selbstverständlich gibt es hier jede Menge qualifizierte Handwerker und auch nahezu alle sind relativ ausgelastet (was nicht heisst dass es den Unternehmen gut geht, meist ist das Gegenteil der Fall, hauptsächlich weil die Auftraggeber in den letzten 5 Jahren ein mehr als miserable Zahlungsmoral haben und weil die Unternehmen zu wenig Leute eingestellt haben, dies ist auch der Grund, weil Sie alle unter Stress leiden), aber trotzdem werden für die Baumannschaften Ausländer angestellt.
Nur ein kleines Beispiel, ein deutscher Maurer will ca. 10-30 Euro Stundenlohn (je nach Arbeitsort und Qualifikation) + sozial Abgaben, ein Auländer (meist Ukrainer, Polen), wollen 1-5 Euro die Stunde (hab auch schon welche getroffen, die für 0,5c die Stunden arbeiten) ohne sozial Abgaben.
Der deutsche Maurer fängt um 8 Uhr an, macht um 10 Kaffepause, von 12-13 Mittag und haut um 16:30 wieder ab, damit er rechtzeitig Feierabend machen kann. Der Ausländische Bauarbeiter fängt um 6 Uhr, an macht um 10 Kaffeepause, macht 15min Mittagspause auf der Baustelle, arbeitet bis es dunkel wird aber mind. bis 17-18 Uhr.
Der deutsche beschwert sich ständig, diese sicherheitsvorschrift nicht richtig, schlechtes Material, schon wieder arbeiten... Der Ausländer schwärmt von titten und beschwert sich dass die Weiber daheim nicht so tolle Dinger haben wie die Damen hier und dort oder sagt den ganzen Tag gar nix.

Die 2. Branche ist der Medizinsektor:
In den Krankenhäusern wimmelt es nur so von ausländischen Ärzten, die ebenfalls entsprechend weniger als die deutschen Ärzte an Lohn haben wollen. Ebenso bei den Krankenschwestern/Krankenpfleger, ebenfalls liegt hier in Deutschland eine gute und ausreichende Qualifikation vor, jedoch werden hauptsächlich ausländische Arbeiter eingestellt.

Das 2. Problem ist, dass die Unternehmen nicht mehr ausbilden wollen. Angenommen man ist bereits normaler Ingenieur und das Unternehmen braucht nun einen speziellen. Früher wurde der Arbeitgeber auf Weiterbildungen geschickt und dann war er für die Aufgabe geeignet. Dies ist heute nur noch begrenzt der Fall und wird oft nur noch in sehr großen Unternehme durchgeführt, wie BASF bzw. die Weiterbildungsmaßnahmen haben an qualität drastisch abgenommen und sind teils zu lustig/langweiligen Treffen mit anschliessenden Abendessen auf Firmenkosten verkommen. D.h. die Angestellten Arbeiter sind immer noch nicht qualifiziert trotz weiterbildung. Also will das Unternehmen Junge motivierte Leute max. 25-30 Jahre alt mit mind. Bachelor, besser Masterabschluß, 5-10 Jahre Berufserfahrung am besten als befrister Praktikant für das entsprechende Projekt einstellen, anstatt den arbeitslosen Ingenieur oder den bereits vorhanden für die Tätigkeit auszubilden.

Es sind theoretisch genug Jobs da, aber die kann leider heutzutage niemand bezahlen, weshalb auch die Forderung nach einem Mindestlohn für die meisten Unternehmen nicht tragbar ist und dies nur zu weiteren Arbeitslosen führen wird. Auch wenn ein Mindestlohn durchaus seine Berechtigung hat. Aber ausser den 20 Großunternehmen in deutschland kann sich das keiner leisten. Dies sieht man z.b. am jetztigen Beispiel USA, dort wurden die Steuern drastisch für Unternehmen im Januar erhöht und bereits jetzt steigt die Arbeitslosenzahl dramtischer an, und die Unternehmen wollen und können keine neuen Arbeiter einstellen.
Ich weiss, wenn man die Gehälter der Manager sieht, dann denkt man sich oft so ein Arsch, ich hansel muss hier für einen Hungerlohn arbeiten und der bekommt zig Millionen nur weil er im anzug rumläuft und schön reden kann. Aber die Unternehmen die sich solche Manager leisten können sind eben nicht die Hauptanzahl aller deutschen Unternehmen. Das durchschnittsunternehmen hat 2-10 Mitarbeiter und kommt gerade so über die Runden, ohne das der Chef sich einen übermäßigen Luxus leistet und gerade für diese Unternehmen wäre der Mindestlohn eine Katastrophe.
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10.01.2013 16:27 Uhr von Eisbaer3180
 
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Das die Arbeitskräfte zu teuer sind sieht man schon alleine daran, dass deine Freundin zum Erdbeerverkauf geschickt wurde, Sie ist mit Sicherheit genauso qualifiziert wie der indische oder chinesische Ing. den man extra einfliegt. Bloss kostet dieser weniger und haut nach Abschluss des Projektes wieder ab.
Es ist in letzter Zeit immer so, wir suchen und suchen, doch wirklich einstellen tun wir nicht. Auch im Stuttgarter Raum gibt es zig tausende von qualifizierten Arbeitslosen, die auch für die "komplizierten" jobs geeignet wären/sind, entweder weil sie es bereits sind oder werden können in kurzer Zeit.

Man redet hier immer vom Fachkräftemangel, den gibt es aber gar nicht, eine Fachkraft ist jeder der einen Beruf gelernt hat. Einen echten Mangel gibt es deshalb nicht, weil mehr als genug Humankapital zur verfügung steht, doch wird es nicht genutzt weil zu teuer. Damit schneiden sich die Unternehmen und die Politik selbst ins eigene Fleisch, da in 2040 das durchschnittsalter der deutschen 60-70 Jahre sein wird (im Moment 42) aber nicht mehr genug ausgebildetet Jugendlich da sind, die sich die Rente der alten leisten kann, sprich noch mehr Ausländer müssen eingeflogen werden. Der Grund für den Fachkräftemangel ist zu geringe Ausbildungsquote, hieraus folgt weniger Einnahmen für den Bürger, hieraus folgt weniger "qualifizierte" Kinder, hieraus folgt weniger Ausbildung (weil die Schüler heute alle zu "doof" um zu rechnen), hieraus folgt der Untergang der Gesellschaft oder eine Reform ala altes Griechenland, die ausländischen "Sklaven"arbeiter auf der einen Seite und die alten Herren auf der anderen. Das funktioniert so lange bis sich die Sklaven erheben. Sprich bis der Chinese keine Lust mehr hat für 0,5c die Stunde zu arbeiten, sondern auch endlich mal einen Mercedes fahren will und das neue Iphone sein eigenen nennen möchte.
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10.01.2013 17:08 Uhr von generalviper
 
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@ Eisbär:

Ich finde den Vergleich mit dem Maurer ein wenig arg überzogen.

Fakt ist sicherlich, dass ein deutscher Handwerker teuerer ist, als ein polnischer.

Fakt ist aber auch, dass Deutschland das beste Ausbildungssystem hat, und deutsche Handwerker die beste Qualität liefern können.

Ich bin selbst als bauleitender Elektromonteur tätig, und darf mich teilweise auch mit kaum deutsch sprechenden Handwerkern aller Berufsarten rumschlagen.
Von der Qualität mal ganz zu schweigen, gibt es gerade bei uns im Elektroberuf unzählige Vorschriften.
Einige sind sehr unsinnig, aber viele dienen zum Schutz von Menschenleben. Und genau hier kann man den Unterschied von 15,- Euro und 5,- Euro Stundenlohn sehr gut erkennen.

Zudem kenne ich bisher keine ausländische Fachkraft für unter 15,- Euro (also dem Deutschen Lohn entsprechend), die Brandmeldeanlagen, SPS oder Telefonanlagen programmieren kann.

Es macht im Endeffekt ganz ehrlich keinen Unterschied ob Deutscher, Ausländer, was auch immer. Echte Qualität kostet immer Geld, Wissen und Qualifikation muss bezahlt werden.

Was ich bei dieser Lohndrückerei am lustigsten finde:
Was denken Firmen, die ihren Leuten 5,- Euro Stundenlohn bezahlen, wer denn ihre Produkte in Zukunft kaufen wird, wenn in 20 Jahren alle von ihrem Geld nur noch die Miete und Essen leisten können?
Ich glaube kaum, dass die oberen 10.000 das ausgleichen werden.
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10.01.2013 17:30 Uhr von generalviper
 
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Übrigens ist meiner Meinung nach die ganze Gesellschaft mit daran schuld, was in Deutschland oder auch Europa mit den Arbeitnehmern gemacht wird.

Heutzutage wird doch nur noch verglichen wer billiger ist. Den Leuten ist es doch im Grunde erstmal scheissegal, wie der Preis zustande kommt. Hauptsache billig.

Bestes Beispiel sind doch so Marken wie Samsung und Apple.
In Deutschland schreit jeder wie gemein doch der Niedriglohnsektor ist, und gleichzeitig kaufen sie sich Handys, die dort produziert werden, wo die Leute 12 Stunden jeden Tag arbeiten, krebserregende Dämpfe einatmen, und dafür mit 6 Leuten auf einem Zimmer schlafen dürfen, und ein wenig Essen bekommen.

Firmen, die mit der Herstellung ihrer Produkte nur durch deutsche Arbeitskräfte geworben haben, wurden in den Medien und der Mundpropraganda gelobt. Wie löblich das doch sei, und andere sollten sich eine Scheibe davon abschneiden. Alles blabla, denn alle diese Firmen sind Konkurs, weil niemand den Aufpreis deutscher Produktion zahlen wollte.

Selbiges läuft doch bei Netto. Ein Skandal nach dem nächsten, Mitarbeiterüberwachung, Niedriglohnbezahlung. Trotzdem kaufen die Deutschen weiter dort ein.

Und begründet wird dann immer, man müsste ja sparen, weil man so wenig hat. Sicher. Kann ich bei Lebensmittel und vielleicht auch noch Autos nachvollziehen.
Aber nicht bei Luxusartikeln wie Fernseher, Möbeln, Handys, Computer, wo man einfach mal 2-3 Monate länger sparen könnte, dafür woanders verzichten, und dann seine Mitbürger und Mitmenschen unterstützt.

Aber in Zeiten wo Bild und RTL Medienführer sind, obwohl niemand sie zu kauft, liest oder guckt, wundert mich nicht mehr viel.

Weil schuld ist eh der Hartz IV Emfpänger, der sich keine Arbeit sucht.
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10.01.2013 17:46 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Aviator
"Umschüler und Personen, die sich gerade in einer Transfergesellschaft befinden gelten in Deutschland NICHT als Arbeitslos und werden bei dieser Statistik nicht berücksichtigt."

Die sind ja auch nicht arbeitslos, die machen ja was, man muss das alles etwas positiver sehen lol

Und so nebenbei...alle Arbeitslosen über 58 Jahre, so um den Dreh, weiss nimmer genau, tauchen auch nicht mehr in der Statistik auf ^^

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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10.01.2013 20:30 Uhr von Schäff
 
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Wie es DVeB schon geschrieben hat, die die Statistik beruht auf einem anderen Standard als den, den die Bundesanstalt für Arbeit benutzt. Der Grund ist der, dass die nationalen Verfahren zur Erhebung der Arbeitslosen zu verschieden sind.
Hier sind die Unterschiede beschrieben:
https://www.destatis.de/...

Damit immer klar ist, welcher Statistikstandard verwendet wird, benutzt das Statistische Bundesamt unterschiedliche Begriffe:
Arbeitslose/Arbeitslosenquote (der deutsche Statistik-Standard)
Erwerbslose/Erwerbslosenquote (der internationale ILO-Statistik-Standard)
https://www.destatis.de/...

Insofern ist es grob irreführend, wenn die Bild statt von Erwerbslosen von Arbeitslosen spricht.
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10.01.2013 23:51 Uhr von Lombardie
 
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In Amerika gäb es auch viel mehr Arbeitslose, würden die alle ihre Tüten im Supermarkt selber packen.
Sieht in Deutschland ähnlich aus, bloss anders.

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